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Krieg schafft keinen Frieden

Protest gegen Afghanistankrieg

20.02.2010 In weißen Kitteln vor Leichensäcken demonstrierten Ärzte und Ärztinnen der IPPNW vor dem Brandenburger Tor, gegen die geplante Truppenaufstockung in Afghanistan. Mit der Die-In-Aktion zeigte die Ärzteorganisation: „Krieg tötet und macht krank“. Die gescheiterte militärgestützte Kriegspolitik müsse durch eine zivile Konfliktbearbeitung abgelöst werden. Die massive Aufstockung der Soldaten bedeute keinen Strategiewechsel in der Afghanistanpolitik.

Friedensdelegationen aus dem gesamten Bundesgebiet waren nach Berlin gekommen, um noch einmal deutlich zu machen, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eine Erhöhung der Truppen strikt ablehnt.

Bei einer Kundgebung auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte forderte Kirchenkritiker Eugen Drewermann ein sofortiges Ende des Militäreinsatzes. Afghanistan habe in 3000 Jahren seiner Geschichte kein einziges anderes Land angegriffen, sagte Drewermann.

Nach der Kundgebung zogen ca. 2.000 Demonstranten an der amerikanischen Botschaft vorbei zum Reichstag. Dort wurden symbolisch die Forderungen an die Bundestagsabgeordneten übergeben. Plakate und Schilder, bemalt mit den Städtenamen und den Forderungen nach Abzug der Soldaten wurden vor dem Reichstag abgelegt oder an die Bäume gehängt.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
Online lesen | Im Shop bestellen

IPPNW-Studie: Peace through Health

Krieg schafft keinen Frieden

Protest gegen Afghanistankrieg

20.02.2010 In weißen Kitteln vor Leichensäcken demonstrierten Ärzte und Ärztinnen der IPPNW vor dem Brandenburger Tor, gegen die geplante Truppenaufstockung in Afghanistan. Mit der Die-In-Aktion zeigte die Ärzteorganisation: „Krieg tötet und macht krank“. Die gescheiterte militärgestützte Kriegspolitik müsse durch eine zivile Konfliktbearbeitung abgelöst werden. Die massive Aufstockung der Soldaten bedeute keinen Strategiewechsel in der Afghanistanpolitik.

Friedensdelegationen aus dem gesamten Bundesgebiet waren nach Berlin gekommen, um noch einmal deutlich zu machen, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eine Erhöhung der Truppen strikt ablehnt.

Bei einer Kundgebung auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte forderte Kirchenkritiker Eugen Drewermann ein sofortiges Ende des Militäreinsatzes. Afghanistan habe in 3000 Jahren seiner Geschichte kein einziges anderes Land angegriffen, sagte Drewermann.

Nach der Kundgebung zogen ca. 2.000 Demonstranten an der amerikanischen Botschaft vorbei zum Reichstag. Dort wurden symbolisch die Forderungen an die Bundestagsabgeordneten übergeben. Plakate und Schilder, bemalt mit den Städtenamen und den Forderungen nach Abzug der Soldaten wurden vor dem Reichstag abgelegt oder an die Bäume gehängt.

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