Suche
Spenden
Menü

Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.12.2007

Strahlenschutz-Grenzwerte stehen auf dem Prüfstand

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

13.12.2007 „Wir begrüßen, dass in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages von mehreren Politikern zwei zentrale Forderungen der IPPNW unterstützt wurden”, kommentierte Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative - IPPNW, die heutige Debatte im Bundestag. Zum einen wurde der europa- und verfassungsrechtliche Grundsatz der Risikovorsorge betont, was im Klartext bedeutet: Im Zweifelsfall für die Opfer und nicht für die wirtschaftlichen Interessen von vier Atomkonzernen. Zum anderen hätte unter anderem der Parlamentarische Umwelt-Staatssekretär, Michael Müller, bestätigt, dass jetzt die deutschen Strahlenschutz-Grenzwerte auf den Prüfstand zu stellen sind.

lesen

IPPNW-Feature vom 9.12.2007

Strahlenschutz-Grenzwerte müssen überprüft werden!

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

09.12.2007 Ohne Alfred Körblein und Reinhold Thiel wüsste die deutsche Öffentlichkeit nicht, dass bei Kindern das Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, zunimmt, je näher sie an einem der deutschen Atomreaktoren wohnen. Das Deutsche Kinderkrebsregister in Mainz, das Bundesamt für Strahlenschutz, die Strahlenschutzkommission des Bundes und das Bundesumweltministerium - sie alle wollten jahrzehntelang von erhöhten Krebserkrankungen neben Atomkraftwerken nichts wissen, obwohl Ärztinnen und Ärzte vor Ort genau dies immer wieder festgestellt hatten.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 9.12.2007

In AKW-Umgebung 60% erhöhte Krebsrate

Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters

09.12.2007 Eine von der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, vor Jahren auf den Weg gebrachte offizielle Studie bestätigt nun, dass die Krebsrate und das Leukämierisiko von Kindern in der Nahumgebung deutscher Atomkraftwerke deutlich erhöht ist. Die Untersuchung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz hat zum Ergebnis, dass das Risiko für Kinder, an Leukämie zu erkranken, mit zunehmender Nähe zu einem Atomkraftwerk zunimmt. Das Bundesamt für Strahlenschutz, das die Studie in Auftrag gegeben hat, weist darauf hin, dass „nachweislich das Risiko für Kinder an Leukämie zu erkranken umso größer ist, je näher sie am Reaktor wohnen”

lesen

Pressemitteilung der IPPNW und der Ulmer Ärzteini

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

IPPNW und die Ulmer Ärzteinitiative

03.12.2007 Bei einer kleinen Fachtagung in Ulm gedachten am gestrigen Sonntag Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der IPPNW der Tatsache, dass ihr Engagement, erhöhte Kinderkrebsraten in der Umgebung von Atomkraftwerken ursächlich aufzuklären, jetzt schon 10 Jahre anhält. "Wir hoffen, dass bald die Früchte unseres Engagements sichtbar werden!" - so Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative. Die Ärzteorgansiation thematisiert das Problem "Kinderkrebs um Atomkraftwerke" schon seit 1997.

lesen

IPPNW-Presseinformation vom 23. Juli 2007

US-Studie weist auf erhöhtes Leukämierisiko hin

Normalbetrieb von Atomkraftwerken

23.07.2007 Die Ulmer Ärzteinitiative weist schon seit Jahren darauf hin, dass in der Umgebung von Atomkraftwerken Kleinkinder vermehrt an Krebs und Missbildungen erkranken. Dies wird jetzt durch eine neue US-Studie bestätigt, die in der letzten Woche im European Journal of Cancer Care veröffentlicht wurde. In einer großen Metaanalyse, in der Daten von insgesamt 17 internationalen Studien aus Deutschland, aber auch aus Spanien, Frankreich, Japan und Nordamerika der Jahre 1984 -1999 eingeschlossen worden waren, weist Prof. Baker et al. ein erhöhtes Leukämierisiko in AKW-Nähe nach.

lesen

Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
auf ISSUU lesen  |  im Shop bestellen


30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima

pdf-Datei  |  im Shop bestellen
Englisch | Französisch

Gefahren ionisierender Strahlung
Ergebnisse des Ulmer Expertentreffens
Englisch | Japanisch | Russisch | Spanisch

Navigation