IPPNW.DE

Workshops auf dem IPPNW-Jahrestreffen

Workshop 1

Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Training

Wie kann Ihnen ein respektvoller, vorurteilsfreier Umgang gelingen – auch mit Menschen, die eine andere Meinung vertreten? Wie können Sie mit anderen so kommunizieren, dass die Chance für ein kooperatives Verhalten am größten ist?
In diesem Training lernen Sie die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation kennen.

Sie erfahren, wie Sie

  • Sie formulieren können, wofür Sie sind, statt nur sagen zu können, wogegen Sie sind
  • Beobachtungen von Bewertungen und Interpretationen trennen handlungsbezogene, realistische Bitten formulieren
  • Anliegen klar formulieren
  • den Einstieg in schwierige Gespräche vorbereiten können

Diese 4 Schritte üben Sie an eigenen Beispielen ein.

Korina Schulz, Konflikt-Coaching, Teamtraining

Workshop 2

Das Momentum nutzen

Atomwaffenverbot voranbringen und Atomwaffen aus Büchel abziehen lassen

Seit dem Nobelpreis an die IPPNW Tochter Kampagne ICAN berichten die Medien wieder über Atomwaffen und das öffentliche Interesse ist erwacht. Auch international wächst der Druck auf die Bundesregierung stetig, je mehr Staaten sich dem Atomwaffenverbot anschließen. Wie können wir diese einzigartige Gelegenheit nutzen und die Bundesregierung dazu bringen, sich dem Atomwaffenverbot anzuschliessen und die Atomwaffen aus Büchel abziehen zu lassen?

Wie können wir die Proteste am Atomwaffenstützpunkt Büchel möglichst effektiv gestalten? Wie können wir mehr Parlamentarier und Landesparlamente für die ICAN Verpflichtung für ein Atomwaffenverbot gewinnen? Wie können wir auf die Beteiligung Deutscher Finanzinstitute und Firmen an Atomwaffen aufmerksam machen? Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren und konkrete Aktions- und Kampagnenvorschläge für die IPPNW entwickeln. Seid dabei! Werdet Teil von ICAN.

Inga Blum

Workshop 3

Die Groko und das Asylrecht: Was ändert sich?

Neue Herausforderungen auch für Ärzte

Nach dem Koalitionsvertrag der Groko sind besonders im Asylrecht weitere Menschenrechtsverletzungen zu erwarten. Neue Herausforderungen kommen auf unsere Gesellschaft zu. Wie können wir gegensteuern? Wie können wir Öffentlichkeit erzeugen?
Es gibt den Plan, in 2019 ein Menschenrechtstribunal analog zum Russel-Tribunal zu veranstalten. Wie können wir als IPPNWler uns da einbringen? Je nach Interesse der TeilnehmerInnen können auch die behördlichen Anforderungen an Atteste und Bescheinigungen oder Handlungsmöglichkeiten bei Abschiebungen besprochen werden.

Ernst-Ludwig Iskenius, Tom Nowotny, Sabine Will

Workshop 4

Delegationsreise in die Türkei und Prozessbeobachtungen

Reisebericht aus der Türkei mit Überlegungen, wie wir die Zivilgesellschaft dort unterstützen können, Prozessbeobachtungen, Zusammenarbeit mit Türken und Kurden im deutschen ExilReisebericht aus der Türkei mit Überlegungen, wie wir die Zivilgesellschaft dort unterstützen können, Prozessbeobachtungen, Zusammenarbeit mit Türken und Kurden im deutschen Exil

Ernst-Ludwig Iskenius, Gisela Penteker, Elke Schrage

Workshop 5

Klimawandel und Gesundheit

Ein Workshop für potentiell Aktive

Die Klimakrise stellt - neben Atomwaffen - die "zentrale Herausforderung unseres Jahrhunderts" dar (Margret Chan, ehemalige Generaldirektorin der WHO). Sie ist die größte Bedrohung, aber zugleich auch die größte Chance für die globale Gesundheit (Lancet Commission), da viele Klimaschutzmaßnahmen mit "Co-benefits" für die Gesundheit einhergehen.

Was können wir als Ärzt*innen tun, um den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken und neue Perspektiven aufzuzeigen? Welche Rolle kann der Gesundheitssektor für die Transformation zu einer nachhaltigen und kohlenstoffneutralen Gesellschaft spielen? Wie können wir als einzelne und Organisationen aktiv werden und gemeinsam für ein gesundes Klima einstehen? In diesem Rahmen soll die neu gegründete Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit als ein Netzwerk von Akteuren vorgestellt werden, die dazu mobilisieren will.

Dieter Lehmkuhl, Florian Drüke – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit

Workshop 6

"Unser atomares Erbe – unter die Erde oder lieben hüten?"

Die Situation mit der oberirdischen Atommülllagerung in den Zwischenlagern spitzt sich zu: Manche wollen sich damit abfinden, den Atommüll langfristig weitgehend schutzlos an der Oberfläche zu belassen, und beteiligen sich bereits intensiv an der Planung verbesserter Dauer-Zwischenlager. Andere meinen, die oberirdische Atommülllagerung müsste als die gefährlichste aller denkbaren Varianten so schnell als möglich zu einem Ende kommen, zumal die Hinterlassenschaften der Atomindustrie sonst irgendwann "billig" nach Ostasien entsorgt werden könnten. Die zeitnahe Verbringung in ein geologisches Tiefenlager könnte ein 3. Weg sein, wenn man während der Einlagerungsphase noch eine Rückholbarkeit ermöglicht. Es wäre dann wie eine "optimierte Zwischenlagerung in geologischen Tiefen", die aber gegebenenfalls ohne weiteren Aufwand durch nachfolgende Generationen in eine dauerhafte Lagerung übergehen könnte. In diesem Workshop wollen wir über solche Fragen und Varianten diskutieren, um im Interesse von Sicherheit, Gesundheitsschutz und Generationengerechtigkeit unseren Beitrag zu einer "bestmöglichen Lösung" zu leisten.

Alex Rosen, Jörg Schmid, Henrik Paulitz

Veranstaltungsort

Karl-Rahner-Akademie, Jabachstraße 4-8, 50676 Köln


Lage
Die Karl Rahner Akademie
liegt in der Stadtmitte
im ›Kulturquartier Köln‹
Nähe Neumarkt gegenüber den Kirchen
• St. Cäcilia /
Museum Schnütgen und
• St. Peter /
Kunst-Station Sankt Peter / Köln

Fußweg
• vom Neumarkt ca.  5 Minuten
• vom Dom/Hbf. ca. 20 Minuten

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