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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.11.2010

Weniger Mädchen in der Umgebung von Atomkraftwerken

Ionisierende Strahlung aus den Atomkraftwerken scheint Erbgut zu schädigen

23.11.2010 In der Umgebung von Atomkraftwerken kommen in Deutschland und der Schweiz weniger Mädchen auf die Welt. Das geht aus einer im Oktober 2010 veröffentlichten wissenschaftlichen Studie von Ralf Kusmierz, Kristina Voigt und Hagen Scherb hervor. In den letzten 40 Jahren haben Mütter, die in Deutschland und in der Schweiz im Umkreis von 35 km einer der untersuchten 31 Atomanlagen leben, bis zu 15.000 Kinder weniger geboren als durchschnittlich zu erwarten gewesen wäre, die Mehrzahl davon Mädchen. Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW untermauert diese Studie den ursächlichen Zusammenhang von radioaktiver Strahlung und einer Schädigung von Zellen – insbesondere bei Embryonen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15.11.2010

IPPNW-Ärzte warnen vor Gesundheitsgefahren

Brennelementwechsel im RWE-Atomkraftwerk Biblis B

15.11.2010 Die beim Brennelementwechsel freigesetzten radioaktiven Isotope können schwangere Frauen und ungeborene Kinder gefährden. Wir fordern daher, die täglichen Emissions-Messwerte während des Brennelementwechsels zu veröffentlichen und generell alle Messdaten für unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Die Daten der Brennelementwechsel müssen in Zukunft in den Medien unübersehbar und rechtzeitig angekündigt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.8.2010

Atomare Epidemie bedroht die Menschheit

19. IPPNW-Weltkongress in Basel beendet

29.08.2010 Der 19. IPPNW-Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges ist heute in Basel zu Ende gegangen. 800 Ärzte und Medizinstudierenden aus 60 Ländern und fünf Kontinenten haben die Prävention eines Atomkrieges zu ihrer vordringlichsten Aufgabe erklärt. Neben der Klimaveränderung gehe von den Atomwaffen die drängendste Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Menschheit aus.

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Tschernobyl-Anzeige

Zwischen Störfall und Unfall liegt oft nur der Zufall

Vielen Dank an 2.666 Unterzeichner!

24.04.2010 Zum 24. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe hat die IPPNW in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung die ganzseitige Anzeige "Zwischen Störfall und Unfall liegt oft nur der Zufall" geschaltet. 2.666 IPPNW-Ärzte und -Förderer haben unseren Aufruf unterzeichnet und damit erst möglich gemacht. Der Text ohne Unterzeichner erscheint zudem am 30. April 2010 in der Wochenendausgabe der WAZ, der auflagenstärksten Tageszeitung in Nordrhein-Westfalen. Unterstützen Sie unser Anliegen mit Ihrer Unterschrift.

Neuer Atomkonsens – das Spiel mit dem Feuer

Sicherheitsmängel deutscher Atomkraftwerke erlauben keine Laufzeitverlängerungen

15.01.2010 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Vorschlag des bayerischen Umweltministers Markus Söder, den Atomkonzernen Laufzeitverlängerungen von weiteren rund 10 Jahren anzubieten. „Wenn der von der Regierungskoalition postulierte Maßstab der Sicherheit Ernst genommen wird, dann dürfen die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke nicht verlängert werden“, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Es geht bei dieser Entscheidung um eine Abwägung zwischen der Sicherheit für die Bevölkerung und den Extra-Profiten für nur vier Atomkonzerne."

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[Weitere Informationen]

Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
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