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Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Aus IPPNW-Forum 84/03

Kein Schutz der Familie für Flüchtlinge

Familiennachzug und Asylverfahren

15.12.2003 Herr und Frau D. wurden in der Türkei beide nachweislich stark gefoltert. Unmittelbar danach mussten sie fliehen. Zurück blieb ihre 6-jährige Tochter, die wegen der Ungewissheit des Fluchtweges zunächst bei den Großeltern blieb. Herr und Frau D. beantragten Asyl. Während des Verfahrens ist ein Kindernachzug nicht möglich. Das Gericht betrachtete ihre Schilderung der Folter als glaubhaft, trotzdem wurde ihr Antrag auf Asyl abgelehnt und sie bekamen die Aufforderung, das Land zu verlassen.

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IPPNW-Ausstellung

Menschen ohne Aufenthaltsstatus

(K)ein Recht auf Behandlung?

15.06.2003 In Berlin leben nach Schätzungen von Wohlfahrtsverbänden über 100.000 Migrantinnen und Migranten ohne einen legalen Aufenthaltsstatus, in ganz Deutschland sind es zwischen 500.000 und einer Million. Diese Menschen haben praktisch keine Möglichkeit, eine Krankenversicherung zu erlangen. Zwar sind auch Menschen ohne einen legalen Aufenthaltsstatus berechtigt, eine vom örtlichen Sozialamt finanzierte medizinische Grundversorgung zu erhalten, jedoch bedeutet für sie eine Meldung beim Sozialamt auch die Gefahr einer sofortigen Abschiebung.

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Pressemitteilung vom 04.12.2002

Ärzte als Abschiebe-Gehilfen?

IPPNW protestiert gegenüber Hoppe

04.12.2002 Auf ihrer nächsten Sitzung wird sich die Konferenz der Innenminister auf Antrag Nordrhein Westfalens mit der Frage beschäftigen: Wie kann auf Bundes- und Landesärztekammern Druck ausgeübt werden, damit sie bzw. ihre Mitglieder an Abschiebungen mitwirken. Die IPPNW weist diese Einmischung in innerärztliche Angelegenheiten scharf zurück und fordert Bundesärztekammer Präsident Jörg-Dietrich Hoppe schriftlich auf, sich nicht dem Druck der Innenminister zu beugen. Das Schreiben der IPPNW ging auch an die Landesärztekammern und die Innenministerkonferenz.

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Pressemitteilung vom 04.12.2002

Ärzte als Abschiebe-Gehilfen?

IPPNW protestiert gegenüber Hoppe

04.12.2002 Auf ihrer nächsten Sitzung wird sich die Konferenz der Innenminister auf Antrag Nordrhein Westfalens mit der Frage beschäftigen: Wie kann auf Bundes- und Landesärztekammern Druck ausgeübt werden, damit sie bzw. ihre Mitglieder an Abschiebungen mitwirken. Die IPPNW weist diese Einmischung in innerärztliche Angelegenheiten scharf zurück und fordert Bundesärztekammer Präsident Jörg-Dietrich Hoppe schriftlich auf, sich nicht dem Druck der Innenminister zu beugen. Das Schreiben der IPPNW ging auch an die Landesärztekammern und die Innenministerkonferenz.

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Presseerklärung vom 15.08.2002

Arzt als Abschiebungshelfer?

Niedersächsischer Flüchtlingsrat

15.08.2002 Die Ausländerbehörde des Landkreises Northeim im südlichen Niedersachsen will die Familie Salame mit fünf Kindern (davon drei in Deutschland geboren) in die Türkei abschieben, obwohl beide Eltern psychisch und körperlich krank sind. Ärztliche Stellungnahmen attestieren den Eltern aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen "Reiseunfähigkeit", was normalerweise eine Aussetzung der Abschiebung zur Folge hätte. Der Landkreis Northeim jedoch orderte eine ärztliche Begleitung für die Abschiebung, um ihre Durchführung sicherzustellen.

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Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
PDF | Im Shop bestellen

Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
pdf-Datei

IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
Lesen
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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