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Erinnerung an Horst-Eberhard Richter

28.4.1923-19.12.2011

Horst-Eberhard Richter19.12.2012 

Heute vor einem Jahr ist der Vordenker und Mitbegründer der IPPNW Horst-Eberhard Richter gestorben und hat eine große Lücke hinterlassen. Ehrenvorstandsmitglied Ulrich Gottstein erinnerte in einem Vortrag auf der Herbsttagung der Psychoanalytischen Vereinigung an die gemeinsame Friedensarbeit: "Richter war ein großer friedenspolitischer Denker und  Autor  und ein unermüdlicher Redner in Universitäten, Kirchen, Schulen und auf unzähligen Veranstaltungen (...). Er erklärte aus seiner psychoanalytischen Kenntnis und Lebenserfahrung die tiefer liegenden Ursachen der bestehenden und der drohenden Krisen und Kriege. Er rief zum Widerstand gegen Krieg und Inhumanität auf und initiierte unsere großen IPPNW-Kongresse, wie `Kultur des Friedens´ und `Medizin und Gewissen´, an denen bekannte internationale Referenten und jeweils über 1.000 Ärzte und Ärztinnen teilnahmen.

lesen ...[Rede von Prof. Ulrich Gottstein]  [Sonderbeilage zum Tod von Richter]  [Weckruf von Friedrich Schorlemmer]

Verleihung des 28. Friedensfilmpreises

Friedensfilmpreis 201318.12.2012 

Am 17. Februar 2013 wird im Babylon in Berlin-Mitte der 28. Friedensfilmpreis verliehen. Als fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin prämiert der unabhängige Friedensfilmpreis jährlich Filme, die durch eine eindringliche Friedensbotschaft und ästhetische Umsetzung des Filmthemas überzeugen. Der Friedensfilmpreis ist weltweit der einzige Friedenspreis, der auf einem A-Filmfestival verliehen wird.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Presseinformation vom 12.12.2012

Deutschland darf keine Kriegspartei werden

Diplomatische Bemühungen für Syrien stärken

PATRIOT Launcher (Quelle: Luftwaffe/Ingo Bicker)12.12.2012 

An die Fraktionen des deutschen Bundestags gerichtet fordert die Ärzteorganisation IPPNW die Bundestagsabgeordneten auf, sich gegen die Entsendung von Patriot-Raketen und den Einsatz der AWACS-Aufklärer mit den entsprechenden Soldaten auszusprechen und statt dessen eine entschiedenere Unterstützung des UN-Beauftragten Lakhdar Brahimi zu fordern. Noch ist eine diplomatische Lösung des syrischen Bürgerkrieges möglich.

lesen ...[Brief an die Fraktionsvorsitzenden]

IPPNW-Presseinformation vom 7.12.2012

Fehlanzeige Katastrophenschutz

Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW

Radioaktive Belastung der Erwachsenen bei einem atomaren Unfall am AKW Gundremmingen, Grafik: IPPNW07.12.2012 

Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt die Kritik der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW am derzeit geltenden Katastrophenschutz bei einem AKW-Unfall. Das bestätigte eine Sprecherin des Instituts gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Eine Studie des Amtes war bereits im April diesen Jahres zu dem Schluss gekommen, dass der Katastrophenschutz in Deutschland bei einem Super-GAU versagen würde. Die Innenminister haben bisher keinerlei Konsequenzen gezogen.

lesen ...[Offener Brief an die Innenminister]  [IPPNW-Hintergrundpapier]

IPPNW-Presseinformation vom 3.12.2012

Uranwaffen müssen geächtet werden

IPPNW/ICBUW-Report: Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition

Report von IPPNW und ICBUW: Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition03.12.2012 

Die gesundheitlichen Schädigungen durch Uranmunition für Zivilbevölkerung, Soldaten und Umwelt sind so gravierend, dass sie international geächtet werden muss. Zu diesem Ergebnis kommt der Report „Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition – Die gesellschaftliche Debatte um den Einsatz einer umstrittenen Waffe“ der internationalen Ärzteorganisation IPPNW in Zusammenarbeit mit der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW).

lesen ...[IPPNW/ICBUW-Report "Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition" (pdf-Datei)]

IPPNW-Presseinformation vom 30.11.2012

Atomarer Katastrophenschutz veraltet und zu kleinräumig

Innenminister tatenlos und Katastrophenschutzbehörden überfordert

30.11.2012 

Anlässlich der Herbsttagung der Innenministerkonferenz vom 5.-7. Dezember 2012 in Rostock-Warnemünde wendet sich die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mit einem Offenen Brief zum Katastrophenschutz an alle Innenminister Deutschlands. Auf der Konferenz wird über die Konsequenzen beraten, die sich aus dem Super-GAU von Fukushima für die noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland ergeben. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz vom Frühjahr dieses Jahres zeigt die Unmöglichkeit auf, im Fall einer Atomkatastrophe notwendige Zwangsumsiedlungen von Hunderttausenden von Menschen zu realisieren.

lesen ...[Offener Brief an die Innenminister]  [IPPNW-Hintergrundpapier]

Pressemitteilung vom 27.11.2012

Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Internationaler Kongress der IPPNW 2013 in Villingen-Schwenningen

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Foto: Control Arms27.11.2012 

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Mehr als 70 Prozent dieser Opfer werden durch Kleinwaffen getötet. Die sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels rückt ein internationaler Kongress der IPPNW in Zusammenarbeit mit der Kampagne "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel" vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Villingen-Schwenningen in den Fokus. "Wir werden auf unserem Kongress in der Neuen Tonhalle die sozialen, psychologischen und medizinischen Auswirkungen der Produktion und des Handels mit Kleinwaffen diskutieren. Gleichzeitig wollen wir dieses Forum nutzen, um unsere weiteren Aktivitäten zu koordinieren und Perspektiven zu entwickeln, um gegen die Produktion und Verbreitung dieser Waffen vorzugehen", sagt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Helmut Lohrer.

lesen ...[Kongress-Homepage (deutsch)]  [Kongress-Homepage (englisch)]

Einladung zur Pressekonferenz am 3.12.2012, 11 Uhr

Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition

Studie von IPPNW und ICBUW

IPPNW/ICBUW-Report: Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition

Wie gefährlich ist Uranmunition für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt? Was sind die Folgen des Einsatzes von abgereichertem Uran in den Ländern, in denen diese hochgiftige und radioaktive Munition eingesetzt wurde? Welche politischen Positionen nehmen internationale und nationale Akteure wie die deutsche Bundesregierung ein? Wie geht das Militär mit der Gefährdung ihrer Soldaten um? Welche Möglichkeiten des Verbots von Uranwaffen gibt es?
Auf diese Fragen gibt der Report „Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition – Die gesellschaftliche Debatte über den Einsatz einer umstrittenen Waffe“ der internationalen Ärzteorganisation IPPNW in Zusammenarbeit mit der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW) Antworten. Zur Präsentation der Studie auf unserer Pressekonferenz am 3.12. um 11 Uhr in Berlin laden wir Sie herzlich ein.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21.11.2012

Drohende Einmischung in syrischen Bürgerkrieg

Patriot-Stationierung in der Türkei

MIM 104 / Patriot System der Bundeswehr, Foto: Darkone, wikimedia21.11.2012 

Sehr kritisch sehen die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) den immer wahrscheinlicher werdenden Einsatz deutscher Patriot-Raketen und deutscher Soldaten in der Türkei. Laut Aussage der türkischen Regierung habe man sich mit der NATO über eine Stationierung von Patriot-Luftabwehrraketen an der türkischen Grenze zu Syrien geeinigt. Allgemein gilt eine solche positive Antwort als Voraussetzung für eine offizielle Anfrage der Türkei an die NATO. Sie wird jetzt aktuell erwartet.

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IPPNW-Presseinformation vom 15.11.2012

Waffenstillstand und Stopp deutscher Rüstungsexporte in die Region

Israel - Gaza

Friedenstaube an der Mauer in Bethlehem15.11.2012 

Die deutsche Sektion der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges nimmt äußerst besorgt die gewalttätige Eskalation zwischen dem Gaza und Israel zur Kenntnis. An beide Seiten geht der eindringliche Appell zu einem sofortigen Waffenstillstand. Die Eskalation des Konfliktes mit der Gefahr eines darüber weit hinausgehenden Krieges in der Region ist groß, so die IPPNW. Sowohl das Beschießen israelischer Siedlungen von Gaza aus, wie auch das gezielte Töten von Hamas-Vertretern sind eklatante Verstöße gegen das Völkerrecht.

