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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Presseinfo 3.12.2008

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

1.000 UnterzeichnerInnen fordern Umweltminister auf, Risikovorsorge zu gewährleisten

03.12.2008 Die IPPNW hat Sigmar Gabriel heute etwa 1.000 Appelle zu den Ergebnissen der Studie „Kinderkrebs um Atomkraftwerke“ zugesendet. Die Unterzeichner fordern den Bundesumweltminister darin auf, die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten. Die Studie hatte erwiesen, dass Kinder um so häufiger an Krebs erkranken, je näher sie an einem Atomkraftwerk wohnen. „Der eindeutig bewiesene negative Abstandstrend hat aus unserer Sicht seine Ursache in den radioaktiven Emissionen der AKW im Normalbetrieb“, so der IPPNW-Kinderarzt Dr. Winfrid Eisenberg.

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[Brief an Sigmar Gabriel] [Appell an den Bundesumweltminister]
IPPNW-Presseinfo vom 28.11.2008

Verfassungsrichter gewährleisten keinen Schutz vor den Gefahren der Kernenergie

Zum Atommüll-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

28.11.2008 Mit einem gestern veröffentlichten Beschluss vom 12. November 2008 hat das Bundesverfassungsgericht Beschwerden gegen mehrere Atommüll-Zwischenlager nicht angenommen (Az. 1 BvR 2456/06). Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, die an einem der Verfahren indirekt beteiligt war, ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar.

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17.11.2008 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Kinderkrebsstudie des Bundesamtes für Strahlenschutz hat bewiesen: Je näher Kleinkinder an Kernkraftwerken wohnen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Umstritten ist noch, auf welche Weise die Kernkraftwerke den Krebs verursachen.

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10.11.2008 Vor den interessierten Zuhörern der gut besuchten gemeinsamen Informationsveranstaltung von IPPNW und BUND Hessen am 8. November in Darmstadt zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke wurde deutlich, dass Atomkraftwerke schon im Normalbetrieb die Gesundheit gefährden. Die Wissenschaftler, die über die Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) referierten, führten dabei diese traurige Gewissheit eindrücklich vor Augen. Die KiKK-Studie beweist: Je näher Kinder an einem AKW wohnen, desto größer ist ihre Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit. Signifikante Ergebnisse sind auch bis in eine Entfernung von 50 km um die Atomkraftwerke nachweisbar.

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07.11.2008 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW protestiert dagegen, dass eine sachgerechte Information der betroffenen Menschen in der Umgebung bis zu 50 km um deutsche Atomkraftwerke weiter verzögert wird. Die schon seit langer Zeit für Dezember 2008 angekündigte detaillierte Begründung der Strahlenschutzkommission zur Kinderkrebsstudie wurde vom Bundes-Umweltministerium abgesagt.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

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