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IPPNW aktiv gegen Rassismus

Kleine Chronik


1992 verabschiedet der Vorstand der IPPNW die Erklärung »Schützt die Opfer, wehret den Tätern!«, in der dazu aufgerufen wir, »in jedem Dorf und jeder Stadt unseres Landes Solidarität mit den bedrohten Ausländern zu demonstrieren und aktiv zu deren Schutz vor Übergriffen beizutragen.« Die Ärzteorganisation startet die Anzeigenkampagne »Erinnern lehrt Vorbeugen« und ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration »Grundrechte verteidigen - Flüchtlinge schützen - Rassismus bekämpfen« am 14. November 1992 in Bonn auf. Die Praxis-Information »Hass macht krank - Eine Krankheit kehrt nach Deutschland zurück« und die Plakate »Keine Zukunft ohne Ausländer« und »Hass macht krank« werden aufgelegt.

1994 startet die IPPNW die Kampagne »Medizin gegen Ausländerhass«. Darin beziehen die Ärzte Stellung für ein menschliches sozialverantwortliches Deutschland, das sich dem Schutz aller Menschen in diesem Land verpflichtet, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Die Broschüre »8 Seiten Medizin gegen Ausländerhass«, das Plakat »Ohne Ausländische Mitbürger/innen sähe unser Gesundheitswesen ganz schön blass aus« sowie Terminblöcke mit unterschiedlichen Aussagen zum Thema machen deutlich: Hass macht krank. Rassismus richtet sich gegen Persönlichkeit, Gesundheit und Leben von Menschen. Er bewirkt Stress, Angst, Verletzung, persönliche Abwertung, Verarmung, Isolation und Bedrohung bis hin zum Mord.


1998 wird das Informationspaket »Medizin gegen Ausländerhass« überarbeitet und neu aufgelegt. Aus den 8 Seiten Medizin gegen Ausländerhass werden 12 Seiten. Zudem tritt die IPPNW dem European Health Network against racism bei, dem ersten europäischen berufsbezogenen Zusammenschluss von Klinikpersonal gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

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Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
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IPPNW-Forum 184: 
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
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Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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