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Pressemitteilung der "Aktion Aufschrei"

Bundesregierung macht sich mitschuldig am Einsatz deutscher Waffen

Blendwerk auf Zeit: Jede exportierte Kriegswaffe bleibt eine zuviel

Auftaktpressekonferenz der Kampagne "Aktion Aufschrei"14.11.2012 

"Mit dem neuen Rüstungsexportbericht wird der falsche Eindruck erweckt, das Blatt wende sich zum Besseren. Trotz geringerer Kriegswaffenexporte bleibt jede Kriegswaffe, die geliefert wird, eine zuviel“, sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Aufschrei-Kampagne und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). „Der schöne Schein trügt. Denn der letzte Rüstungsexportbericht vor der Bundestagswahl 2013 ist angesichts stark gestiegener Einzelausfuhrgenehmigungen, exorbitant hoher Kriegswaffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten und in Diktaturen sowie neuer milliardenschwerer Vertragsabschlüsse im Jahr 2012 allenfalls ein Blendwerk auf Zeit.“ Kampagnensprecher Grässlin verweist darauf, dass in diesem Jahr allein mit Algerien Vereinbarungen für neue Kriegswaffenlieferungen in Höhe von rund 10 Milliarden Euro getroffen worden sind.

lesen ...[Rüstungsexportbericht der Bundesregierung]

Pressemitteilung, 13.11.2012

Zivilgesellschaftliche Nahost-Konferenz in Helsinki findet statt

Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" kritisiert Verschiebung von Staatskonferenz

Aktion der israelischen Abrüstungsbewegung: Foto: ICANW.org13.11.2012 

Die Konferenz zur Etablierung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen und Mittleren Osten wird laut der Nachrichtenagentur "Associated Press (AP)" auf unbefristete Zeit verschoben. Sie sollte Mitte Dezember in Helsinki stattfinden. Die zivilgesellschaftliche Konferenz "Mittlerer Osten ohne Massenvernichtungswaffen" dagegen findet vom 14.-16. Dezember wie geplant in Helsinki statt. Delegierte aus dem Nahen und Mittleren Osten und Europa werden sich treffen, um über eine Strategie zu sprechen, wie politischer Druck „von unten“ für eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen in der Region aussehen kann. VertreterInnen der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" nehmen an der Konferenz teil (siehe unten).

lesen ...[Weitere Informationen zur Konferenz]

Pressemitteilung vom 12.11.2012

Risiko ionisierender Strahlen: Bevölkerung besser schützen

Offener Brief an Umweltminister Peter Altmaier

Bundesumweltminister Peter Altmaier, Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion/Christian Doppelgatz12.11.2012 

Vertreter der Ärzteorganisation IPPNW, des BUND Landesverband Sachsen-Anhalt und der Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig haben Umweltminister Peter Altmaier in einem Offenen Brief aufgefordert, ein transparentes Verfahren zum Schutz der Bevölkerung vor ionisierender Strahlung im gesellschaftlichen Konsens zu erarbeiten. Vorbild könne das vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entwickelte Konzept für krebserzeugende Arbeitsstoffe sein. Der AGS feiert heute sein 40-jähriges Bestehen und zieht eine Zwischenbilanz des Risikokonzepts.

lesen ...[Offener Brief an Peter Altmaier]

Statement von Andreas Buro und Matthias Jochheim

Vom Hungerstreik zum Dialog

Hungerstreik zu einem zukunftsträchtigen Dialog im türkisch-kurdischen Konflikt nutzen

Die Stadt Hakkari ist voller Polizei, Militär und Gewalt. Foto: Sigrid Ebritsch09.11.2012 

Hunderte kurdischer, politischer Gefangene fasten seit nunmehr über 50 Tagen, 10.000 Kurden und Kurdinnen haben sich seit dem 5. November 2012 angeschlossen. Ihre Aktion ist sehr ehrenwert, sie schießen nicht, sondern wenden eine gewaltfreie Form an, um ihre Forderungen zu vertreten. Ihr Verhalten unter Einsatz ihres Lebens erinnert an die gewaltlosen Aktionen Gandhis.

lesen ...[IPPNW-akzente: Delegationsreise Türkei 2012]

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.11.2012

Syrien: Friedlicher Wandel durch Dialog

Vertreter der Bewegung „Building the Syrian State“ zu Gast in Berlin

Louay Hussein, Schriftsteller, Journalist und Präsident der Bewegung "Building the Syrian State"07.11.2012 

Louay Hussein, Schriftsteller, Journalist und Präsident der Bewegung „Building the Syrian State“ und Mouna Ghanem, Ärztin und syrische Frauenrechtlerin haben anlässlich ihres Besuches in Berlin einen fundamentalen Wandel für Syrien gefordert. Die aktuelle Eskalation der Gewalt stehe einer wirklichen Demokratisierung Syriens entgegen. Die Bewegung „Building the Syrian State“ ist Teil der innersyrischen Opposition. Sie steht nicht unter dem Einfluss ausländischer Interessen und ist in Europa bisher kaum bekannt. Die Vertreter von „Building the Syrian State“ sind überzeugt, dass ein gewaltfreier Wandel in ihrem Land möglich ist. Dazu sei es aber notwendig, dass das Ausland nicht mehr wie bisher, vor allem die militanten Teile der Opposition unterstütze, weil dies dem friedlichen Prozess im Lande immer weniger Raum lasse.

lesen ...[IPPNW-Appell "Gewalt in Syrien stoppen – Krieg verhindern!" (Februar 2012)]  [Appell in Englisch]

Presseinformation vom 5.11.2012

Das wahre Ausmaß der gesundheitlichen Folgen untersuchen

Brief an WHO-Generalsekretärin Margret Chan

Generalsekretärin Margaret Chan05.11.2012 

Die deutsche Sektion der IPPNW hat in einem Brief an die Weltgesundheitsorganisation appelliert, die medizinische Forschung über die Gesundheitsfolgen der atomaren Katastrophe von Fukushima erheblich auszuweiten. Die von United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR) für 2013 geplante Studie soll ausschließlich grobe Abschätzungen verschiedener japanischer und internationaler Experten berücksichtigen, aus denen dann die zu erwartenden Gesundheitseffekte theoretisch abgeleitet werden. Dringend notwendig seien jedoch unabhängige epidemiologische Studien sowie die baldige Einrichtung eines umfassenden Registers, in dem alle Menschen erfasst werden, die aufgrund der Katastrophe von Fukushima vermutlich mehr als 1 mSv Strahlung durch unterschiedliche Quellen ausgesetzt waren.

lesen ...[WHO-Brief (deutsch)]  [WHO-Brief (englisch)]  [WHO-Brief (japanisch)]

Presseinformation vom 30.10.2012

Verwender sollen Ungefährlichkeit uranhaltiger Waffen belegen

Bundesregierung soll UN-Resolution zum Thema Uranmunition zustimmen

Uranmunition wurde unter anderem im Bosnienkrieg und im Kosovo eingesetzt. Foto: ICBUW30.10.2012 

Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft und der deutschen Politik haben  die Bundesregierung aufgefordert, dem in der UN-Generalversammlung eingebrachten Resolutionsentwurf zum Thema Uranmunition zuzustimmen. Darin findet sich zum ersten Mal die Forderung nach dem Vorsorgeprinzip. Angewandt auf uranhaltige Waffen müsste der Verwender deren Ungefährlichkeit für Umwelt und Zivilbevölkerung vor einem Einsatz nachweisen. Zu den Unterstützern des Schreibens an Verteidigungsminister Thomas de Maizière und Außenminister Guido Westerwelle gehören Mitglieder der deutschen Sektion der IPPNW, ICBUW (International Coalition to Ban Uranium Weapons), IALANA (International Association of Lawyers Against Nuclear Arms), pax christi, des Darmstädter Signals sowie die Abgeordneten Uta Zapf (SPD) und Agnieszka Brugger (Bündnis 90/Die Grünen).

lesen ...[Schreiben an die deutsche Bundesregierung]  [UNEP-Dokumentation]  [UN-Resolutionsentwurf]

IPPNW-Presseinformation vom 29.10.2012

IPPNW besorgt über Gesundheitszustand der Gefangenen

Hungerstreik in türkischen Gefängnissen

Mehr als 700 kurdische Gefangene befinden sich im Hungerstreik. Foto: http://civakaazad.com29.10.2012 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW äußert sich anlässlich des morgigen Besuches von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Deutschland äußerst besorgt über den Gesundheitszustand der mehr als 700 Hungerstreikenden in türkischen Gefängnissen. Die Organisation appellierte heute an den türkischen Botschafter in Deutschland, sich dafür einzusetzen, dass den Hungerstreikenden jederzeit Zugang zu der notwendigen medizinischen Behandlung gewährt wird. Zudem sollten keine Strafmaßnahmen gegen Gefangene verhängt werden, die sich dem Hungerstreik angeschlossen haben.

lesen ...[Brief an den türkischen Botschafter]

Einladung zu einem Hintergrundgespräch am 6.11.

Syrien: Friedlicher Wandel durch Dialog

Vertreter der Bewegung „Den Syrischen Staat aufbauen“ zu Gast in Berlin

Louay Hussein und Mona Ghanem, Quelle: InfoSyrie

Die innersyrische Opposition, die gegen ausländische Einmischung, gegen Gewalt und für einen friedlichen Wandel durch Dialog eintritt, spielt in der Berichterstattung westlicher Medien eine untergeordnete Rolle. Wir möchten ihnen in Deutschland ein öffentliches Podium geben und laden Sie herzlich zu einem Hintergrundgespräch mit Mouna Ghanem und Louay Hussein von der Bewegung "Den Syrischen Staat aufbauen" am 6.11. um 15 Uhr in Berlin ein. Sie werden Ihnen über die Situation in Syrien und ihr Engagement für einen gewaltfreien Übergang durch Dialog berichten.

lesen ...[Syrien-Appell der IPPNW (6.2.2012)]

Vortragsveranstaltung am 30.10./Interviewangebot

Die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima I

Eine vorläufige Bilanz und einige Perspektiven für uns Menschen

Kazuhiko Kobayashi

Gut eineinhalb Jahre nach dem Super-GAU in Japan ist die Katastrophe für die Menschen vor Ort noch längst nicht vorbei und der japanische Anti-Atom-Protest wird immer lauter. Doch in den deutschen Medien ist es still um das Thema geworden. Wie sieht die aktuelle Lage in Fukushima aus? Wie kann den betroffenen Menschen geholfen werden und wie wirkungsvoll auf internationaler Ebene gegen die weltweite Atomlobby gearbeitet werden? Auf seiner Vortragsreise durch Deutschland befasst sich der studierte Germanist Kazuhiko Kobayashi unter anderem mit diesen Fragen. Durch seinen langen Aufenhalt in Deutschland ist er ein Kenner beider Kulturen – der japanischen und der deutschen – und hat dadurch einen besonderen Blick auf das Geschehen seit dem Super-GAU und das dramatische Wachstum der Anti-Atom-Bewegung in Japan seit Anfang 2012. Zu seinem Vortrag am 30.10.2012 um 19 Uhr im Ökumenischen Zentrum laden wir Sie herzlich ein.

