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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

07.04.2011 Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW droht nach Fukushima erneut, dass Lügen und Desinformationskampagnen rationale Entscheidungen in der Energiepolitik verhindern. "Anstelle eines diffusen Meinungsstreits mit neuen wissenschaftlichen Studien brauchen wir jetzt den ungetrübten Blick auf einfache energiewirtschaftliche Sachverhalte", so IPPNW-Experte Henrik Paulitz.

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Einladung zu einer Pressekonferenz

25 Jahre nach Tschernobyl – Jahr Null von Fukushima

Internationaler IPPNW-Kongress "Zeitbombe Atomenergie"

30.03.2011 Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Menschen, die unter der atomaren Verseuchung leiden, stehen im Mittelpunkt des internationalen Kongresses. Wissenschaftler aus der Ukraine, aus Russland und Weißrussland haben sich über viele Jahre mit den Folgen der Reaktor-katastrophe von Tschernobyl befasst. Sie waren im Alltag direkt mit den betroffenen Menschen konfrontiert. Auf dem IPPNW-Kongress werden sie bis jetzt noch unbekannte Forschungsergebnisse einer internationalen Öffentlichkeit vorstellen. Die IPPNW-Ärztin Katsumi Furitsu aus Japan berichtet zudem über die Folgen der atomaren Katastrophe in Fukushima.

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Statement der IPPNW-Studierenden vom 30.03.2011

Wir werden euch nicht retten können

Atomare Katastrophe in Fukushima, Japan

30.03.2011 Krebserkrankungen jeglicher Art, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Erbgutveränderungen – auch nach Beseitigung der offensichtlichen Folgen durch Erdbeben und Tsunami werden die Menschen in Japan auf Generationen zu leiden haben. Die zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen wird lange dauern. Eine Normalisierung der Lebensbedingungen für die betroffene Bevölkerung bedeutet dies jedoch nicht.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.3.2011

Atomkraft: Risiken schon im Normalbetrieb

Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel

29.03.2011 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt vor Gesundheitsgefahren beim Brennelementwechsel in Atomkraftwerken. Am Wochenende ging das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld zum Brennelementwechsel und zur jährlichen Anlagenrevision vom Netz. Bei einem Brennelementwechsel wird der Deckel des Reaktordruckgefäßes geöffnet. Dabei entweichen neben radioaktivem Kohlenstoff weitere radioaktive Stoffe wie Tritium, Jod 131, Caesium 137, radioaktive Edelgase sowie das schwer zu messende Strontium 90 und Spuren von Plutonium 239.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 24.3.2011

Kein Zweifel: Super-GAU in Fukushima

IPPNW verlangt die Veröffentlichung von Plutonium-Messungen

24.03.2011 Beim Atomunfall in Fukushima handelt es sich laut dem Leiter des Münchener Otto Hug Strahleninstituts, Prof. Dr. Edmund Lengfelder, zweifellos "um einen Super-GAU mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität aus vermutlich mehreren Kraftwerksblöcken. Wegen der großflächigen Ausbreitung der Radioaktivität sind inzwischen nur noch Maßnahmen zur Eingrenzung der Strahlenbelastung möglich, aber nicht zur völligen Vermeidung."

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima

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