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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Vertuschter Atomunfall bei Hamburg

Leukämien dank Atomwaffenforschung?

10.03.2003 Für die weltweit größte Häufung von Leukämieerkrankungen bei Kindern in der Umgebung der Geesthachter Atomanlagen südöstlich von Hamburg rückt eine Erklärung in greifbare Nähe. In Bodenproben lassen sich plutoniumhaltige radioaktive Partikel nachweisen, Bestandteile von sogenanntem PAC-Brennstoff. Als mögliche Erklärung für den PAC-Brennstoff kommen illegale Forschungen zur Atomwaffentechnologie in Frage.

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Presseinformation vom 16.01.2003

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Aktuelle Hintergrundinformation der IPPNW

16.01.2003 Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat jetzt endlich den Studienauftrag zur Klärung der Ursachen von erhöhten Kinderkrebsraten in der Umgebung von AKWs vergeben. Der Auftrag ging an das Mainzer Kinderkrebsregister. Eine öffentliche und kritische Studienbegleitung bleibt weiterhin notwendig.

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Pressemitteilung vom 14.10.2002

Vertuschter Nuklearunfall mit größter Wahrscheinlichkeit Ursache der Kinderleukämien

Leukämiefachkommission bestätigt Vorhandensein von Kernbrennstoff in der Geest

14.10.2002 Die Leukämiefachkommission Schleswig.Holstein bestätigte in ihrer heutigen Sitzung in dem Elbmarschort Marschacht die Ergebnisse der IPPNW-Gutachten der AG Physikalische Analytik und Messtechnik (ArgePham). Danach ist im Boden von Elbmarsch und Elbgeest großflächig plutoniumhaltiger Kernbrennstoff zu finden (sogenannte PAC-Teilchen). Die Behörden hatten das Vorhandensein von PAC-Teilchen bisher abgestritten.

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Pressemitteilung vom 20.09.2002

Behauptungen des hessischen Umweltministeriums in den entscheidenden Punkten unwahr

IPPNW-Lüneburg zum Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten

20.09.2002 Medien berichteten in den letzten Monaten über Ergebnisse der Arbeitsgruppe für physikalische Meßtechnik und Analytik (ARGEPhAM), wonach in der Nahumgebung der Hanauer Atomanlagen eine Belastung der Umwelt mit kernbrennstoffhaltigen Kügelchen festgestellt wurde, die auf einen nuklearen Unfall im Jahre 1987 zurückgeführt wird. In dem Bericht des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten zu den behaupteten Funden radioaktiver Stoffe (Kernbrennstoffkügelchen) in der Umgebung der Hanauer Nuklearbetriebe vom 4.9.02 wird der Sachverhalt vom hessischen Umweltministerium bewertet. Die auf Seite 1 des ministeriellen Berichts zusammenfassend dargestellten Ergebnisse sind durchgängig unwahr. Dies ergibt sich eindeutig aus dem Text des Berichts.

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Pressemitteilung vom 05.07.2002

IPPNW widerspricht Hanauer Staatsanwaltschaft

Gutachten weist Mängel auf

05.07.2002 Am 20.6.2002 hat die Hanauer Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der radioaktiven Kontamination des Bodens im Wohngebiet Hanau-Wolfgang eingestellt. Die IPPNW widerspricht dem Einstellungsbeschluss, weil das Gutachten, auf das sich die Staatsanwalt bezieht, schwerwiegende Mängel aufweist. 

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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