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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Ein Beitrag von Matthias Eickhoff

Der unvollendete Atomausstieg

Erfolgreiche Proteste in 2025 – schwere Aufgaben für 2026

19.12.2025 Das Jahr 2025 war umweltpolitisch und klimapolitisch in vielerlei Hinsicht von zum Teil krassen Rückschritten gekennzeichnet, weil die neue Bundesregierung viele Errungenschaften zurückdreht oder ein Rollback angekündigt hat. Das gilt leider auch für die Atompolitik. Dennoch konnten an den verschiedenen Standorten beachtliche Erfolge erzielt werden, die es in 2026 zu verteidigen gilt.

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Aus IPPNW-Forum 183/ September 2025

Schweizer AKW: Grenzenloses Risiko

31.08.2025 Ein schwerer Unfall in einem Schweizer AKW würde Deutschland härter treffen als die Schweiz: Diese alarmierende Erkenntnis legt die neue Studie des Trinationalen Atomschutzverbands (TRAS) offen. 

Während in der Schweiz weiter eisern am Überzeitbetrieb der vier uralten Schweizer Atomkraftwerke (40 bis 56 Jahre alt) festgehalten wird, droht Deutschland, insbesondere Baden-Württemberg, der radioaktiven Wolke unvorbereitet und schutzlos ausgeliefert zu sein. „Das von den Schweizer AKW für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17. Juni 2025

Neuer Report warnt vor Atomenergie als Scheinlösung in Afrika

IPPNW kritisiert IAEA-Side-Event auf der Klimazwischenkonferenz SB62 in Bonn

17.06.2025 Der Report "The Alarming Rise of False Climate Solutions" entlarvt die Diskussion um Atomenergie in Afrika als gefährliche Scheinlösung im Kampf gegen die Klimakrise. Die Analyse zeigt: Trotz der wachsenden Zahl afrikanischer Staaten, die Atomenergie als Teil ihres zukünftigen Energiemixes erwägen, kann und muss der Energiebedarf Afrikas durch dezentrale und erneuerbare Energien gedeckt werden. Atomenergie ist teuer, langsam, risikobehaftet und lenkt dringend benötigte Investitionen von Klimaschutzmaßnahmen ab. Aktuell befindet sich mit Rosatoms Neubau in Ägypten nur ein einziges Atomkraftwerk auf dem afrikanischen Kontinent im Bau. Dennoch nutzt die Atomindustrie die Klimakrise, um AKW wieder als Technologie der Zukunft und des Fortschritts zu inszenieren.

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12.06.2025 Weitaus weniger bekannt als die COP-Klimagipfel im Herbst sind die alljährlichen Vorbereitungs- und Zwischenkonferenzen, die im Sommer am Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn stattfinden. Im Juni dieses Jahres nutzt die IAEO die Gelegenheit, um „innovative Finanzierungswege“ für die Erschließung „sauberer Energien wie der Atomenergie“ auszuloten.

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07.02.2025 Das Ende der deutschen Atomstromproduktion zum 15. April 2023 ist ein Erfolg. Es ist ein Erfolg der erneuerbaren Energien und es ist der lang erstrittene Erfolg um die Deutungshoheit, den sich die Anti-Atom-Bewegung über Jahrzehnte erkämpft hat und der sich letztlich in politischer Einsicht und praktischem Handeln niedergeschlagen hat. Dennoch ist die atomkritische Deutungshoheit seit dem vollzogenen Ausstieg angekratzt. Mit unterschiedlicher Intensität sprechen sich einige Parteien in ihren Programmen für eine Rückkehr zur Atomkraft aus oder wollten sich zumindest die Option Atomkraft offen halten1. Im Wahlkampf wird die Atomkraft zum Zweck der Polarisierung und zur Abgrenzung vom politischen Gegner genutzt, auf Kosten eines Fokus auf die erneuerbare Energiewende. Im Folgenden entlarven wir die gängigsten Atommythen.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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