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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Pressemitteilung vom 04.03.2001

Erhöhte Krebsraten im Umkreis von Atomkraftwerken nachgewiesen

Neuer Vorstand der IPPNW gewählt

04.03.2001 Kleinkinder, die im 5-Kilometer-Umkreis von Atomkraftanlagen wohnen, haben ein um 54% erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken. Bei Blutkrebs (Leukämie) ist das Risiko sogar um 76% erhöht. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die der Leiter des Umweltinstituts München, Dr. Alfred Körblein, auf der IPPNW Mitgliederversammlung vom in 2.-4. März 2001 Altenberg präsentiert hat.

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Pressemitteilung vom 01.03.2001

Ärzte gegen Atomkrieg (IPPNW) erweitern Strafanzeige auch gegen Atomaufsichtsbehörden

Atomskandal weitet sich aus: Nuklearer Unfall verschwiegen! Radioaktive Partikel aus Kernbrennstoffen sogar bei Lüneburg nachgewiesen!

01.03.2001 In einer nuklearen Forschungseinrichtung in Geesthacht muss in der Vergangenheit ein nuklearer Unfall eingetreten sein, der sowohl von Seiten der verantwortlichen Betreiber als auch von den zuständigen Atomaufsichtsbehörden gegenüber der Bevölkerung verschwiegen wurde. So wurden in der Umgebung der Nuklearanlagen radioaktive Partikel aus PAC-Kernbrennstoffen nachgewiesen. Die gleichen radioaktiven Partikel, die in der Natur nicht vorkommen, wurden jetzt auch in einer Bodenprobe nachgewiesen, welche bei Lüneburg (Adendorf) gezogen wurde.

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Pressemitteilung vom 30.01.2001

Ärzte gegen den Atomkrieg stellen Strafanzeige

Strafanzeige gegen Atomanlagen-Betreiber in Krümmel/Geesthacht

30.01.2001 Im wohl größten Atomskandal Deutschlands, der sich jetzt anbahnt, haben die Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) am gestrigen Tag Strafanzeige gegen Verantwortliche der Nuklearfirmen in Krümmel/Geesthacht gestellt. Anlass dafür ist der jetzt erbrachte Nachweis von sogenannten heißen Teilchen in der frei zugänglichen Umgebung von Nuklearfirmen in Krümmel-Geesthacht. Diese heißen Teilchen waren zuvor in Bodenproben nachgewiesen worden, welche an der Deichkrone und auf dem Elbwanderweg genommen worden waren.

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15.01.2001 Fünf namenhafte Sachverständige, die jahrzehntelang für die Atomindustrie gearbeitet haben, haben jetzt die Endfassung ihres Gutachtens zur radioaktiven Belastung der Umgebung der beiden Nuklearanlagen Geesthacht (GKSS) und Krümmel (KKK) vorgelegt. Sie warnen eindringlich trotz des massiven Drucks, der auf sie ausgeübt wurde: "Elb-Marsch und Geest sind stark mit Radioaktivität kontaminiert!" Sie empfehlen u.a. umgehende und dringende Handlungsmaßnahmen von Seiten der zuständigen Behörden, um weitere Schädigungen zu vermeiden und das Ausmaß der Kontaminationen genauer zu erfassen.

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Pressemitteilung vom 05.12.00

Leukämiekommissionen planen weitere Untersuchung

Geesthachter Atomanlagen - Neuer Plutonium-Verdacht

05.12.2000 Das Kieler Energieministerium veröffentlichte am 18.10.00 eigene Ergebnisse zu Plutoniummessungen in altem abgelagertem Dachbodenstaub. In zehn Proben aus der Nahumgebung der Geestachter Atomanlagen (AKW Krümmel und Kernforschungsanlage GKSS) und in vierzehn Proben in fernab gelegenen Vergleichsregionen in Schleswig-Holstein habe sich nicht einmal ansatzweise ein Einfluß der kerntechnischen Anlagen auf die Konzentrationen von Plutonium- und Cäsiumnukliden erkennen lassen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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