IPPNW.DE

Workshops auf dem IPPNW-Jahrestreffen

Workshop 1

Atomare Abrüstung

ICAN, Atomwaffen Abschaffen

Trotz des stürmischen friedenspolitischen Lage im Abrüstungsbereich nehmen wir weiter Fahrt auf, um eine friedenspolitische Wende einzuleiten. Wir informieren und diskutieren zu: Sommer-Aktion am Atomwaffenstandort Büchel im Juli 2020. Was tun, damit der Ächtungsvertrag unterzeichnet wird? Wider der atomaren Aufrüstung auf deutschem Boden, wider dem drohenden Ende weiterer Rüstungskontrollverträge und was das für unsere Arbeit konkret bedeutet sind weitere Themen. Die ICAN-Kampagnen-Arbeit bleibt eine Positiv-Kampagne. Dazu wollen wir Sie/Euch mitreißen.
Verantwortlich: Inga Blum/Lars Pohlmeier

Workshop 2

Atomares Erbe

Was passiert mit dem Atommüll und vor welchen Herausforderungen stehen wir und folgende Generationen heute und in Zukunft? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Workshop.
Verantwortlich: Dr. Alex Rosen

Workshop 3

Krebscluster im norddeutschen Erdgas-Förderland

Krebscluster im norddeutschen Erdgas-Förderland: Ausbeutung lokaler fossiler Energieträger im Kreis Rotenburg trotz Klimakrise und Risiken für Gesundheit und Umwelt. Was kann eine IPPNW-Regional-Gruppe bewirken?
Verantwortlich:
Dr. med. Christiane Qualmann

Workshop 4

Kriege im Nahen und Mittleren Osten

Hoffnung für das Land der Stellvertreterkriege?

Whistleblower brauchen unseren Schutz, der KSZMNO-Ansatz braucht unsere Unterstützung!
Unser Workshop wird Beiträge zur Beendigung des Kriegswahnsinns im Mittleren und Nahen Osten vorstellen wie die Unterstützung des Whistleblowers, der die Fälschung des Ghuta-Berichts der OPCW von April 2018 öffentlich machte, und den Ansatz einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO), in deren Kontext General Soleimani nach Bagdad eingeladen war, wo er am 03. Januar 2020 vor dem Beginn der Gespräche von einer US-Drohne ermordet wurde.
Referenten: Dr. Helmut Lohrer (International Councillor der Deutschen Sektion und Mitglied des Internationalen Vorstands), Prof. em. Dr. Mohssen Massarrat (Spiritus Rector des KSZMNO-Gedankens und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von IPPNW-Deutschland)
Moderation:  Christoph Krämer (IPPNW-AK "Süd-Nord")

Workshop 5

Die Kriminalisierung zivilgesellschaftlichen Engagements

Rechte von Geflüchteten und Migrant*innen

Der Einzug rechtsradikaler Parteien in die europäischen Parlamente hat bereits konkrete Auswirkungen auf unsere Zivilgesellschaft. Wie so oft erfolgen Veränderungen zunächst in den politischen Randbereichen, wie z.B. in der Unterstützung Geflüchteter. So war unter anderem im Referentenentwurf zum „Geordneten-Rückkehrer-Gesetz“ von Februar 2019 ein Regierungsvorschlag, alle Personen strafrechtlich zu sanktionieren, die einen Abschiebetermin bekanntgeben. Dieser Workshop gibt zunächst einen Überblick zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Kriminalisierung der Unterstützung Geflüchteter. Anschließend wollen wir gemeinsam überlegen, wie und mit welchen Mitteln wir als Aktive der IPPNW diesen anti-demokratischen Tendenzen entgegensteuern können. Dabei wollen wir ebenfalls diskutieren, wie wir in diesem Zusammenhang die Veranstaltung des Menschenrechtstribunals vom 23.-25. Oktober 2020 als Ressource für den Verein nutzen können.
Moderation: Susanne Dyhr

Workshop 6

Legitime Mittel des gewaltfreien Widerstands im Nahostkonflikt

Als IPPNW Deutschland sehen wir im Nahostkonflikt einen Schlüsselkonflikt der Region. Als Friedensorganisation sind die Grundlagen unserer Positionierung das internationale Völkerrecht und die Menschenrechte. Im Workshop wollen wir auf die Debatte auf unserer Mitgliederversammlung anknüpfen und über "Shrinking Spaces" für Organisationen und Menschen diskutieren, die sich für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen. Wie könnn wir in Zeiten des BDS-Bundestagsbeschlusses vom Mai letzten Jahres und zahlreichen Raumverboten für Veranstaltungen zum Nahostkonflikt noch aktiv werden für die Einhaltung des Völkerrechtes und die Menschenrechte in Israel/Palästina?
Moderation: Sabine Farrouh

