Mehr als 8.000 Menschen sind am 10. Juni 2026 einem Aufruf von ver.di gefolgt und haben bei der Gesundheitsministerkonferenz in Hannover gegen die geplanten massiven Kürzungen im Gesundheitswesen demonstriert. Mit dabei waren auch Mitglieder der IPPNW-Regionalgruppen Hannover und Göttingen, die mit einem Banner "Friedensfähig statt kriegstüchtig" gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens protestiert haben. Das „auf Kante genähte“ Gesundheitswesen wird im Bündnis- oder Kriegsfall die zusätzlichen Patient*innen schon aus Kapazitätsgründen nicht ausreichend versorgen können. Es besteht die große Gefahr, dass die Knappheit von Personal, Mitteln und Ressourcen im Kriegsfall zu einer Priorisierung medizinischer Leistungen führen werden. Die Medizinische Hochschule Hannover soll bei der Militarisierung des Gesundheitswesens eine Schlüsselrolle übernehmen. Die IPPNW setzt sich entschieden gegen eine Militarisierung des Gesundheitswesens ein. Sie informiert über die katastrophalen gesundheitlichen Folgen von Kriegen und wirbt für gewaltfreie Konfliktlösungen und Friedenssicherung.
zurück