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ICAN-Pressemitteilung vom 13.10.2017

„Deutschland soll Iran-Deal schützen“

Nobelpreisträgerin kritisiert Trumps Gefährdung des Atom-Abkommens mit Iran

Das Handeln von Trump im Hinblick auf den Atom-Deal mit dem Iran ist hochgefährlich. Foto: Michael Vadon August 19, 2015.jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42609338
13.10.2017

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) kritisiert Donald Trumps Gefährdung des Atom-Deals mit dem Iran. Xanthe Hall, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland und IPPNW-Abrüstungsexpertin erklärt: „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass sich der Iran nicht an die Vereinbarungen hält. Daher ist Trumps Handeln hochgefährlich: Wenn sich andere Staaten nicht mehr auf völkerrechtliche Verträge verlassen können, schwindet ihr Vertrauen in Diplomatie und friedliche Lösungen. Auch Nordkorea wird so noch schwerer zu überzeugen sein, das Atomprogramm aufzugeben. Die USA müssen wie alle anderen Vertragsparteien ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen einhalten.“

Das Abkommen mit dem Iran hat einen jahrelangen Konflikt beendet. Deutschland und Europa müssen sich daher weiter an den Vertrag halten. „Deutschland soll sich schützend vor den Iran-Deal stellen“, so Hall. „Gleichzeitig sollte Trumps Verhalten für die Bundesregierung Anlass sein, sich von der Atomwaffenpolitik der USA zu emanzipieren. ICAN fordert die Bundesregierung auf, dem internationalen Atomwaffenverbot beizutreten und für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland zu sorgen.“

Für Rückfragen, Interviewwünsche, etc. wenden Sie sich bitte an Xanthe Hall, xanthe@ican.berlin, 0160 94161249

Foto: Das Handeln von Trump im Hinblick auf den Atom-Deal mit dem Iran ist hochgefährlich. Foto: Michael Vadon August 19, 2015.jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42609338

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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