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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Presseinfo vom 6. April 2006

Nur 50 Tote durch Tschernobyl?

Studie widerlegt absurde Zahlen der IAEO

06.04.2006 Eine heute vorgelegte Studie der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz hat Verlautbarungen der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) Lügen gestraft, weniger als 50 Menschen seien infolge des Super-GAUs von Tschernobyl gestorben (Presserklärung der IAEO vom 5.9.2005). Bei den von der IAEO vorgelegten Zahlen lassen sich gravierende Unstimmigkeiten nachweisen. Die jetzt von IPPNW und GfS vorgelegte Studie belegt das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls.

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Der vertuschte Skandal

Leukämiefalle in der Elbmarsch

02.04.2006 Es ist ein Skandal, der in Deutschland seinesgleichen sucht - aber er wird bis heute verdrängt, verschwiegen, geleugnet. Dabei sind die Tatsachen unübersehbar: In der Umgebung des Atomkraftwerks Krümmel an der Unterelbe sind zwischen 1991 und 1996 sechs Kinder an Leukämie gestorben - eine weltweit einmalige Häufung dieser Krankheit. Inzwischen sind seit 1991 sogar 16 Kinder am tückischen Blutkrebs erkrankt. Das alles soll Zufall sein oder eine andere, unbekannte Ursache haben - sagen die Verantwortlichen der Atomanlagen, in den Behörden und Ministerien von Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

IPPNW-Presseeinladung

Neue Fälle von Kinderleukämie

Atomunfall in der Elbmarsch - ein halbes Jahr nach Tschernobyl

29.03.2006 Die weltweit einzigartige Kinderleukämiehäufung in der Nähe der Geesthachter Atomanlagen hält an. Die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW), die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch und die Gesellschaft für Strahlenschutz stellen in einer Pressekonferenz am 31. März 2006 um 10.30 Uhr in der Berliner Pressekonferenz aufsehenerregende neue Befunde vor. Künstliche Radioaktivität - darunter Plutonium und Thorium - wurde jetzt in Bodenproben aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Atomanlagen durch ein Forschungslabor der internationalen Sacharow-Universität in Minsk nachgewiesen.

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IPPNW-Presseinfo vom 31.10.2005

Risiko für einen Super-GAU in Europa bei 16 Prozent

Koalitionsstreit über Laufzeitverlängerung

31.10.2005 Angesichts der Diskussionen um Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke weist die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW auf die Gefahr eines schweren Atomunfalls hin. Nach der offiziellen "Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke - Phase B" von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit kommt es in einem deutschen Atomkraftwerk bei einer Betriebszeit von rund 40 Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent zum Super-GAU. In der Europäischen Union sind mehr als 150 Atomkraftwerke in Betrieb. Die Wahrscheinlichkeit für einen Super-GAU in Europa liegt somit bei 16 Prozent.

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17.09.2005 Schon durch eine nur geringe kumulative Strahlenexposition erhöht sich das Risiko, an einem Krebsleiden zu sterben, um zehn Prozent. Dies berichtet ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Elisabeth Cardis von der International Agency for Research on Cancer, Lyon, Frankreich, im "British Medical Journal". Um das Risiko zu bestimmen, initiierten die Autoren eine umfangreiche Studie mit mehr als 400.000 Arbeitern aus 15 Staaten.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
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