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IPPNW-Pressemitteilung vom 15.4.2015

Nach dem Einsatz von Atomwaffen können Ärzte nicht helfen

IPPNW-Ärzte und Ärztinnen aus Bremen halten Mahnwache in Büchel

Ärzte und Ärztinnen der IPPNW-Regionalgruppe Bremen halten eine Mahnwache vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel.15.04.2015 

Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW veranstalten heute eine Mahnwache vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel, der letzte Atomwaffenstandort Deutschlands. Drei Bremer MedizinerInnen sitzen seit 7.30 Uhr in weißen Kitteln vor dem Zaun vor dem Haupttor zum Fliegerhorst, den die Polizei dort kurz nach Beginn der Blockade-Aktion "Büchel 65" errichtet hat. Sie protestieren gegen die dort stationierten US-Atomwaffen, die im Ernstfall von deutschen Piloten abgeworfen werden. Und sie machen aufmerksam auf die Ende April in New York beginnnende Atomwaffensperrvertrags-Konferenz. Eine IPPNW-Delegation wird sich dort für die Aufnahme von Verhandlungen über eine Ächtung von Atomwaffen einsetzen.

Presseeinladung/Fototermin/Bitte um Ankündigung

Radioaktive Wolke über Berlin?

Öffentliche Aktion zum Tschernobyl-Jahrestag am 26. April 2015, 11-13 Uhr, Mauerpark

14.04.2015 

Im Experimentierreaktor Berlin-Wannsee (BER II) kann es – beispielsweise durch einen Flugzeugabsturz – jederzeit zu einer Atomkatastrophe und somit zur  Freisetzung großer Mengen an Radioaktivität kommen. Der Reaktor liegt am Stadtrand Berlins in einem Wohngebiet. Je nach Wind und Wetter könnte die radioakti-ve Wolke quer über Berlin ziehen und große Teile des Stadtgebiets verstrahlen. Die gesundheitlichen Aus-wirkungen für die Bewohner, die ökologischen Folgen und die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Stadt wären unabsehbar.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.4.2015

Militärische Maßnahmen beenden - Abkehr von der Sanktionspolitik

Außenminister-Treffen in Berlin zur Ukraine-Krise

Friedensglobus auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, Foto: shutterstock13.04.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert anlässlich des heutigen Außenminister-Treffens an alle Seiten, alle militärischen Maßnahmen sofort zu beenden. Dazu gehören Waffenlieferungen, militärische Beratung, sowie Eskalationen durch Militärmanöver und Aufrüstung. Durch Rückschläge bei der Umsetzung der Waffenstillstände dürfen weitere Verhandlungen nicht unterlaufen werden. Die IPPNW fordert in einer Erklärung zudem eine Abkehr von der Sanktionspolitik, die zu einer Verhärtung auf politischer Ebene und zu einer Belastung der Bevölkerung in Russland und in der EU führe.

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Dr. Jens-Peter
Steffen
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