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Pressemitteilung von DAKJ und IPPNW vom 1.7.2015

Grundrechte und Hilfebedarf minderjähriger Flüchtlinge in den Mittelpunkt stellen

Berliner Erklärung

Konferenz "Best practice for Young Refugees", Foto: IPPNW01.07.2015 

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und die deutsche Sektion der IPPNW haben als Ergebnis der Konferenz "Best Practice for Young Refugees" eine Berliner Erklärung veröffentlicht. Gemeinsam mit weiteren UnterstützerInnen fordern sie die Einhaltung der körperlichen und psychischen Unversehrtheit und die Wahrung der Menschenwürde der jungen Flüchtlinge bei allen Maßnahmen zur Alterseinschätzung. Sie betonten, dass die biologische Reife im Vergleich zum chronologischen Alter eine hohe Schwankungsbreite aufweise, sodass Altersschätzungen auf ihrer Basis sehr ungenau seien und häufig falsch interpretiert würden. Die Anwendung ionisierender Strahlen außerhalb einer medizinischen Indikation lehnen sie ab.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.6.2015

Noch acht Abschaltungen bis zum Atomausstieg

AKW Grafenrheinfeld geht vom Netz

„Kernkraftwerk Grafenrheinfeld 4“ von Rainer Lippert - Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kernkraftwerk_Grafenrheinfeld_4.jpg26.06.2015 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die bevorstehende endgültige Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld als einen weiteren Schritt auf dem langen Weg zu einem endgültigen und unumkehrbaren Atomausstieg. "Damit ist die Gefahr eines Super-GAUs in Grafenrheinfeld, wie er im Buchklassiker Die Wolke beschrieben wird, geringer geworden", erkärt Dr. Alex Rosen, stellvertretender IPPNW-Vorsitzender. Die 193 abgebrannten Brennelemente aus dem Reaktorkern und den Lagerbecken müssen allerdings noch viele weitere Jahre permanent gekühlt werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.6.2015

ÄrztInnen kritisieren Waffenexporte in Krisen- und Kriegsregionen

Rüstungsexportbericht 2014

Protest gegen Waffenexporte des Bündnisses "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" vor dem Deutschen Bundestag 2014, Foto: IPPNW25.06.2015 

Die Bundesregierung genehmigt weiterhin Waffenexporte in Krisen- und Kriegsregionen, kritisiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. Obwohl Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen hat, gehen 77 % der Kriegswaffen in sogenannte "Drittländer". Allein die Staaten des Mittleren Ostens und Nordafrikas erhielten Genehmigungen für Rüstungseinkäufe im Wert von 1,342 Mrd. Euro.

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Dr. Jens-Peter
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