Workshop 7

Medical Peace Work

Vernetzungstreffen

Medical Peace Work ist in Bewegung. Längst handelt es sich nicht mehr nur um ein Set von Online-Kursen zur Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften zum Thema Frieden und Gesundheit. In den letzten Jahren wurde Medical Peace Work in das f&e Programm und die Global Health Summer School integriert, in zahlreichen Studigruppen gemeinsam diskutiert und in Form von Tutorien oder Wahlpflichtfächer von Studis an die Unis gebracht.

Es wurde zur Grundlage eines deutsch-kenianischen Austauschprojekts und soll künftig dem internationalen IPPNW Programm Aiming for Prevention zum Thema Kleinwaffen neue Impulse verleihen. Doch noch sind vieles davon separate Initiativen. In dem Vernetzungsworkshop laden wir alle MPW Aktiven und die, die es werden wollen, dazu ein, uns besser zu vernetzen, Synergiepotentiale zu erörtern und Ideen zur Weiterentwicklung von MPW in der Praxis weiter zu spinnen.
Verantwortlich: Susanne Grabenhorst

Workshop 8

Medien und ihre Rolle in Krieg und Frieden

Der "Krieg gegen den Terror" läuft unverändert weiter - für "Demokratie, Menschenrechte und Frieden". Die immense Bedeutung der Medien bei der Vorbereitung und Führung von Kriegen kann gar nicht überschätzt werden. Ohne die Beteiligung oder zumindest Akzeptanz der Bevölkerungsmehrheit , erzeugt und unterhalten von den Massenmedien, sind diese als Mittel der Politik zu ächtenden Kriege (IPPNW-Beschluss) nicht zu realisieren. Auch in der IPPNW wird die Rolle der Medien oft noch unterschätzt. "Warum schweigen die Lämmer?" zu Aufrüstung, Kriegsübungen wie Defender 2020, Kriegspropaganda gegen Iran, Syrien, Russland? Das arte-Video "Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache" wird als Einführung wichtige Facetten des Themas darstellen, zu dessen Diskussion der AK "Süd-Nord" herzlich einlädt.
Verantwortlich: AK Süd-Nord

Workshop 9

Psychologische Mechanismen in unseren politischen Gruppen

Eine politische Gruppe soll verschiedene Funktionen erfüllen - neue Mitglieder integrieren, effektiv Arbeiten, interne Hierarchien vermeiden, Spaß machen, Kritik von innen und außen ertragen, etc.
Wie können wir unsere politische Gruppe so gestalten, dass sie diese Funktionen möglichst gut erfüllen? Um diese Frage zu beantworten werde ich in der ersten Hälfte des Workshops einige Grundlagen der Sozialpsychologie vorstellen und dann praktische Lösungen aus der Wirtschaftspsychologie, aus medizinischen Selbsthilfegruppen und gewaltfreien politischen Aktionen vorstellen.
Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion
Verantwortlich: Daniel Oehler

Workshop 10

Der Umgang mit Andersdenkenden

Wie geht man mit Andersdenkenden um? Wie kann man eine Widerholung des Faschimus vermeiden? Wie die Fahrt der Menschheit ins Verderben, was insbesondere Atomkrieg und Klimaerhitzung angeht vermeiden?
Verantwortlich: Helmut Kaess

Veranstaltungsort

Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg
Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
Wegweiser (pdf-Datei)


Anfahrt:

Zug:
Vom Bahnhof Rotenburg/Wümme (etwa eine Stunde von Hamburg HBF entfernt) nehmen Sie den Bus 880 Richtungen Jeddingen und steigen an der Haltestelle Glockengießerstraße aus. Von dort sind es 2 Minuten bis zum Tagungsort.

Auto:
Sie erreichen den Veranstaltungsort über die A1 aus Hamburg oder Bremen kommend und über die A27 aus Hannover, Abfahrt Rotenburg. Folgen Sie den Hinweisschildern nach Rotenburg. In der Innenstadt fahren Sie Richtung Diakonieklinikum. Die mögliche Parkfläche direkt am Klinikum ist begrenzt. Gegen eine Gebühr können Sie im Parkhaus oder auf dem gegenüberliegenden Mutterhausgelände parken. Kostenfreie Parkplätze finden Sie auf dem Lohmarkt (Ecke Fuhrenstraße, Königsberger Straße).

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