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Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Aus dem IPPNW-Forum 59/99

Abgeschoben - und dann?

Kurdische Familie nach der Abschiebung

15.10.1999 Ende August waren zwei MitarbeiterInnen der Villinger Kontaktstelle für traumatisierte Flüchtlinge im türkischen Teil von Kurdistan unterwegs. Sie begleiteten eine kurdische Familie nach der Abschiebung in ihr Heimatland. Ziel der Reise war, die Lebensbedingungen abgeschobener Menschen nach ihrer Rückkehr zu untersuchen, um Konsequenzen für die Flüchtlingsarbeit in Deutschland zu ziehen. Der Arzt Ernst-Ludwig Iskenius: «Das hört sich nicht so aufregend an. Doch die Familien, zu denen wir Kontakt hatten, mussten unseretwegen um ihre Sicherheit fürchten.»

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Bericht

Verfolgte Frauen schützen

Versprechen müssen gehalten werden

15.10.1999 «Wir werden die Verwaltungsvorschriften mit dem Ziel der Beachtung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe überarbeiten.» Dies kündigten SPD und Bündnis 90/Die Grünen in ihrer Regierungserklärung an. Zwei Jahre lang hatten der Deutsche Frauenrat und PRO ASYL mit Unterstützung von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Menschenrechtsorganisationen die Kampagne «Verfolgte Frauen schützen» durchgeführt. Rund 100.000 Menschen haben unser Anliegen unterstützt. Fast ein Viertel der Regierungszeit ist nun vorbei. Was ist seitdem geschehen? Werden verfolgte Frauen besser geschützt?

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Aus IPPNW-Forum 59/99

Einmischung

IPPNW-Arbeitskreis Flucht und Asyl

15.10.1999 In dieser Arbeitsgruppe arbeiten Ärztinnen und Ärzte zusammen, die berufsbedingt mit der Asylgesetzgebung konfrontiert sind. Sie zeigen auf, wo Ärztinnen und Ärzte bei Abschiebungen gegen ihr Berufsethos handeln. Sie setzen sich für eine adäquate Behandlung von Flüchtlingen, für überlebende von Folter und Traumatisierte ein, um so Sekundärkrankheiten und die generationsübergreifende Weitergabe von traumabedingten Folgeschäden zu verhindern.

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Pressemitteilung vom 22.06.1999

Kurdische Flüchtlinge werden nach Abschiebung in die Türkei inhaftiert, gefoltert und angeklagt

PRO ASYL, Niedersächsischer Flüchtlingsrat und lPPNW fordern Abschiebemoratorium

22.06.1999 Im Februar 1999 haben der Niedersächsische Flüchtlingsrat und PRO ASYL eine Dokumentation über das Schicksal von Kurden vorgestellt, die nach ihrer Ausweisung aus Deutschland in der Türkei inhaftiert, misshandelt und gefoltert wurden. Heute präsentieren die beiden Organisationen auf einer Pressekonferenz in Frankfurt acht neue Fälle von Misshandlungen und Folterungen von Flüchtlingen, die nach erfolglosem Asylantrag in die Türkei abgeschoben und dort inhaftiert wurden.

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Pressemitteilung vom 01.06.1999

Ärztliche Beihilfe bei zwangsweisen Abschiebungen widerspricht ärztlicher Ethik

Der Abschiebetod von Aamir Ageeb hätte vermieden werden können

01.06.1999 Die Ärztinnen und Ärzte der IPPNW nehmen den Tod des Sudanesen Aamir Ageeb am vergangenen Freitag zum Anlass, auf die menschenverachtende Abschiebepraxis durch Zwangsmaßnahmen seitens des Bundesgrenzschutzes (BGS) hinzuweisen. Der Vorwurf: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert, Warnungen bleiben unberücksichtigt - der Tod von Flüchtlingen durch Ersticken aufgrund erfolgter Zwangsmaßnahmen wird in Kauf genommen.

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Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
pdf-Datei

IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
Lesen
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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