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IPPNW-Presseinformation vom 22.10.2012

Dialog statt Bomben

Kein Krieg gegen den Iran – Sanktionen aufheben

Dialog statt Bomben - Kein Krieg gegen den Iran22.10.2012 

Die 1985 mit dem Friedennobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW verurteilt die jüngsten EU-Sanktionen. „Sie sind kontraproduktiv für eine Lösung des Irankonflikts und schaffen enormes Leid für die iranische Zivilbevölkerung“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Er fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich stattdessen für eine massen-vernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten einzusetzen. Angela Merkel solle sich dafür stark machen, dass sowohl Israel als auch der Iran an der für den 14.-16. Dezember 2012 in Helsinki geplanten Konferenz teilnehmen, auf der über Schritte zu einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Mittleren und Nahen Osten beraten werden soll.

lesen ...[Zusammenfassung der Studie der Universität Utah ]  [Informationen über die KSZMNO-Konferenz]  [Rede von Hossein Mousavian]

Einladung zur IPPNW-Pressekonferenz am 22.10.2012

Ist der Krieg gegen den Iran zu verhindern?

Dialog statt Bomben - Kein Krieg im Mittleren und Nahen Osten

Der israelische Premierminister Netanjahu hat dem Iran wiederholt mit Krieg gedroht, sollte das Land sein angebliches Atomwaffenprogramm nicht stoppen. Führen weitere Sanktionen und militärische Drohgebärden zum Einlenken der iranischen Regierung im Atomkonflikt oder letztendlich zu einem Krieg mit einer hohen Zahl ziviler Opfer? Wie lässt sich eine weitere Eskalation des Konflikts vermeiden und wie kann eine nachhaltige, politische Lösung erreicht werden? Darüber wird Hossein Mousavian, der ehemalige iranische Botschafter in Deutschland und ehemaliger Sprecher des iranischen Atomprogramms sowie Matthias Jochheim und Xanthe Hall als Vertreter der Friedensbewegung auf einer Pressekonferenz am 22.10. um 11 Uhr in Berlin berichten.

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Bonner Friedenskongress 2012

Frieden, Demokratie und Entwicklung in Afghanistan

Afghanische und deutsche Zivilgesellschaft stellt sich Herausforderungen

Matthias Jochheim, IPPNW-Vorsitzender, auf dem Afghanistankongress in Bonn14.10.2012 

Für eineinhalb Tage hat der Friedenskongress "Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan" zu den Möglichkeiten eines nachhaltigen Friedens in dem Land unterschiedliche Gruppen des afghanischen Exils mit Vertretern der deutschen Friedensbewegung und Besuchern aus Afghanistan selbst zusammengebracht. Für die Veranstalter, sowohl Afghaninnen und Afghanen als auch VertreterInnen der deutschen Friedensbewegung, liegt der Erfolg des Kongresses zuallererst in seinem erstmaligen Angebot einer Plattform des offenen Meinungsaustausches. Für ein Land im Krieg ist es nicht selbstverständlich, dass sich verschiedene afghanische Exilfraktionen mit Afghaninnen und Afghanen direkt aus der Heimat und Engagierten der deutschen Friedensbewegung in einer freundschaftlichen Atmosphäre austauschen.

lesen ...[Weitere Informationen]

Einladung zum Hintergrundgespräch am 16.10.2012

Sicherheit ohne Atomwaffen

Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten

Israel fürchtet sich vor einer nuklearen Bewaffnung des Iran. Aus iranischer Sicht besteht aufgrund der israelischen Atomwaffen und der vermehrten militärischen Präsenz der US-Amerikaner in der Region ein Sicherheitsdefizit. Wie könnte ein Sicherheitskonzept in der Region ohne Atomwaffen aussehen? Bei  der Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag 2010 beschloss die Staatengemeinschaft, eine internationale Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone im Nahen Osten ins Leben zu rufen. Diese Konferenz findet Mitte Dezember 2012 in Helsinki statt.
Im Vorfeld dieser Konferenz wird Ihnen Sharon Dolev von der israelischen Abrüstungsbewegung erklären, wie die israelische Bevölkerung über einen Militärschlag gegen den Iran denkt. IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall spricht über die Bemühungen um ein Zustandekommen der Konferenz und bewertet ihre Chancen auf Erfolg. Zu diesem Hintergrundgespräch am 16. Oktober 2012 laden wir Sie ganz herzlich ein.

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IPPNW-Presseinformation vom 28.9.2012

Konferenz „Wege zum Frieden in Afghanistan“ in Bonn

28.09.2012 

Zum ersten Mal in Deutschland bietet die Konferenz "Wege zum Frieden in Afghanistan" am 13. und 14. Oktober im LVR-LandesMuseum Bonn eine Plattform für eine durch Zivilgesellschaft geführte breite Diskussion über die Zukunft Afghanistans. Führen werden sie Afghaninnen und Afghanen sowie deutsche und europäische Friedensbewegung mit Beteiligung der IPPNW.

lesen ...[Weitere Informationen]

Einladung zur Global Health Konferenz am 22.9.2012

Nahrung und Ernährung in Zeiten der Globalisierung

In der Geschichte der Menschheit haben nie zuvor so viele Menschen an Hunger gelitten, während gleichzeitig noch nie zuvor so viele Menschen eine so große Menge und unterschiedliche Anzahl Nahrungsmittel zu Verfügung hatten. Während etwa eine Milliarde Menschen in der Welt hungern - ein Großteil davon lebt auf dem Land und von der Landwirtschaft - leiden etwa ebenso viele an ernährungsbedingten Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes oder kardiovaskulären Erkrankungen. Wir laden Sie ganz herzlich zur Berichterstattung über die Konferenz Nahrung und Ernährung in Zeiten der Globalisierung am 22. September 2012 in Berlin ein.

lesen ...[Weitere Informationen]

Einladung zur Pressekonferenz, 24.9.12, Bonn

Friedenskongress 2012

"Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan"

In Zusammenarbeit mit afghanischen Gruppen und Vereinen veranstaltet die Kooperation für den Frieden den Friedenskongress 2012 "Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan", der am 13. und 14. Oktober in Bonn stattfinden wird. Am Montag, 24.09.2012 um 11 Uhr laden wir Sie herzlich zu einer Pressekonferenz in Bonn ein, um Sie über die Veranstaltung mit national,wie international bekannten Referentinnen und Referenten zu informieren.

lesen ...[Weitere Informationen]

IPPNW-Presseinformation vom 14.9.2012

Gesundheit der Menschen in Fukushima hat Vorrang

IPPNW-Ärztedelegation nach Japan

Dr. Lars Pohlmeier und Dr. Jeff Patterson am Geigerzähler vor einem lokalen Gesundheitszentrum in Kaeru Kawauchi.14.09.2012 

Die Ärzteorganisation IPPNW appelliert an die Bundesregierung, sich gegenüber UNSCEAR, dem wissenschaftlichen Komitee der UNO, und gegenüber der Weltgesundheitsorganisation WHO dafür einzusetzen, die medizinische Forschung über die Gesundheitsfolgen der atomaren Katastrophe von Fukushima erheblich auszuweiten. Die von UNSCEAR geplante Studie soll ausschließlich grobe Abschätzungen verschiedener japanischer und internationaler Experten berücksichtigen, aus denen dann die zu erwartenden Gesundheitseffekte theoretisch abgeleitet werden. Dringend notwendig sind jedoch unabhängige epidemiologische Studien sowie die baldige Einrichtung eines umfassenden Registers, in dem alle Menschen erfasst werden, die aufgrund der Katastrophe von Fukushima vermutlich mehr als 1 mSv Strahlung durch unterschiedliche Quellen ausgesetzt waren.

lesen ...[Analyse des WHO-Reports von Dr. Alex Rosen]

Pressemitteilung vom 13.9.2012

Abzug statt Modernisierung

Keine Lebensdauerverlängerung der Atomwaffen in Europa

Flaggen der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" bei der Radtour 2012 von Stuttgart über Büchel zum NATO-Hauptquartier in Brüssel.13.09.2012 

Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" wendet sich gegen die Modernisierung und den weiteren Verbleib der US-Atomwaffen in Deutschland. In der heute veröffentlichten Studie "Atomwaffen-Modernisierung in Europa – Das Projekt B 61-12" belegen die Autoren Otfried Nassauer und Gerhard Piper, dass die USA weit mehr planen als eine simple Lebensdauerverlängerung der atomaren Bomben. Die auch in Büchel stationierte B61-Bombe soll so weit modernisiert werden, dass sie neue Einsatzmöglichkeiten bietet. Sie wäre damit viel präziser und lenkfähiger als die alte. Ihr Einsatz soll weniger so genannte "Kollateralschäden" verursachen. Damit könnte die Hemmschwelle sinken, diese Waffen auch einzusetzen.

lesen ...[Studie zur Atomwaffenmodernisierung (pdf-Datei)]  [IPPNW-aktuell "Abzug statt Modernisierung"]

Einladung zum Hintergrundgespräch am 13.9.2012

Atomwaffen-Modernisierung in Europa

Das Projekt B61-12

Die Zukunft der Nuklearwaffen in Europa ist heftig umstritten. Sollen diese abgezogen oder modernisiert werden? Ist die Initiative der Bundesregierung, auf Atomwaffen in Deutschland zu verzichten gescheitert oder nicht? Hat die NATO sich in Chicago bereits entschlossen, neue Atomwaffen in Europa zu stationieren? Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit haben sich der Aufgabe gestellt, das verfügbare Wissen über die geplante Modernisierung der Atomwaffen in Europa zusammenzutragen und zu analysieren. Das Ergebnis ist eine umfangreiche Studie mit dem Titel "Atomwaffen-Modernisierung in Europa – Das Projekt B61-12", ein Kompendium der zugänglichen Fakten. Zur Vorstellung der Studie laden wir Sie herzlich ein am 13. September 2012 um 11 Uhr im Bernhard-Lichtenberg-Haus in Berlin.

