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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Presseinformation vom 14. November 2006

Brand im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals

IPPNW: Zügig abschalten

14.11.2006 Die Explosion und der Brand im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals in der Nacht zum 14. November ist nach dem schweren Vorkommnis in Forsmark am 25. Juli bereits das zweite gefährliche Ereignis nach kurzer Zeit in schwedischen Atomkraftwerken. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist darauf hin, dass Brände und Explosionen zu den gefährlichsten möglichen Auslösern einer Atomkatastrophe zählen.

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IPPNW-Presseinfo vom 26.4.2006

Streit um Tschernobyl-Opferzahlen

Wir können den Behörden nicht vertrauen

26.04.2006 Nach Auffassung der IPPNW kann der Streit um die Opfer der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beigelegt werden, wenn die zuständigen staatlichen oder staatsnahen Behörden und wissenschaftlichen Fachgremien dazu übergehen, seriöse und öffentlich nachvollziehbare wissenschaftliche Fakten zu veröffentlichen. "Wir brauchen den makaberen Streit um die Tschernobyl-Opfer nicht", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.

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IPPNW-Presseinformation vom 24. April 2006

20 Jahre Tschernobyl

IPPNW fordert Ausstieg aus Atomenergie

24.04.2006 Die Tschernobyl-Katastrophe machte über Nacht Millionen Menschen zu Opfern. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde. Nun ist 20 Jahre nach dem Unglück ein Streit über die Opferzahlen entbrannt. Verschiedene neuere Studien - unter anderem von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz - kommen zu demselben Ergebnis: Genaue Zahlen gibt es nicht, gerechnet wird mit Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Krebs- und anderen Erkrankungen.

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Aus IPPNW-Forum 98/06

Radioaktive Strahlung ist gefährlicher als bisher angenommen

Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann

10.04.2006 Bis vor wenigen Jahren beruhte die Risikoforschung ganz wesentlich auf den Daten der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki, die durch eine - glücklicherweise - extrem ungewöhnliche Strahleneinwirkung betroffen waren. Die Menschen dort waren in kurzer Zeit einer hohen Strahlendosis mit einem speziellen Energiespektrum ausgesetzt. Eine solche Strahlung kommt in beruflichen Zusammenhängen nicht vor. Zudem leidet die Hiroshima-Studie unter methodischen Einschränkungen, die insgesamt zu einer Unterschätzung des Strahlenrisikos geführt haben. In jüngster Zeit häufen sich epidemiologische Studien, die große Gruppen untersuchen, die über eine lange Zeit niedrigen Strahlendosen ausgesetzt waren. Dies ermöglicht eine realistischere Risikoabschätzung.

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IPPNW-Presseinfo vom 6. April 2006

Nur 50 Tote durch Tschernobyl?

Studie widerlegt absurde Zahlen der IAEO

06.04.2006 Eine heute vorgelegte Studie der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz hat Verlautbarungen der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) Lügen gestraft, weniger als 50 Menschen seien infolge des Super-GAUs von Tschernobyl gestorben (Presserklärung der IAEO vom 5.9.2005). Bei den von der IAEO vorgelegten Zahlen lassen sich gravierende Unstimmigkeiten nachweisen. Die jetzt von IPPNW und GfS vorgelegte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
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