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Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Europa macht dicht

Plakataktion der IPPNW Herford

30.11.2004 "Europa macht dicht" - Dieser Slogan steht noch bis Anfang Januar auf einer Plakatwand an der Wittekindstraße, die die IPPNW-Regionalgruppe Herford in Auftrag gegeben hat. Während im Hintergrund die Farben grün, gelb und rot zu erkennen sind, wurde in der Mitte eine Silhouette Afrikas angebracht. Ein Stacheldraht oberhalb des schwarzen Kontinents soll symbolisieren, dass nach Willen des Bundesinnenministers Otto Schily Europas Grenzen für Flüchtlinge aus Afrika geschlossen und "Auffanglager" im Norden des Kontinents errichtet werden sollen.

Plakataktion der IPPNW in Herford

Europa macht dicht

27.11.2004 Um die Konturen des schwarzen Kontinents vor den Farben Afrikas schlingt sich Stacheldraht, darüber steht "Europa macht dicht". Mit diesem Motiv hat die Herforder IPPNW-Regionalgruppe die Tradition der Plakatwand-Aktionen wieder aufgenommen. Thema war die deutsche und europäische Ausländer- und Asylpolitik, insbesondere Pläne von Innenminister Otto Schily, Auffanglager in Nordamerika zu errichten. Sie würden nach Auffassung von Dr. Winfried Eisenberg und Dr. Wolf Müller das europäische Asylrecht aushebeln und der Fremdenfeindlichkeit Vorschub leisten.

Bericht

Interdisziplinärer Dialog

IPPNW-Fachtagung in Neudietendorf

06.09.2004 Die IPPNW hat gemeinsam mit der Neuen Richter Vereinigung vom 3.-5. September 2004 eine Tagung zum Thema "Traumatisierte Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen Medizin und Justiz" in Neudietendorf durchgeführt. Damit wurde ein Anfang gesetzt für einen interdisziplinären Dialog zwischen den gutachtenden Medizinern und Therapeuten und den Entscheidern im Asylverfahren. Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass der Ermessens- und Handlungsspielraum des Gesetzes im Interesse des traumatisierten Flüchtlings auszuschöpfen ist.

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Presseinformation vom 17.02.04

Bundesgrenzschutz desolat und desorganisiert

Frankfurter Prozess um den Tod von Ageeb

17.02.2004 Menschenrechtsorganisationen, die den Prozess gegen drei BGS-Beamte wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung bei der Abschiebung des sudanesischen Staatsangehörigen Aamir Ageeb regelmäßig beobachten, ziehen ein Fazit der ersten beiden Verhandlungstage. Nach der Vernehmung der ersten neun Zeugen ergibt sich folgendes Bild: Nach der Vernehmung der BGS-Beamten, die mit der Vorbereitung der Abschiebung
Ageebs beschäftigt waren, stellt sich der Bundesgrenzschutz bis zum Tattag als völlig desolat und desorganisiert dar. Kenntnisse über das Vorgehen bei problematischen Abschiebungen wurden offenbar hauptsächlich per "learning by doing" weitergegeben.

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Presseinformation vom 17.02.04

Bundesgrenzschutz desolat und desorganisiert

Frankfurter Prozess um den Tod von Ageeb

17.02.2004 Menschenrechtsorganisationen, die den Prozess gegen drei BGS-Beamte wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung bei der Abschiebung des sudanesischen Staatsangehörigen Aamir Ageeb regelmäßig beobachten, ziehen ein Fazit der ersten beiden Verhandlungstage. Nach der Vernehmung der ersten neun Zeugen ergibt sich folgendes Bild: Nach der Vernehmung der BGS-Beamten, die mit der Vorbereitung der Abschiebung
Ageebs beschäftigt waren, stellt sich der Bundesgrenzschutz bis zum Tattag als völlig desolat und desorganisiert dar. Kenntnisse über das Vorgehen bei problematischen Abschiebungen wurden offenbar hauptsächlich per "learning by doing" weitergegeben.

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Medibüros
Medibüros

Ansprechpartnerin

Anne Jurema

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen von AbschiebungenRisiken und Nebenwirkungen von Abschiebungen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
PDF | Im Shop bestellen

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
PDF | Im Shop bestellen

Empfehlungen für Gesundheitsfachkräfte in Abschiebesituationen
pdf-Datei

IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
Lesen
 | Im Shop bestellen

IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
Bestellen | PDF

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
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