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Für eine Welt ohne Atomwaffen

„Wir werden Euch nicht helfen können“, das war in den Anfangsjahren der Slogan der IPPNW gegen jeden Einsatz von  Atomwaffen. Atomkriege können nicht gewonnen werden. Sie kennen nur unterschiedslose Vernichtung. Untersuchungen belegen: Ein Atomkrieg würde das Klima massiv verändern und Leben und Gesundheit von Milliarden von Menschen zerstören. Aus medizinischer Sicht ist Abrüstung der einzige Schutz. Wir engagieren uns daher für die weitere Universalisierung des UN-Atomwaffen-Verbotsvertrages von 2017, damit atomare Abrüstung vorangetrieben werden kann.

Aktuelle Aktionen und Veranstaltungen

Postkartenaktion

Atomwaffen-Kooperation mit Frankreich: Ceci n'est pas une option!

Über das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt unterstützt die IPPNW die neue Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben: NEIN zur deutsch-französischen Atomwaffen-Kooperation! Frankreich und Deutschland wollen in der Atomwaffenpolitik stärker zusammenarbeiten. Damit legitimiert Deutschland die nukleare Aufrüstung Frankreichs und den angekündigten Abbau von Transparenz. Protestieren Sie dagegen und machen Sie mit bei der Postkartenaktion an den deutschen Bundeskanzler und den französischen Botschafter!

Aktion verlängert

Sadakos Kraniche

Beim Origami falten ins Gespräch kommen

Auch 2026 senden wir wieder Origami-Kraniche nach Hiroshima: zum Gedenken an die Atombombenangriffe und an Sadako Sasaki, die Tausend Kraniche bastelte, um nicht an den Folgen der radioaktiven Strahlung zu sterben. Denn was passiert, wenn Menschen zusammenkommen, um einen Kranich zu falten? Es entsteht Raum für Begegnung und für Gespräche über die Zukunft, in der wir leben wollen. Deshalb laden wir dazu ein, bei Veranstaltungen gemeinsam Origami-Kraniche zu falten und dabei über Atomwaffen zu sprechen: die Geschichte, die Folgen und darüber, wie wir für eine Welt ohne diese Waffen eintreten können.

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Aktuelle Materialien

Broschüre

Überleben bedeutet Widerstand leisten

Die Folgen der Atomwaffentests - Die Stimmen der Betroffenen

Die Broschüre thematisiert die Folgen der weltweiten Atomwaffentests. Übersichtsartikel zu den einzelnen Atomwaffenstaaten stellen die Auswirkungen in den jeweiligen Testgebieten sowie den lokalen Widerstand dar. Ergänzt werden diese durch Berichte von Überlebenden und Expert*innen, die mit ihren persönlichen Erfahrungen neue Perspektiven für den Kampf um Gerechtigkeit und Aufklärung eröffnen.

44 Seiten, DinA4.

Die Broschüre ist eine Publikation des IPPNW-Projekts "To Survive is to Resist". Mehr Informationen zu diesem Projekt und den Stimmen von Überlebenden von Atomwaffen finden sich auf der Projektwebseite.

Artikel zum Thema Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung vom 02. Oktober 2026

Nukleare Eskalationsspirale stoppen!

IPPNW verurteilt russische Drohung und fordert Deeskalation

02.10.2026 Die medizinische Friedensorganisation IPPNW verurteilt die nukleare Drohung Russlands gegen Europa scharf. In einem Schreiben an die NATO als Reaktion auf eine Militärübung zur Isolation der russischen Enklave Kaliningrad, warnte Russland, die Enklave mit allen militärischen Mitteln zu verteidigen - auch unter Einsatz von Atomwaffen. Zudem wird angedroht, direkt wichtige Entscheidungszentren der NATO-Staaten anzugreifen. In Anbetracht der angespannten Lage fordert die IPPNW die Absage der noch für diesen Monat geplanten NATO-Atomwaffenübung „Steadfast Noon". Weitere Übungen könnten die Lage zusätzlich verschärfen und zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen führen.  

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. September 2026

Bundesregierung konterkariert Ziel einer atomwaffenfreien Welt

Internationaler Tag für die Abschaffung von Atomwaffen

25.09.2026 Anlässlich des Internationalen Tags für die Abschaffung der Atomwaffen am 26. September ruft die deutsche Sektion der IPPNW die Bundesregierung dazu auf, ein klares Zeichen für Abrüstung und Frieden zu setzen. Die Organisation fordert den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) und den Abzug aller US-Atomwaffen, die derzeit im rheinland-pfälzischen Büchel stationiert sind.

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Aus Forum 187 / 2026

Vom Rechtsgutachten zum Verbot

Wie das World Court Project den Weg zum Atomwaffenverbot ebnete

10.09.2026 Erstmals hatte das höchste Gericht der Vereinten Nationen die gefährlichsten Waffen der Menschheit völkerrechtlich bewertet. Dieses Gutachten hätte es ohne das sogenannte World Court Project – das auf internationaler Ebene vor allem von der IPPNW, IALANA und dem IPB vorangetrieben wurde – vermutlich nie gegeben. Zwar ließ das Gutachten manche Fragen offen, doch es setzte einen Prozess in Gang, der auch 30 Jahre später noch die Arbeit zur Abschaffung von Atomwaffen prägt. Heute zeigt sich, welche langfristige Bedeutung das damalige Verfahren hatte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. August 2026

Deutschland trägt eine Mitschuld an den Folgen der Atomtests

Internationaler Tag gegen Atomwaffentests

28.08.2026 Anlässlich des Internationalen Tages gegen Atomwaffentests am 29. August fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich entschieden für das Verbot von Atomtests und die Unterstützung der Betroffenen einzusetzen. Weltweit leben unzählige Menschen mit den langfristigen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen der radioaktiven Verseuchung ihrer Heimat. Die wenigsten wurden entschädigt oder erhalten eine ausreichende medizinische Versorgung.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Ansprechpartner

Dr. med. Lars Pohlmeier

Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
Kontakt

Materialien

IPPNW-Forum 186: Nukleare Abrüstung statt leerer Versprechen

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Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen. 

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Massenvernichtungs-waffen im Namen der Kirche?
Die Stellungnahme kritisiert die Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland - insbesondere den Versuch, den Besitz von Atomwaffen, die Abschreck-ungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen.

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Hibakusha/Survivors - Überlebende von Atomwaffen: Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffen für die Überlebenden und lässt Betroffene zu Wort kommen. Format DinA4.

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Factsheet: Auswirkungen einer Atomexplosion. Was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird? Welche sofortigen, kurz- und langfristigen Auswirkungen hat ihre Explosion? Format DinA4.

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