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Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Willkürliche Feststellung des Alters beenden

Altersfestsetzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

04.07.2013 Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) werden bei der Erstaufnahme in Bayern systematisch älter gemacht. Das hat eine Gruppe von sieben Ärztinnen und Ärzten, darunter IPPNW-Mitglieder, nach ihrer Besichtigung der Erstaufnahmeeinrichtung für UMF in der Bayernkaserne erklärt. „Wir halten diese offensichtlich übliche Art der Problemlösung, bei der unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach einer kurzen Inaugenscheinnahme von Amts wegen für volljährig erklärt werden, für eine unglaubliche und untragbare Behördenwillkür“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Nowotny aus Stephanskirchen. „Eine stichprobenhafte Fallerhebung bei der Regierung von Oberbayern ergab 29 Betroffene an nur drei Tagen. Damit ist zu befürchten, dass jeden Monat weit über 200 unbegleitete Jugendliche für erwachsen erklärt und damit ihrer Chance auf Jugendhilfe, Schul- und Berufsausbildung beraubt werden,“ so Nowotny.

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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Bayernkaserne

Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung durch Ärzteteam

20.06.2013 Am 20. Juni 2013, dem Internationalen Tag des Flüchtlings, hat eine Gruppe von sieben Ärztinnen und Ärzten, darunter IPPNW-Mitglieder, die Erstaufnahmeeinrichtung für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in der Bayernkaserne besichtigt. Sie haben zahlreiche schwerwiegende Missstände festgestellt und sind der einhelligen Auffassung, dass der Aufenthalt von Jugendlichen in der Bayernkaserne eine Kindeswohlgefährdung darstellt. Unter anderem hat es wiederholt deutliche Anzeichen für sexuellen Missbrauch der in der Bayernkaserne lebenden Jugendlichen gegeben.

Aufspielen statt Abschieben

Lebenslaute-Konzert vor dem Bundesinnenministerium

19.06.2013 Mehr als 100 MusikerInnen des Chors und Orchesters "Lebenslaute" blockierten am 17. Juni 2013 mit gleichzeitig stattfindenden Konzerten die Zugänge zum Bundesinnnenministerium. Mitglieder der Ärzteorganisation IPPNW beteiligten sich an der Aktion. Die MitarbeiterInnen des Ministeriums konnten nur nach etlichen Umwegen und verspätet zu ihrer Arbeit gelangen. Seit 1986 macht die Musik- und Aktionsgruppe Lebenslaute mit spektakulären Aktionen, in denen sie klassische Musik mit politischem Protest und Zivilem Ungehorsam verbindet, auf sich aufmerksam. Mit ihrer jetzigen Aktion solidarisierte sich Lebenslaute mit den Forderungen eines Flüchtlingskongresses, der vom 13.-16. Juni in Berlin stattgefunden hatte.

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11.06.2013 Eine mögliche Einstellung des „Brechmittelprozesses“ durch das Landgericht Bremen wäre nach Auffassung der Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) ein verheerendes Signal. „Es liegt im Interesse der Öffentlichkeit, dass ein so grausamer, unmenschlicher Brechmittel-Einsatz unter Zwang, der zum Tod eines Menschen geführt hat, auch gesetzlich verfolgt wird“, erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. med. Sabine Farrouh. Die IPPNW fordert die Bremer Ärztekammer auf, die Approbation des zuständigen Polizeiarztes auf eine Verletzung der verbindlichen Berufsordnung zu überprüfen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.4.2013

Mehr Rechte für Flüchtlinge, Asylsuchende und Folteropfer

Bundesregierung vor Menschenrechtsausschuss

25.04.2013 Anlässlich der heutigen Befragung der Bundesregierung vor dem Menschenrechtsausschuss fordern die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise minderjährige Flüchtlinge und durch Folter und andere Gewalterlebnisse Traumatisierte.

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Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
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IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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