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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Appell an Sigmar Gabriel

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Ich fordere Sie auf, aus den Ergebnissen der Studie "Kinderkrebs in der Umgebung von Atomkraftwerken" die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten. Wir brauchen eine neue Risikoabschätzung radioaktiver Niedrigstrahlung durch den AKW-Betrieb. Nur niedrigere Grenzwerte werden uns besser schützen. Alle jetzt schon vorliegenden Befunde müssen fachöffentlich und unter Einbeziehung von kritischen Wissenschaftlern diskutiert werden. Die vorhandenen, aber unter Verschluss gehaltenen Daten des Mainzer Kinderkrebsregisters müssen für weitere Forschungsprojekte zugänglich gemacht werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.8.2010

Genozid durch Uranabbau in den USA

Sioux-Vertreterin berichtet auf internationaler Uran-Konferenz

"Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt anKrebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört, sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples". Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

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IPPNW-Presseinformation vom 25.10.2011

Fukushima: 2,5-mal mehr radioaktives Xenon als durch Tschernobyl freigesetzt

Studie: Freisetzungen unmittelbar nach Erdbeben – vor Tsunami

Ein internationales Forscherteam aus Norwegen, Österreich, Spanien und den USA kommt in einer am 21. Oktober veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass durch den Super-GAU in Fukushima 2,5-mal so viel radioaktives Edelgas Xenon-133 freigesetzt wurde wie durch Tschernobyl. Es gibt laut Studie zudem „starke Hinweise“ darauf, dass die Freisetzung am 11. März 2011 infolge des Erdbebens bereits gegen 15 Uhr japanischer Zeit und somit noch vor dem Eintreffen des Tsunami begann. Für die Wissenschaftler ein Hinweis für „strukturelle Schäden“ an den Reaktoren durch die Einwirkungen des Erdbebens um 14.46 Uhr.

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Vortragsveranstaltung am 30.10./Interviewangebot

Die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima I

Eine vorläufige Bilanz und einige Perspektiven für uns Menschen

Gut eineinhalb Jahre nach dem Super-GAU in Japan ist die Katastrophe für die Menschen vor Ort noch längst nicht vorbei und der japanische Anti-Atom-Protest wird immer lauter. Doch in den deutschen Medien ist es still um das Thema geworden. Wie sieht die aktuelle Lage in Fukushima aus? Wie kann den betroffenen Menschen geholfen werden und wie wirkungsvoll auf internationaler Ebene gegen die weltweite Atomlobby gearbeitet werden? Auf seiner Vortragsreise durch Deutschland befasst sich der studierte Germanist Kazuhiko Kobayashi unter anderem mit diesen Fragen. Durch seinen langen Aufenhalt in Deutschland ist er ein Kenner beider Kulturen – der japanischen und der deutschen – und hat dadurch einen besonderen Blick auf das Geschehen seit dem Super-GAU und das dramatische Wachstum der Anti-Atom-Bewegung in Japan seit Anfang 2012. Zu seinem Vortrag am 30.10.2012 um 19 Uhr im Ökumenischen Zentrum laden wir Sie herzlich ein.

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Im Dezember 2007 sorgte das Ergebnis einer Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz bundesweit für Schlagzeilen: Je näher ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es an Krebs oder Leukämie erkrankt. Die so genannte KiKK-Studie ist die aufwändigste und exakteste Studie, die zum Thema Krebserkrankungen um Atomkraftwerks weltweit durchgeführt wurde. Auf den Weg gebracht wurde sie maßgeblich von Reinhold Thiel, niedergelassener Arzt und Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative, einer Regionalgruppe der IPPNW. Recherchen aus dem Jahr 2011 ergaben: Beim Brennelement-Wechsel werden gravierend erhöhte Mengen an radioaktiven Isotopen emittiert. 

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima

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Gefahren ionisierender Strahlung
Ergebnisse des Ulmer Expertentreffens
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