Suche
Spenden
Menü

Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Pressemitteilung vom 31.05.1999

Knebelungen während Abschiebungen endeten bereits in der Vergangenheit tödlich

Es kommt weiterhin zu erstickungsriskanten Gewaltanwendungen

31.05.1999 Seit Frankfurter Mitglieder der IPPNW / Ärzte in sozialer Verantwortung 1994 die tödliche Knebelung des Flüchtlings Kola Bankole aufgedeckt haben, wurde der Flughafen-Bundesgrenzschutz von den Medizinern immer wieder in Gesprächen und Briefen vor den Erstickungsgefahren bei Knebelungen und atembehindernden Fesselungszwangshaltungen gewarnt. Trotzdem kam es zu weiteren erstickungsriskanten Gewaltanwendungen zur Abschiebungserzwingung (siehe Chronologie).

lesen

Neue Broschüre von Pro Asyl

Flucht ohne Ankunft

Die Misere von international Schutzberechtigten in der EU

Die Flüchtlingsproteste der letzten Jahre sind zahlreich und lautstark: »Lampedusa in Hamburg«, Protestcamps vor dem Brandenburger Tor oder dem Oranienplatz in Berlin, auf dem Rindermarkt in München und an zahlreichen anderen Orten Deutschlands. Die Proteste richten sich u.a. gegen die Abschiebungen in EU-Staaten, in denen die Lebensbedingungen für Flüchtlinge katastrophal sind. In einer breiten öffentlichen Debatte wird ihre Situation in Europa diskutiert.

lesen

Bericht

Flüchtlinge haben keine Wahl

Anforderungen an die Flüchtlingspolitik

"Schieb ab Kanther!", war einer der grünen Wahlslogans 1998. Eine liberalisierte Flüchtlingspolitik wurde in Aussicht gestellt. Bei den Koalitionsverhandlungen nach dem Wahlsieg tauchten keine Programmpunkte mehr auf, die auf eine Wende im Umgang mit Flüchtlingen hindeuteten. Die Bundesausländerbeauftragte Marieluise Beck rechtfertigte das so: "Wir standen vor der Alternative, auf die Durchsetzung unserer flüchtlingspolitischen Forderungen zu verzichten, oder die Koalition platzen zu lassen" Ein Satz, den wir so oder so ähnlich in dieser Legislaturperiode noch von so manchem grünen Politiker zu hören bekamen.

lesen

Von Evian nach Brüssel

Menschenrechte und Flüchtlingsschutz müssen auf die Agenda der internationalen Politik

Vor 70 Jahren, vom 6. bis zum 15. Juli 1938, fand in Evian-les-Bains am Genfer See die durch die US-Regierung initiierte Evian-Konferenz statt, auf der Abgesandte von 32 Nationen sowie Vertreter von Hilfsorganisationen über die Aufnahme der vom NS-Regime Verfolgten berieten. Aufgrund des katastrophalen Ergebnisses - weitere Grenzschließungen waren die Folge der halbherzigen Verhandlungen und unzähligen, im Machtbereich der Nationalsozialisten befindlichen Verfolgten wurden letzte legale Fluchtwege verschlossen - ist die Evian-Konferenz zum Symbol des Versagens der demokratischen Staaten angesichts der Flüchtlingskrise des Jahres 1938 geworden.

lesen

Die „Lampedusa-Flüchtlinge“ vom Oranienplatz sind zumeist Kriegsflüchtlinge aus Libyen. Weil sie Schwarzafrikaner waren, wurden sie im Bürgerkrieg 2011 gezwungen, Libyen zu verlassen und verloren ihre gesamte Existenz. Sie strandeten in Lampedusa. Von Italien erhielten sie lediglich eine Aufenthaltserlaubnis für die EU. In Deutschland bekommen sie gemäß der Dublin II-Verordnung keinen sicheren Aufenthaltsstatus, keine Arbeitserlaubnis, keine sozialen Leistungen, kein Geld und kein Asyl. Bis Ende November lebten sie auf dem Oranienplatz in überfüllten Zelten ohne private Rückzugsmöglichkeit. Zwei IPPNW-Ärzte besuchten sie Mitte Oktober dort und leisteten medizinische Versorgung. Beeindruckt von den Schicksalen der Flüchtlinge beschlossen für diese Menschen ein IPPNW-Benefizkonzert am 10. Dezember 2013 um 20 Uhr in der Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin zu organisieren.

lesen

Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
PDF | Im Shop bestellen

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
PDF | Im Shop bestellen

Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
pdf-Datei

IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
Lesen
 | Im Shop bestellen

IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
pdf Datei

Menschenrechtstribunal

Navigation