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IPPNW-Presseinformation vom 10.9.2012

IPPNW trauert um die Opfer kriegerischer Gewalt

11 Jahre Terroranschläge vom 11. September

Nach dem Häuserkampf, Fallujah, Irak, Nov. 2004, Foto: Lance Cpl. James J. Vooris10.09.2012 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich des morgigen Jahrestages vom 11. September an die Opfer der Terroranschläge und des sogenannten "Krieges gegen den Terror". "Wir trauern nicht nur um die 3.000 Menschen, die am 11. September 2001 ums Leben gekommen sind, sondern auch um die zahlreichen Opfer der Kriege in Afghanistan und Pakistan, im Irak und am Horn von Afrika", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[Report "Body Count – Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror" ]  [FR-Gastbeitrag von Matthias Jochheim]

Einladung zur Pressekonferenz am 14.9.2012, 11 Uhr

Schutz der Bevölkerung nach der Atomkatastrophe von Fukushima

IPPNW-Ärztedelegation nach Japan

Das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Der 4. Reaktor ist schwer beschädigt und droht bei einem weiteren schweren Erdbeben zusammenzubrechen – mit katastrophalen Folgen. Und die Maßnahmen, die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in den kontaminierten Gebieten sicher stellen sollen, sind völlig unzureichend. Regierung und Behörden spielen die Risiken ionisierender Strahlung nach wie vor herunter. Zum 20. IPPNW-Weltkongress vom 24.-26. August 2012 in Hiroshima sind zwölf IPPNW-Ärztinnen und -Ärzte aus Deutschland nach Japan gereist und haben sich dort auch über die Situation der Bevölkerung in der Präfektur Fukushima informiert. Über ihre Erfahrungen zur Situation vor Ort werden Sie auf einer Pressekonferenz am 14.9.2012 um 11 Uhr in der Berliner Pressekonferenz berichten.

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IPPNW-Presseinformation vom 5.9.2012

IPPNW-Ärzte fragen Merkel: Bleiben US-Atomwaffen in Deutschland?

Die US-Atomwaffenbehörde plant die Modernisierung der B61-Bombe. Foto: NNSA05.09.2012 

Die US-Atomwaffen bleiben bis auf weiteres in Deutschland. Das wurde laut der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau bereits im Mai 2012 auf dem NATO-Gipfel in Chicago still und heimlich beschlossen. Die Ärzteorganisation IPPNW, Trägerin der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle nun auf, klar Position zu den Modernisierungsplänen und zum Verbleib der Atomwaffen in Deutschland zu beziehen.

lesen ...[IPPNW-Hintergrundpapier zur Atomwaffenmodernisierung]  [Kampagne atomwaffenfrei.jetzt]

IPPNW-Presseinformation vom 31.8.2012

Gesundheit der Menschen an erste Stelle setzen – Korrumpierender Einfluss der japanischen Atomlobby weitreichend

Ärztedelegation in der Präfektur Fukushima

Ein Mädchen aus Fukushima berichtete auf dem IPPNW-Weltkongress über ihre Evakuierung31.08.2012 

Eine Delegation von dreißig IPPNW-Ärzten, Medizinstudenten und Experten aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Finnland, Israel, Indien, Neuseeland und Australien haben am Mittwoch die Präfektur Fukushima besucht. Die Expertengruppe forderte Maßnahmen, die die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in den kontaminierten Gebieten an erste Stelle setzen. "Bedauerliche Fehlinformationen sind verbreitet worden, auch von erfahrenen Experten und in Materialien für den Schulunterricht, die Risiken ionisierender Strahlung herunterspielen. Der korrumpierende Einfluss der japanischen Atomlobby ist weitreichend. Die Bereitstellung korrekter, unabhängiger, rechtzeitiger öffentlicher Informationen ist essentiell", heißt es in der Erklärung.

lesen ...[Erklärung in deutsch]  [Erklärung in englisch]  [Video von der Pressekonferenz]

Presseinformation vom 27.8.2012

Israel/Iran-Krise: Friedensbewegung fordert „Verträge statt Bomben“

Israelische Friedensaktivisten demonstrieren für Dialog statt Bomben © ICAN

Angesichts der jüngst publik geworden Pläne Israels, den Iran anzugreifen, ruft die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ die Friedensbewegung auf, am 1. September 2012, dem Anti-Kriegstag, für eine friedliche Konfliktlösung und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten aktiv zu werden. Unter dem Motto „Verträge statt Bomben“ startet „atomwaffenfrei jetzt“ eine Online-Mitmachaktion an Außenminister Westerwelle.

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IPPNW-Presseinformation vom 22.8.2012

Israelische und deutsche Ärzte warnen vor Krieg Israel - Iran

"Don't bomb talk", Demonstration in Israel 2011, © Danny Bogomolni

Die israelischen „Ärzte für Frieden und Bewahrung der Umwelt (PPPE)“, Mitglied der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), warnen gemeinsam mit der deutschen IPPNW vor der eskalierenden Kriegsrhetorik der  Regierung Netanjahu. Dr. Ra’anan Friedmann, Vorsitzender der Organisation: „Viele Israelis, Politiker, Ex-Militärs, Schriftsteller und Journalisten sind nicht mit den  Absichten unserer Regierung einverstanden, einen Krieg zu beginnen.“

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IPPNW-Presseinformation vom 15.8.2012

Der Richtwert für Evakuierungen im Katastrophenschutz ist zu hoch

"Nichts gelernt aus Fukushima"

Berechnete effektive Dosis für Erwachsene durch externe Strahlung und Inhalation über 30 Tage für potentielle Freisetzungen, Quelle: BfS-Studie15.08.2012 

Das Bundesumweltministerium hat bisher keinerlei Konsequenzen aus einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vom Herbst 2011 gezogen, in der die Folgen einer Atomkatastrophe in Deutschland nach Fukushima neu eingeschätzt werden. Das kritisiert heute auf einer Pressekonferenz in Hannover ein Bündnis von Antiatominitiativen der "Regionalkonferenz Grohnde-abschalten", in der auch Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW mitarbeiten.

lesen ...[Informationen zum Katastrophenschutz]  [BfS-Studie]  [Kurzinformation zur BfS-Studie]

Pressemitteilung, 6.8.2012

IPPNW fordert weltweite Ächtung statt Modernisierung von Atomwaffen

Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Friedenslaternen in Hiroshima, Foto: ICAN, Flickr06.08.2012 

Anlässlich des Hiroshima- und Nagasakitages hat die IPPNW in einem Aufruf die Pläne der USA zur Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Bomben kritisiert und erneut den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Initiator des Appells, der am Samstag in der Frankfurter Rundschau und der taz als Anzeige erschien, ist die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", deren Trägerkreis die IPPNW angehört.

lesen ...[Aufruf zu 67 Jahre Hiroshima-Nagasaki]  [Gedenkveranstaltungen]  [ICAN-Meinungsartikel]

IPPNW-Pressemitteilung vom 2.8.2012

Von Hiroshima bis Fukushima: Gesundheitliche Folgen ionisierender Strahlung

IPPNW-Ärztedelegation reist nach Japan zum Weltkongress

Atombomben-Dom in Hiroshima02.08.2012 

Zum 20. IPPNW-Weltkongress vom 24.-26. August 2012 in Hiroshima werden zwölf IPPNW-Ärztinnen und -Ärzte aus Deutschland nach Japan reisen und sich dort auch über die gesundheitliche Situation der Bevölkerung in der Präfektur Fukushima informieren. Der Kongress widmet sich unter anderem dem Gedenken an die katastrophalen Auswirkungen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. So wird Prof. Dr. Masao Tomonaga, Direktor des Nagasaki Atomic Bomb Hospital und Atombombenüberlebender, über seine Forschungen zu den gesundheitlichen Folgen der Atombombenabwürfe referieren.

lesen ...[Hintergrundpapier von Dr. Alex Rosen (IPPNW)]  [Kongress-Homepage]

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.7.2012

Waffenstillstand und Achtung des humanitären Völkerrechts

Frieden für Syrien

Zehntausende Iraker verlassen Syrien wegen Gewalt, Foto: UNHCR, P. Moore31.07.2012 

Angesichts des eskalierenden Bürgerkriegs in Syrien ruft die IPPNW alle Beteiligten zu einem Waffenstillstand auf. Die Ärzteorganisation mahnt alle Seiten, die Vorgaben des humanitären Völkerrechts in kriegerischen Konflikten, insbesondere die Regeln zum Schutz der Zivilbevölkerung vor den Auswirkungen des Krieges, einzuhalten. Die Bereitschaft, die Waffen niederzulegen, soll durch überzeugende Angebote zur ökonomischen Kooperation und Unterstützung gefördert werden.

lesen ...[Diskussionspapier der Kooperation für den Frieden]

