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Einladung zu einer Konferenz am 6./7. Juni 2015

Best Practice for Young Refugees

Internationale Fachkonferenz zur Einschätzung des Alters, Entwicklungsstandes und Hilfebedarfs von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Einladung zu einer Fachkonferenz
Samstag, 6.-7. Juni 2015, Charité Campus Virchow Klinkum,
Hörsaal 6 der Kinderklinik, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin


Internationale Fachkonferenz zur Einschätzung des Alters, Entwicklungsstandes und Hilfebedarfs von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen


Sehr geehrte Damen und Herren,

jedes Jahr kommen zahlreiche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland. UN-Kinderrechtskonvention und nationales Recht verpflichten die Verantwortlichen zu einem besonderen Schutz von Minderjährigen. Diese Kinder und Jugendlichen aus unterschiedlichen Regionen und Kulturkreisen brauchen Beratungs- und Hilfeangebote, die ihnen die Integration in den neuen Lebensraum erleichtern.

Können junge Flüchtlinge ihr Alter nicht durch entsprechende Dokumente nachweisen, muss das zuständige Jugendamt eine Altersschätzung vornehmen. Erklärt das Jugendamt den Flüchtling für volljährig und ist dieser damit nicht einverstanden, wird nach gegenwärtiger Rechtsprechung eine ärztliche Untersuchung angefordert. Die Methoden der medizinischen Altersdiagnostik sind jedoch umstritten. Aus der biologischen Reife kann nur begrenzt und unsicher auf das tatsächliche Lebensalter geschlossen werden. Die Anwendung von Röntgenuntersuchungen ist rechtlich und ethisch fragwürdig. Ethische Bedenken bestehen auch gegenüber der körperlichen Untersuchung zur Feststellung des Pubertätsstadiums.

Die Ärzteorganisation IPPNW beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen der Altersdiagnostik und  der ärztlichen Versorgung minderjähriger Flüchtlinge und lädt Sie herzlich zur Berichterstattung über die Konferenz ein. Neben Befürwortern und Gegnern radiologischer Untersuchungen bei der Altersdiagnostik kommen auch betroffene unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu Wort.

Auf Anfrage vermittele ich Ihnen auch gerne InterviewpartnerInnen.

Zeit: 6.-7. Juni 2015
Samstag, 6. Juni 2015: 9.00 - 17.30 Uhr
11.00 - 13.00 Uhr: Wie werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Europa empfangen? Welche Prozeduren zur Altersabschätzung werden ihnen zugemutet?
Hier kommen betroffene Jugendliche zu Wort.

Sonntag, 7. Juni 2015: 9.00 - 13.00 Uhr
Best Practice for Young Refugees
Ort: Charité Campus Virchow, Kinderklinik, Hörsaal 6, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

Das vollständige Programm sowie Informationen zu den ReferentInnen finden Sie unter ippnw.de/commonFiles/pdfs/Soziale_Verantwortung/Young-Refugees.pdf

Bitte kündigen Sie Ihr Kommen kurz per Email an wilmen@ippnw.de.
 
Kontakt: Angelika Wilmen, Pressesprecherin der IPPNW, Tel. 030-69 80 74-15, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, Email: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de


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Ansprechpartnerinnen

Anne JuremaAnne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Laura WunderLaura Wunder
Referentin für Klimagerechtigkeit und Global Health
Tel. 030 / 698074 - 19
Email: wunder[at]ippnw.de

Kayra Hohmann AkbulakKayra Hohmann Akbulak
Projektmitarbeiterin für den Bereich Soziale Verantwortung
Tel. 030 / 698074 - 0
E-Mail: hohmann[at]ippnw.de

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