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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

05.04.2002 Eine "Strahlenschutztablette" gibt es nicht. Jodtabletten sind kein Allheilmittel gegen einen Atomunfall und die Vielzahl der dann auftretenden schweren Erkrankungen. Mit ihnen kann aber immerhin das hohe Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken, deutlich reduziert werden. An der bundesweiten Versorgung der Haushalte mit hochdosierten Jodtabletten führt daher kein Weg vorbei.

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20.09.2001 Wissenschaftliche Arbeiten von Dr. Alfred Körblein, Umweltinstitut München zeigen signifikant erhöhte Kinderkrebsraten im Nahbereich deutscher Atomkraftwerke. Seine Ergebnisse wurden zwischenzeitlich vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bestätigt. Körblein hatte in einer seiner Arbeiten eine Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz (sog. "Michaelis-Studie" von 1997) korrigiert. Das Deutsche Kinderkrebsregister warf Körblein daraufhin vor, er arbeite mit unsauberen wissenschaftlichen Methoden. Im folgenden Beitrag weist Körblein diese Kritik zurück.

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Pressemitteilung vom 11.07.2001

Neue Studien über Krebserkrankungen um Atomkraftwerke vereinbart

20 Prozent mehr Kinderkrebsfälle um Atomkraftwerke

11.07.2001 Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) mit der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, dem Umweltinstitut München und der Gesellschaft für Strahlenschutz in Kassel wurde erstmals vom BfS bestätigt, dass in der Nähe von bayrischen Atomkraftwerken, die Krebshäfigkeit bei Kindern um mehr als 20 Prozent erhöht ist. Diese Zahl ist das Ergebnis der neuesten Studie des Umweltinstitutes in München.

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Pressemitteilung vom 05.07.2001

Vertuschter Atomunfall in der Geest?

Wissenschaftler weisen PAC-Brennstoffkügelchen und angereichertes Uran in der Elbmarsch und -geest nach

05.07.2001 Wissenschaftler der Arbeitsgemeinschaft Physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM) haben in einer heute veröffentlichten Studie das Vorkommen von sogenannten PAC-Kernbrennstoff- Kügelchen im Nahbereich der Geesthachter Atomanlagen (Elbmarsch- und Elbgeest) erneut bestätigt:

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Pressemitteilung vom 30.03.2001

Ärzteorganisation fordert weitere Untersuchungen

Deutliche Erhöhung kindlicher Krebsraten im Umkreis bayrischer Atomkraftstandorte

30.03.2001 In einem offenen Brief an das Bundesamt für Strahlenschutz fordert Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW, der durch eine Studie belegten auffälligen Erhöhung der Krebsrate bei Kindern um bayrische Atomkraftwerke nachzugehen. Das Bundesamt, über diese Daten informiert, sieht bislang keine Notwendigkeit weitere Untersuchungen zur Klärung der Ursachen der erhöhten Kinderkrebsrate durchzuführen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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