IPPNW-Presseinformation vom 27.7.2012

Deutsche Mediziner auf Aufklärungs- und Anti-Atom-Fahrradtour durch Japan

vom 7. bis 21. August von Hiroshima bis Nagasaki

IPPMW Mediziner auf Aufklärungs- und Anti-Atom-Fahrradtour

Um die japanische Bevölkerung über die gesundheitlichen Gefahren von Atomenergie zu informieren, organisieren Ärzte und Ärztinnen der "Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW) im August 2012 eine große Anti-Atom-Radtour durch Japan. 35 junge Mediziner und Medizinerinnen aus aller Welt, darunter 6 Deutsche, fahren 500 km von Nagasaki nach Hiroshima, klären auf und demonstrieren für ein Ende der Atomenergie.

lesen ...[ Weitere Informationen zur Tour]  [Weitere Informationen rund um den Super-GAU in Fukushima]

IPPNW-Presseinformation vom 6.7.2012

Viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen

Folgen von Fukushima

Dosismessungen bei Kindern in Japan06.07.2012 

Die deutsche Sektion der IPPNW befürchtet eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in der Präfektur Fukushima. Bestätigt sehen die IPPNW-Ärzte diese Befürchtung aufgrund einer Untersuchung der Gesundheitsbehörde der Präfektur Fukushima an 38.114 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die Ende April 2012 veröffentlicht wurde. Dr. Matsuzaki Hiromichi, Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Allgemeinen Städtischen Klinikum der Stadt Fukagawa, verglich die Befunde der Gesundheitsstudie von Fukushima mit früheren Studien. Eine Zusammenfassung seiner Arbeit liegt jetzt auch auf Deutsch vor. Bei 35 % der untersuchten Kinder fanden sich Schilddrüsenzysten, bei einem Prozent Schilddrüsenknoten. Diese Veränderungen sind laut Matsuzaki ein Hinweis darauf, dass sich in der Schilddrüse "etwas Außerordentliches abspielt".

lesen ...[Weitere Informationen im Strahlentelex vom 5.7.2012]  [Brief von Shunichi Yamashita ]

IPPNW-Presseinformation vom 27.6.2012

IPPNW gratuliert japanischer Ärztin und Anti-Atom-Aktivistin

Katsumi Furitsu erhält Nuclear Free Future Award

Japanische IPPNW-Ärztin Katsumi Furitsu, Foto: Jens Jeske27.06.2012 

Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW gratuliert Katsumi Furitsu, die gestern mit dem Nuclear Free Future Award in der Kategorie „Aufklärung“ ausgezeichnet wurde. „Die japanische Ärztin aus Osaka ist Mitglied der internationalen Ärzteorganisation IPPNW und hat an allen nuklearen Krisengebieten der Welt gearbeitet. Nach Fukushima sorgte sie für den Fluss unzensierter Nachrichten in die Welt. Ungleich vieler ihrer japanischen Kollegen stellt die Medizinerin seit dreißig Jahren bei den Gefahren durch radioaktive Verseuchung die Atomkraft neben die Atombombe“, schreibt die Internationale Jury aus Aktivisten und Wissenschaftlern über Katsumi Furitsu.

lesen ...[Nuclear Free Future Award]  [Artikel über Katsumi Furitsu, IPPNW-Forum 126/2011]

Einladung zur Presseaktion/Vortrag am 21.6.

Protestaktion gegen Rüstungsexporte

Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel

Emanuel Matondo, Bewegungsstiftung

Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert. Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Aktivisten der Friedensbewegung werden die Folgen dieser tödlichen Geschäfte bei einer Aktion am 21. Juni 2012 von 16-18 Uhr auf dem Potsdamer Platz anschaulich machen und Informationen an die Passanten verteilen.

lesen ...[Einladungsfaltblatt 21. Juni 2012]

IPPNW-Presseinformation vom 8.6.2012:

Solidarität und Schutz für "Neve Shalom - Wahat al-Salam" vor rechten Vandalen

Neve Shalom - Wahat al-Salam08.06.2012 

Jerusalem/Berlin: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben im Dorf Neve Shalom - Wahat al-Salam nahe Jerusalem rechte Aktivisten eine Spur der Zerstörung hinterlassen. An Wänden und auf Autos sprühten sie "Tod den Arabern" und "Rache", sowie weitere nationalistische Parolen. Zahlreiche Autoreifen wurden bei dem Überfall zerstochen. Mit der Siedlung Neve Shalom - Wahat al-Salam demonstrieren israelische Juden und israelische Araber seit über 30 Jahren modellhaft, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.

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IPPNW & pax christi-Pressemitteilung vom 4.6.2012

Friedensorganisationen kritisieren Deutsche Bank: Geschäfte vor Menschenrechten

Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzten palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind

Foto: Chasing Donguri/ Die Mauer um Bethlehem.04.06.2012 

IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen. Für IPPNW und pax christi ist die Antwort der Deutschen Bank ungenügend, es bestünden höchstens Geschäftsbeziehungen zu Mischkonzernen, die am Atomwaffenbau beteiligt sind. Auch befriedigte das Bekenntnis nicht, die Bank achte auf die Einhaltung der Menschenrechte und prüfe dies in allen Regionen der Welt. Die beiden Friedensorganisationen kündigten an, zusammen mit den "Kritischen Aktionären" die Geschäftspraktiken der Bank weiter zu beobachten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 1.6.2012

5 vor 12 – JETZT ist Zeit zum Aufwachen!

Aktionstag für Atomwaffenfreiheit am 2. Juni 2012

01.06.2012 

Die Internationale Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN) ruft am 2. Juni 2012 weltweit alle Atomwaffengegner auf, eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen für eine Ächtung von Atomwaffen zu fordern. Auch die  deutsche Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ beteiligt sich an diesem Aktionstag. 

Die Kampagne will die Öffentlichkeit am 2. Juni 2012 darauf aufmerksam machen, dass die 20.000 Atomwaffen in der Welt katastrophale humanitäre Folgen auslösen können. Als „Weckruf“ verbreiten Atomwaffengegner den Link zu einem kurzen Video, das diese Aussage eindrucksvoll vermittelt. Alle sind aufgefordert, das Video an diesem Tag an Freunde und Bekannten weiter zu leiten.

lesen ...[Youtube-Video]  [Mehr Informationen zum Aktionstag am 2. Juni]

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.5.2012

Deutsche Bank finanziert Produktion von Atomwaffensystemen

Aktionärsversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt

31.05.2012 

Die Deutsche Bank finanziert 13 internationale Unternehmen, die Atomwaffensysteme entwickeln und produzieren. Das kritisiert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim heute auf der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank und appelliert an den Vorstand, die Beteiligungen an atomarer Bewaffnung aufzugeben. „Mit ihrem Finanzengagement in diese Unternehmen erleichtert die Deutsche Bank den Aufbau von Nuklearstreitkräften und konterkariert so die Anstrengungen, die Welt atomwaffenfrei zu machen“, erklärt Jochheim. 

lesen ...[Rede von Matthias Jochheim]  [ICAN-Studie "Don´t Bank on the Bomb"]  [Weitere Informationen zu Atomwaffen]

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.5.2012

Ärztetag erkennt Unrecht der NS-Medizin an

Deutscher Ärztetag 2012 in Nürnberg

Nürnberger Ärzteprozess, Karl Brandt, Archiv IPPNW23.05.2012 

Der Deutsche Ärztetag 2012 in Nürnberg greift den Appell von 42  Ärzten und Medizinhistorikern auf und bekennt sich in seiner „Nürnberger Erklärung 2012“ zur  wesentlichen Mitverantwortung von Ärzten an den Unrechtstaten der NS-Medizin. Der Ärztetag gedenkt nicht nur den noch lebenden und bereits verstorbenen Opfern sowie ihren Nachkommen, sondern bittet diese auch um Verzeihung und verpflichtet sich, die historische Forschung und Aufarbeitung der NS-Medizin aktiv zu fördern.

lesen ...[Appell als pdf-Datei]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

"NATO in Zeitschleife gefangen":

Atomwaffen werden nicht aus Deutschland abgezogen

Radtour Global Zero Now, Gruppenfoto auf dem Marktplatz von Vaihingen an der Enz21.05.2012 

Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" kritisiert die heute bekannt gewordenen Beschlüsse des NATO-Gipfels in Chicago (NATO Deterrence and Defence Posture Review). "Besonders enttäuscht sind wir über das Festhalten an der Nuklearstrategie und dem Beharren auf der Stationierung von Atomwaffen in Europa," so Roland Blach, Kampagnenkoordinator und Geschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. Die Enttäuschung bezieht sich auch auf Bundesaußenminister Westerwelle. "Großen Ankündigungen ist nur heiße Luft gefolgt", so Blach weiter. Der Beschluss des Bundestages zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland vom März 2010 wird damit jahrelang nicht umgesetzt.

lesen ...[Pressemitteilung als pdf-Datei]  [Kampagnenwebsite]  [Blog]

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.5.2012

Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

Zu einer realitätsnahen Schätzung der Opfer asymmetrischer Kriege

Nach dem Häuserkampf, Fallujah, Irak, Foto: Lance Cpl. James J. Vooris18.05.2012 

Der "Krieg gegen den Terror" hat allein im Irak, Afghanistan und Pakistan zu 1,7 Millionen Todes-Opfern geführt. Das ist das Ergebnis des IPPNW-Reports "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror". "Präzisionswaffen ändern nichts am hohen Prozentsatz getöteter Zivilisten in asymmetrischen Kriegen", erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Jens Wagner. Der Einsatz von Phosphorbomben, Streumunition, DIME- und Uranmunition sowie das brutale Vorgehen der Besatzungstruppen zum Beispiel in Fallujah und Basrah zeigten das unmenschliche Gesicht des Krieges.

lesen ...[Report "Body Count" als pdf-Datei]

Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Zeit, die Atombomben aus Europa abzuziehen

