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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Im Dezember 2007 sorgte das Ergebnis einer Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz bundesweit für Schlagzeilen: Je näher ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es an Krebs oder Leukämie erkrankt. Die so genannte KiKK-Studie ist die aufwändigste und exakteste Studie, die zum Thema Krebserkrankungen um Atomkraftwerks weltweit durchgeführt wurde. Auf den Weg gebracht wurde sie maßgeblich von Reinhold Thiel, niedergelassener Arzt und Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative, einer Regionalgruppe der IPPNW. Recherchen aus dem Jahr 2011 ergaben: Beim Brennelement-Wechsel werden gravierend erhöhte Mengen an radioaktiven Isotopen emittiert. 

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Für die Internationale Atomenergiebehörde IAEA gibt es keine Todesopfer und Erkrankungen, die auf die Strahlenbelastung von Tschernobyl zurückzuführen wären. Die IAEA hat satzungsgemäß die Aufgabe, die Atomenergie zu fördern. Ein Vertrag mit der Weltgesundheitsorganisation WHO hindert diese an einer unabhängigen Erforschung und an der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Folgen von Tschernobyl.

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Bis vor wenigen Jahren beruhte die Erforschung der gesundheitlichen Wirkung von Radioaktivität ganz wesentlich auf den Daten der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki. Dies hat - wie wir heute wissen - zu einer Unterschätzung des Strahlenrisikos geführt. In jüngster Zeit häufen sich epidemiologische Studien, die große Gruppen untersuchen, die über eine lange Zeit niedrigen Strahlendosen ausgesetzt waren. Dies ermöglicht eine realistischere Risikoabschätzung.

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Einladung zur Pressekonferenz, 6.3.2012, 11 Uhr

Fukushima - was wirklich geschah

Am 11. März 2012 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat den Unfallablauf minutiös analysiert. Es zeigt sich, dass die offiziellen Darstellungen erheblich von der Realität abweichen und ein völlig unzutreffendes Bild von der Atomkatastrophe in Fukushima zeichnen. Unwesentliche Ereignisse werden aufgebauscht, während brisante Aspekte der breiten Öffentlichkeit gezielt vorenthalten werden. Wir werden Sie auf einer Pressekonferenz am 6. März 2012, um 11 Uhr, im Albrechtshof Berlin, darüber informieren, was sich in Fukushima wirklich abgespielt hat.

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Einladung zur Pressekonferenz am 17.2. in Berlin

Leben in Japan nach der Atomkatastrophe

Buchvorstellung „Fukushima 360°“

Über Fukushima wird nur noch selten berichtet. Eine der größten Atomkatastrophen in der Geschichte der Menschheit spielt in den Medien nach knapp drei Jahren kaum noch eine Rolle. Wie sieht es heute aus in der Präfektur Fukushima? Wie hat die dreifache Reaktorkernschmelze den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert? Der deutsche Umwelt-Journalist Alexander Neureuter hat sich auf Spurensuche begeben und reiste im Mai letzten Jahres über 4.000 Kilometer durch Japan. Er machte mehr als 17.000 Fotos und führte 87 Interviews mit Betroffenen, deren Leben sich durch die Atomkatastrophe von Fukushima dauerhaft verändert hat. Daraus entstand die Dokumentation „Fukushima 360°“, die wir Ihnen auf einer Pressekonferenz am 17.2. um 11 Uhr in Berlin vorstellen möchten. Über die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe wird Dr. Alex Rosen (IPPNW) referieren.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
auf ISSUU lesen  |  im Shop bestellen


30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima

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Gefahren ionisierender Strahlung
Ergebnisse des Ulmer Expertentreffens
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