NATO-Gipfel in Chicago

Tagung Friedenskultur 2012 mit mit Giorgio Franceschini (HFSK) (rechts)14.05.2012 

In knapp einer Woche sitzen die NATO-Mitgliedsstaaten wieder in Chicago zusammen und entscheiden über die Verteidigung Europas – mit oder ohne taktische Atomwaffen. Laut Quellen aus regierungsnahen Kreisen haben die NATO-Minister bereits bei ihrem letzten Treffen in Brüssel entschieden: Die Atomwaffen bleiben auf absehbare Zeit in Europa. Auf der Tagung der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" in Essen am Wochenende bewerteten Atomwaffenexperten die Ergebnisse dieser Debatte zur Überprüfung der Verteidigungs- und Abschreckungsdoktrin der NATO.

lesen ...[Tagung "Friedenskultur2012"]  [Video zum Aktionstag]  [Bildungstool]

Pressemitteilung vom 10.5.2012

IPPNW-ÄrztInnen fordern ein Nein zur Atalantamission

Statt weiteres militärisches Handeln umfassende Hilfsprogramme für Somalia und die Region

Deutsche Fregatte, Atalanta-Mission, Foto: Rock Cohen, Flickr10.05.2012 

Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) hat die Bundestagsabgeordneten in einem Schreiben aufgefordert, die Verlängerung und Ausweitung der Atalantamission abzulehnen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der IPPNW hatten die Ärztinnen und Ärzte die Mitglieder des Deutschen Bundestags aufgefordert, bei der heutigen Beratung der Atalantamission einen anderen Weg als den militärischen einzuschlagen.

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IPPNW-Presseinformation vom 8.5.2012

Westerwelle soll sich für Ende der Haftbedingungen einsetzen

Hungerstreik von palästinensischen Gefangenen

Bilal Diab und Thaér Halahleh, Foto: PHR08.05.2012 

Die deutsche Sektion der IPPNW hat sich heute in einem Brief an Guido Westerwelle äußerst besorgt über die Lage der etwa 2.000 hungerstreikenden palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen geäußert. Der deutsche Außenminister solle sich für ein Ende der unzumutbaren Haftbedingungen einsetzen und auf ein Ende der inhumanen Praxis der Verwaltungshaft drängen, fordert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[IPPNW-Brief an Außenminister Westerwelle]

IPPNW-Presseinformation vom 8.5.2012

Weißer Phosphor im Verdacht, Geburtsschäden zu verursachen

Neue Studie zu Geburtsschäden in Gaza

Einsatz von Phopshorbomben im Gazakrieg08.05.2012 

Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie gibt es einen "starken Zusammenhang zwischen angeborenen Fehlbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor". Das ist das Ergebnis der Studie "Angeborene Fehlbildungen in Gaza: Häufigkeit, Typen, familiärer Zusammenhang und die Korrelation mit Umweltfaktoren", die am
4. Mai 2012 im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht wurde. Ein Team von palästinensischen und italienischen Wissenschaftlern hatte die Studie am Al Shifa Krankenhaus durchgeführt, in dem 28% aller Babies des Gazastreifens geboren werden.

lesen ...[Studie als Word-Datei (englisch)]  [IPPNW-Factsheet zu Weißem Phosphor]

Tagung Friedenskultur.2012

Keine Modernisierung der Atomwaffen in Deutschland

Der Abzug muss auf die Tagesordnung

03.05.2012 

Der Konflikt um den Iran und die Raketentests in Indien und Pakistan lenken in diesen Wochen den Blick auf das Thema Atomwaffen. Darüber hinaus treffen sich vom 30. April bis zum 11. Mai bei der UNO in Wien Diplomaten aus aller Welt, um die nächste Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages vorzubereiten und eine Tagesordnung zu beraten. Ende Mai findet in Chicago der NATO-Gipfel statt, bei dem über die zukünftige Atomwaffenstrategie des Militärbündnisses beraten werden soll.

lesen ...[Programm der Tagung]

IPPNW-Presseinformation vom 26.4.2012

IPPNW verlangt Informationen über frühe Gesundheitsfolgen

Atomkatastrophe von Fukushima - Tschernobyl-Jahrestag

Geburtshaus Gomel, Weißrussland, Foto: Hermine Oberrück26.04.2012 

Anlässlich des heutigen Jahrestages von Tschernobyl und der Atomkatastrophe in Fukushima vor gut einem Jahr fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mehr offizielle Informationen über gesundheitliche Folgen in Japan. Die Organisation fordert die deutsche Bundesregierung auf, die japanische Regierung um die Übermittlung entsprechender Erkenntnisse zu ersuchen.

lesen ...[IPPNW-Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl]  [IPPNWaktuell: "Das gesundheitliche Erbe von Tschernobyl"]

Pressemitteilung, 26.4.2012

Globales Wettrüsten um militärische Fähigkeiten von Atomwaffen

Atomwaffenexperte zu Besuch in Berlin

Atomwaffenexperte Hans Kristensen26.04.2012 

Hans Kristensen, Atomwaffenexperte der Vereinigung „Federation of American Scientists“ warnte während seines Besuches gestern und heute in Berlin vor den Folgen eines globalen Wettrüstens um die  militärischen Fähigkeiten von Atomwaffen. „Alle Atomwaffenstaaten modernisieren ihre Atomwaffen“, sagte Kristensen. „Das Wettrüsten dreht sich nicht mehr um die Zahl der Atomwaffen, sondern um ihre Fähigkeiten“.

lesen ...[Pressemitteilung als pdf-Datei]

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.4.2012

Regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot

Neue internationale IPPNW-Studie

Ein regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot, Foto: IPPNW25.04.2012 

Ein regionaler Atomkrieg mit weniger als 100 Atomwaffen würde das Klima und die landwirtschaftliche Produktion so gravierend verändern, dass mehr als ein Milliarde Menschenleben gefährdet wären. Das ist das Ergebnis einer gestern in Chicago veröffentlichten Studie der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW).

lesen ...[Zusammenfassung der Studie (deutsch)]  [IPPNW-Studie (englisch)]

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.4.2012

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt

IPPNW-ÄrztInnen verabschieden Erklärung zum Iran-Atomkonflikt

23.04.2012 

Ärztinnen und Ärzte der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben am Wochenende auf ihrem diesjährigen Jahrestreffen in Braunschweig von der deutschen Bundesregierung gefordert, jede Beteiligung an einem Krieg gegen den Iran öffentlich auszuschließen. „Stoppen Sie die Eskalation der Sanktionen gegen das Land, da sie vor allem die Zivilbevölkerung treffen und nach allen bisherigen Erfahrungen eher zur Verhärtung der Fronten und gewaltsamen Zuspitzung als zu einer Lösung des Konflikts führen werden“, heißt es in der Erklärung weiter.

lesen ...[Artikel im Tagesspiegel, 23.4.2012]  [Podcast der Diskussionsveranstaltung in der Friedrich-Ebert-Stiftung am 23.4.]  [Video vom IPPNW-Symposium: Der Iran-Atomkonflikt]

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.4.2012

Westliche Militärinterventionen beenden

IPPNW-Jahrestreffen in Braunschweig

22.04.2012 

Ärztinnen und Ärzte der IPPNW haben auf ihrem Jahrestreffen im Braunschweiger Ärztehaus ein Ende der westlichen Militärinterventionen von Irak, Libyen bis Afghanistan sowie ein Verbot militärischer Eingriffe in Syrien gefordert. Sie verabschiedeten eine Resolution zur Friedenspolitik, in der sie sich auch für Verhandlungen im Israel-Iran Konflikt sowie eine strikte Ablehnung israelischer und/oder US-amerikanischer Bombardierung aussprachen.

lesen ...[IPPNW-Resolution zur Friedenspolitik]  [Weitere Beschlüsse]

Einladung zur Pressekonferenz am 23.4., 11 Uhr

Auswege aus der Bedrohungsspirale

Iran, Israel und der Westen

Die letzten Wochen und Monate waren geprägt von Kriegsdrohungen gegen den Iran. In Deutschland hat das Gedicht von Günter Grass "Was gesagt werden muss" eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Vertreter der sogenannten Fünf-plus-eins-Gruppe haben am Wochenende mit iranischen Unterhändlern über Teherans Atomprogramm verhandelt. Ein Folgetreffen ist für den 23. Mai 2012 in Bagdad geplant. Was passiert, wenn diese Verhandlungen scheitern? Droht dann ein Krieg? Anlässlich des diesjährigen IPPNW-Jahrestreffen sind der israelische Journalist Hillel Schenker und der deutsch-iranische Politologe Ali Fathollah-Nejad zu Besuch in Deutschland, die ihre Einschätzung des Iran-Atomkonflikts auf einer Pressekonferenz am 23.4. um 11 Uhr in Berlin vorstellen werden.

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Presseeinladung/Bitte um Terminankündigung

Gesundheitspolitik und Iran-Atomkonflikt

Themen auf IPPNW-Jahrestreffen in Braunschweig

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Foto: David Außenhofer

Hauptaufgabe der Gesundheitspolitik ist nach Ansicht von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, wirklich gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu schaffen. Warum die deutsche Gesundheitspolitik bei dieser Aufgabe versagt, erklärt der Leiter der Forschungsgruppe „Public Health“ im Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin in seinem Vortrag „Gesundheitspolitik in Deutschland: verpasste Chancen, falsche Weichenstellungen.“ Zur Berichterstattung über diese öffentliche Veranstaltung lädt Sie die Ärzteorganisation IPPNW herzlich ein am Freitag, den 20. April 2012 um 20 Uhr im Braunschweiger Ärztehaus im Rahmen ihres Jahrestreffens.

lesen ...[Einladungs-Faltblatt]  [Programm des IPPNW-Jahrestreffens]

Pressemitteilung vom 17. April 2012

Atomwaffen sind eine schlechte Investition

Globaler Aktionstag zu Militärausgaben

Atomwaffen sind eine schlechte Investition, Foto: ICAN17.04.2012 

Anlässlich des heutigen globalen Aktionstags zu Militärausgaben ruft die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" die deutsche Regierung dazu auf, nicht mehr in Atomwaffen zu investieren. Die Ausgaben für Atomwaffen werden  laut der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) im Jahr 2012 weltweit mehr als 100 Milliarden US-Dollar betragen.

lesen ...[ICAN-Studie „Die Bombe ist eine schlechte Investition“]  [Weitere Infos zu den Kosten von Atomwaffen]  [Pressemitteilung als pdf-Datei ]

Veranstaltungsankündigung, 12.-15.4.2012, Berlin

Medical Peace Work

Europäischer IPPNW-Studierendenkongress tagt in Berlin

Logo Europäischer Studierendenkongress Berlin

Der alle zwei Jahre stattfindende IPPNW-Studierendenkongress tagt in diesem Jahr vom 12.-15. April 2012 in Berlin. Thema der Veranstaltung ist die “Medizinische Friedensarbeit” (Medical Peace Work). Zu dem Kongress werden etwa 80 Medizinstudierende der IPPNW aus ganz Europa erwartet. Eine der ReferentInnen ist die mutige Gerichtsmedizinerin, Hochschullehrerin und Präsidentin der Menschenrechtsstiftung Türkei Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci. Im Oktober letzten Jahres erhielt sie den „International Medical Peace Award 2011“ der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und des Internationalen Netzwerks „Medical Peace Work“ .

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Veranstaltungseinladung, 13.4., Berlin

Die Atomkatastrophe in Japan - Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit

Vortragsveranstaltung mit dem japanischen Journalisten Takashi Uesugi

Takashi Uesugi

Der japanische Journalist Takashi Uesugi wird am Freitag, 13. April 2012 um 19 Uhr im Ökumenischen Zentrum über "Die Atomkatastrophe in Japan - Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit" referieren. Takashi Uesugi ist in Japan ein bekannter Journalist, der sich mit dem AKW-Betreiber Tepco angelegt hatte. Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein.

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IPPNW-Presseinformation vom 4. April 2012

Friedensorganisation fordert NEIN von Bundestagsabgeordneten

IPPNW stimmt ein in Protest gegen Mandatserweiterung der Atalanta-Mission

IPPNW fordert ein NEIN zur geplanten Erweiterung des Mandates zur Jagd auf Seeräuber vor der Küste Somalias.04.04.2012 

Berlin/Frankfurt: Die deutsche Friedensorganisation IPPNW fordert von den Bundestagsabgeordneten ein entschiedenes Nein gegen die geplante Erweiterung des Mandates zur Jagd auf Seeräuber vor der Küste Somalias. „Das Feuer frei von See und Luft aus auf Boote und logistische Ziele an der somalischen Küste wird zu verheerenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit führen“, warnt der Vorsitzende der Ärzte-Vereinigung im Hinblick auf die geplante Mandatserweiterung.

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IPPNW-Presseinformation vom 30. März 2012

Iran - Erklärung aus der Friedensbewegung

Friedensbewegung und Friedensforschung veröffentlichen Erklärung

30.03.2012 

1.754 friedensbewegte Menschen und mehr als 70 Organisationen unterstützen mit ihrem Namen eine Erklärung, die von der internationalen Politik gegenüber dem Iran eine Friedens- statt der fortgesetzten Kriegspolitik fordert. Ihre Spenden ermöglichen die Veröffentlichung.

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IPPNW-Presseinformation vom 28.3.2012

Schlechte medizinische Versorgung in Gefängnissen

IPPNW-Ärztedelegation in der Türkei

Sportschüler zusammen mit IPPNW-Delegationsmitgliedern im Munsurtal bei Dersim. Foto: Helmut Käss28.03.2012 

Eine Ärzte-Delegation der IPPNW kritisiert die Haftgründe nach dem Terrorparagraphen in der Türkei scharf. Die Delegation besucht zur Zeit die hauptsächlich von Kurden bewohnten Gebiete des Landes. Die medizinischen Bedingungen in den Gefängnissen müssten dringend verbessert werden, heißt es in einer an die türkische Regierung gerichteten Resolution.

lesen ...[Brief an den türkischen Justizminister]

Pressemitteilung, 26.3.2012

Die Zukunft ist JETZT: „Abrüsten statt modernisieren“

Start der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

26.03.2012 

Die USA planen die in Büchel stationierten Atomwaffen zu modernisieren – trotz des Beschlusses des deutschen Bundestages 2010 und des Koalitionsvertrags von 2009 über den endgültigen Abzug. Heute, genau zwei Jahre nach dem fraktionsübergreifenden Bundestagsbeschluss, startet daher die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“. In ihrer ersten Phase hat sie zum Ziel, Druck auf die deutsche Politik auszuüben, zu ihren Versprechen zu stehen und ihre Abzugsentscheidung nicht von den Plänen der USA konterkarieren zu lassen. In zwei weiteren Kampagnenphasen sollen dann die beiden Hauptziele der Kampagne – ein verbindliches Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen weltweit – verfolgt werden.

lesen ...[Kampagne atomwaffenfrei.jetzt]  [Solidaritätsadresse des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude]

Mitteilung an die Medien 19.03.2012

Deutscher Waffenhandel heizt weltweites Wettrüsten an

"Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" kommentiert aktuelle SIPRI-Zahlen

19.03.2012 

"Die Bundesregierung  heizt an führender Stelle mit ihren Waffenlieferungen erneut  auf unverantwortliche Weise das weltweite konventionelle Wettrüsten an," kommentierte  Paul Russmann,  Sprecher der bundesweiten Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" die aktuellen Zahlen zum Rüstungsexport des schwedischen Friedensforschungsinstitutes SIPRI.

lesen ...[Link zum SIPRI-Factsheet]

IPPNW-Presseinformation vom 16.3.2012

Nachrüstung erst rund 25 Jahre nach Betriebsbeginn

Skandal im Atomkraftwerk Philippsburg

Foto: Wikimedia/Michael Kauffmann16.03.2012 

Aktuelle Untersuchungen der baden-württembergischen Atomaufsicht machen deutlich, dass gravierende Sicherheitslücken im Atomkraftwerk Philippsburg-2 spätestens seit 2004 bekannt waren, aber erst viereinhalb Jahre später behoben wurden. Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW macht das deutlich, dass Atomkraftwerke in Deutschland mit gefährlichen Sicherheitslücken betrieben werden, selbst wenn sie Betreibern, Gutachtern und Atombehörden bekannt sind.

lesen ...

IPPNW-Presseinformation vom 9.3.2012

Schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt sind zu erwarten

Ärzte warnen zum Fukushima-Jahrestag

Markel Redondo, Greenpeace09.03.2012 

Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. Während Jod-131 mit seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen eine akute Gefahr für die Gesundheit darstellt, strahlt Caesium-137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren noch viele Jahrzehnte weiter. Der Nordpazifik wurde durch die Atomkatastrophe mit 15-27 PBq radioaktiver Substanzen kontaminiert. Sie stellt somit schon jetzt die größte zivile Verseuchung der Weltmeere in der Geschichte der Menschheit dar.

lesen ...[Hintergrundpapier über die Folgen von Fukushima]

IPPNW-Presseinformation vom 8.3.2012

GRS-Bericht bestätigt IPPNW-Unfallanalyse zu Fukushima

08.03.2012 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sieht sich durch die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in ihren zentralen Aussagen zum Unfallablauf in Fukushima bestätigt. Gestützt auf die offiziellen Berichte unter anderem der japanischen Regierung dokumentierte die IPPNW, dass es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zur Atomkatastrophe kam. Der Tsunami war nicht der alles überragende Faktor gewesen, der allein für den katastrophalen Unfallverlauf bestimmend war.

lesen ...[IPPNW-Studie als pdf-Datei]  [Faltblatt als pdf-Datei]  [Weitere Informationen (englisch, deutsch, japanisch)]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.3.2012

Fukushima: Die Tsunami-Legende

IPPNW-Studie

06.03.2012 

Weltweit wird der Legende geglaubt, ausschließlich der dem Erdbeben folgende Tsunami sei für die atomare Katastrophe verantwortlich gewesen. Eine umfangreiche Unfall-Analyse der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kommt hingegen zum Ergebnis: Am 11. März 2011 und den darauffolgenden Tagen kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zu dieser Nuklearkatastrophe mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität. Die IPPNW stützt sich dabei auf die offiziellen Berichte der japanischen Regierung an die Internationale Atomenergieorganisation IAEA sowie auf Berichte von Gutachterorganisationen.

lesen ...[IPPNW-Studie als pdf-Datei]  [Faltblatt als pdf-Datei]  [Weitere Informationen (deutsch, englisch, japanisch)]

Presseinformation, 5.3.2011

Deutsche Banken unterstützen die Herstellung von Atomwaffen

05.03.2012 

Deutsche Finanzinstitute unterstützen Unternehmen bei der Herstellung und Modernisierung von nuklearen Waffen. Nach einem neuen Bericht der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und ethisches Investment Firma Profundo investieren u.a. Deutsche Bank, Allianz, Commerzbank und BayernLB in die Hersteller von Atomwaffen.

lesen ...[Studie als pdf-Datei]  [Liste der Herstellerfirmen]

Einladung zur Pressekonferenz, 6.3.2012, 11 Uhr

Fukushima - was wirklich geschah

Am 11. März 2012 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat den Unfallablauf minutiös analysiert. Es zeigt sich, dass die offiziellen Darstellungen erheblich von der Realität abweichen und ein völlig unzutreffendes Bild von der Atomkatastrophe in Fukushima zeichnen. Unwesentliche Ereignisse werden aufgebauscht, während brisante Aspekte der breiten Öffentlichkeit gezielt vorenthalten werden. Wir werden Sie auf einer Pressekonferenz am 6. März 2012, um 11 Uhr, im Albrechtshof Berlin, darüber informieren, was sich in Fukushima wirklich abgespielt hat.

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Pressemitteilung vom 24.2.2012

Kunstaktion gegen Waffenhandel

Bundesweiter Aktionstag der Kampagne gegen Rüstungsexporte

24.02.2012 

Mit 100 Großballons in der Form von Bomben macht die Kampagne "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" am Sonntag, den 26. Februar, ab 11:30 Uhr auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag auf den Skandal des deutschen Waffenhandels aufmerksam. Nach Informationen der Kampagne hat sich das Volumen von Rüstungsexporten aus Deutschland in den vergangenen zehn Jahren versechsfacht. 2010 wurde der Waffenhandel auf die neue Rekordmarke von 2,1 Milliarden Euro gesteigert. Deutschland ist inzwischen Europameister beim Rüstungsexport.

lesen ...[Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"]  [Fotos auf Flickr]

Pressemitteilung vom 23.2.2012

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt

Friedensbewegung fordert Ende der Sanktionen und Kriegsdrohungen

23.02.2012 

Vertreter und Vertreterinnen aus Friedensbewegung und Friedensforschung fordern in einer heute veröffentlichten Erklärung ein Ende der Sanktionen und Kriegsdrohungen gegen den Iran. „Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren“, heißt es in der Erklärung. Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. Franz Alt, Daniela Dahn, Johan Galtung, Peter Grottian, Wolf-Dieter Narr und Oskar Negt.

lesen ...[Iran-Erklärung online unterzeichnen]  [Iran-Erklärung (pdf-Datei)]  [Iran-Erklärung (englisch)]

Einladung zur Pressekonferenz am 23.2, 11 Uhr

Friedens- und Kriegspolitik im Irankonflikt

Friedensbewegung wendet sich in Erklärung gegen Sanktionen und Kriegsdrohungen

Das vom Westen geplante Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen, die in einen Krieg münden können. Ein Krieg würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren. Am Donnerstag, 23. Februar 2012 werden sich Friedensbewegung und Friedenforschung in einer dringlichen Erklärung „Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden“ an die deutsche Öffentlichkeit wenden. Aus diesem Anlass laden wir Sie zu einer Pressekonferenz am 23.2. um 11 Uhr in das IALANA-Büro in Berlin ein.

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Presseeinladung 26.2.2012, 11.30 Uhr, Berlin

Kunstaktion gegen Rüstungsexporte

Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel!

Am Aktionstag der Kampagne "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!" am 26.2.2012 um 11.30 Uhr bringt das Bündnis mit einer künstlerischen Aktion den Protest gegen den von Deutschland ausgehenden Waffenhandel zum Ausdruck. Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude werden 100 große, bombenförmige, helium-gefüllte Ballons symbolisch vom Deutschen Bundestag ausgehend an Schnüren in die Luft gelassen. Sie sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.

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Pressemitteilung vom 19.02.2011

Preisträger des Silbernen Bären 2012 erhält Friedensfilmpreis

Jury des Friedensfilm-Preises 2012 zeichnet den Film „Czak a Szel – Just the Wind“ des ungarischen Regisseurs Bence Fliegauf aus.

19.02.2012 

Ausgehend von einer realen Mordserie an Roma in Ungarn, erzählt der Film „Just the Wind“ einen Tag im Leben einer Roma Familie, vierundzwanzig Stunden der Angst vor der Gewalt, die sich das nächste Opfer sucht. In unvergesslichen Bildern zeichnet der Regisseur den Wendekreis der Angst, in dem die Roma leben, immer auf der Flucht, immer in Erwartung der nächsten Demütigung, immer in der Not, lieber unsichtbar und schutzlos, als sichtbar und ausgeliefert zu sein.

lesen ...[Friedensfilm-Homepage]  [Laudatio von Chris Kraus]

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.2.2012

Gewalt in Syrien stoppen – Krieg verhindern!

Appell an die syrische Regierung und die bewaffnete Opposition

06.02.2012 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst besorgt über die immer größere Zahl von Opfern der Gewalt in Syrien. "Wir teilen die Forderung der jemenitischen Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman nach internationalen Maßnahmen, um die Menschen in Syrien zu schützen", erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Christoph Krämer. Allerdings sieht die IPPNW für das gestrige Scheitern der Resolution im Weltsicherheitsrat keineswegs Russland und China allein verantwortlich, sondern die westliche Staatengemeinschaft, die seit Wochen einen konsequent friedensorientierten Resolutionswortlaut ablehnt.

APPELL LESEN UND DURCH IHRE UNTERSCHRIFT UNTERSTÜTZEN

lesen ...[Aufruf auf Englisch]  [Aufruf auf Persisch]  [Aufruf auf Spanisch]

Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden

Mandatsverlängerung bringt keinen Frieden für Afghanistan

Kritik der Friedensbewegung

26.01.2012 

Die in der Kooperation für den Frieden zusammengeschlossenen Gruppen - darunter die IPPNW - kritisieren die Entscheidung des Bundestages, das Mandat der Bundeswehr für den Afghanistaneinsatz bis zum 31. Januar 2013 zu verlängern, da die Weiterführung des Einsatzes nicht zum Frieden führt. Das erneuerte Mandat ist trotz der Verringerung der SoldatInnenzahlen kein Beitrag für ein „zivileres Gesicht“ des Einsatzes, wie es der Außenminister nennt.

lesen ...[Fotos von der Mahnwache gegen den Afghanistankrieg]

Einladung zur Pressekonferenz, 25.1., 11.30 Uhr

Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen

Protestaktion am 26.1. vor den Brandenburger Tor

Am 26. Januar soll der Bundestag ein weiteres Mal das Bundeswehr-Mandat für den Kriegseinsatz in Afghanistan verlängern. Vertreter der Friedensbewegung laden aus diesem Grund am 25. Januar 2012 um 11.30 Uhr zu einer Pressekonferenz in Berlin ein. Zur Sprache kommen neben der allgemeinen Ablehnung des Afghanistan-Krieges die Präsentation von weit über 100.000 Unterschriften unter den Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen!",  eine kurze Bilanz des Krieges, die Haltung der Kirche zum Krieg
sowie zivile Hilfe als Alternative zum Krieg.

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IPPNW-Presseinformation vom 19.1.2012

Auch in Frankreich erkranken mehr Kinder im Umkreis von Atomkraftwerken an Leukämie

Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Wir fordern einen "Reference Embryo" als neuen Strahlenschutzstandard19.01.2012 

Im Umfeld von französischen Atomkraftwerken sind laut der sogenannten Geocop-Studie des französischen Medizin-Instituts Inserm zwischen 2002 und 2007 fast doppelt so viele Kinder unter 15 Jahren an Leukämie erkrankt wie im Landesdurchschnitt. "Die Ergebnisse der neuen Studie aus Frankreich reihen sich ein in die Ergebnisse der Studien zum Leukämierisiko bei Kleinkindern im Nahbereich von Atomkraftwerken aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz", erklärt der Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein. Die französische Studie ist für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW ein weiterer Beleg für den Zusammenhang zwischen ionisierender Strahlung und der Zunahme von Leukämieerkrankungen bei Kindern.

lesen ...[Strahlenschutz-Petition der IPPNW]

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.1.2012

Medien müssen über westliche Doppelmoral aufklären

Debatte um Syrien-Aufruf

17.01.2012 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert die öffentliche Debatte um den Aufruf gegen Kriegsvorbereitungen und Embargo Syriens und des Irans als Medienkampagne gegen Teile der Friedensbewegung. „Keiner der Unterzeichner des Aufrufs verteidigt die brutale Gewalt des syrischen Präsidenten gegen sein eigenes Volk. Ziel des Aufrufs ist allein, vor der drohenden Kriegsgefahr für die Bürger im Syrien und im Iran durch eine Eskalation der Konflikte aufgrund der Embargopolitik und permanenter Kriegsdrohungen zu warnen“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

lesen ...[Erklärung von IPPNW-Beirat Norman Paech]  [Kein Krieg um Iran, Text von IPPNW-Beirat Andreas Buro]

Einladung zu einer Gedenkfeier am 21.1.2012

Gedenkfeier für Horst-Eberhard Richter

12.01.2012 

Der Mitbegründer der bundesdeutschen Sektion der IPPNW Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter ist am 19. Dezember 2011 im Alter von 88 Jahren verstorben. Der Psychiater, Psychoanalytiker, Sozialphilosoph und große Humanist war eine der führenden Persönlichkeiten in der Bundesrepublik. Die IPPNW ehrt und erinnert am Samstag, 21. Januar 2012 von 18–20 Uhr in der Berliner Urania an ihr Gründungs- und Ehrenvorstandsmitglied gemeinsam mit der Familie Horst-Eberhard Richters.

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Pressemitteilung vom 12.1.2012

Friedensfilmpreis 2012

12.01.2012 

Vom 9. bis 19. Februar 2012 finden die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Neben der Jagd auf die begehrten "Bären" setzt der unabhängige Friedensfilmpreis seit 1986 regelmäßig wichtige Akzente. In diesem Jahr wird der Friedensfilmpreis zum 27. Mal verliehen. Seit 1986 ist er fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin und weltweit einziger Friedenspreis bei einem A-Filmfestival.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Informationen zum Vorverkauf]  [Berlinale-Homepage]