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Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

Aus IPPNW-Forum 79/03

Kein Krieg? Was dann?

10 Alternativen zu den US-Kriegsplänen

15.02.2002 Was können wir außer Nichtstun in diesem Konflikt tun? Was können wir in Richtung einer vernünftigen Lösung tun? Es ist niemals genug, einfach nur Nein zum Krieg zu sagen. Wir müssen konstruktive Antworten auf die Frage finden: wenn kein Krieg - was dann? Ich möchte hier drei Dinge tun: Genauer hinsehen, was die Regierungen tun könnten. Genauer hinsehen, was normale BürgerInnen tun können, und schließlich Ihnen eine Vision zeigen - so unrealistisch sie erscheinen mag.

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Pressemitteilung vom 08.10.2001

Den Hass überwinden

Strafverfolgung der Schuldigen - ja. Krieg - nein.

08.10.2001 Der Vorstand der Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) verurteilt die Militärangriffe auf Afghanistan und warnt davor, den Hass weiter zu schüren. In einem Aufruf des Vorstandes schreibt Professor Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker und Direktor des Sigmund-Freud Institutes:

"Richtig ist, dass die Anschläge vom 11.9. nicht nur die USA, sondern den Westen insgesamt getroffen haben. Gemeinsam mit zahlreichen internationalen, insbesondere amerikanischen Gruppen warnen wir Ärztinnen und Ärzte der IPPNW davor, den wahren für den Terrorismus verantwortlichen Gegner mit untauglichen Mitteln zu bekämpfen und dadurch unabsichtlich zu stärken.

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Aus dem IPPNW-Forum 61/00

Das Frauenzentrum Ka-Mer

Beispiel Türkei

15.12.2000 Im Sommer 1997 gründeten Frauen, die zuvor in verschiedenen Menschenrechtsorganisationen aktiv waren, das Frauenzentrum Ka-Mer in Diyarbakir. Ka-Mer ist eine Abkürzung und bedeutet Frauenzentrum. Ka-Mer hat zum Ziel, Frauen, die von Gewalt in der Familie betroffen sind, zu unterstützen und gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Weiterhin ist beabsichtigt, in dem Krisen- und Kriegsgebiet «Südosten» durch Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Angebote die Kluft zwischen KurdInnen und TürkInnen zu verringern und friedensfördernd zu wirken. Das multikulturelle Team von Ka-Mer legt Wert auf eine anti-rassistische und anti-sexistische Haltung.

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Pressemitteilung vom 08.12.00

Internationaler IPPNW Kongress in Berlin eröffnet

Friedensbewegung stellt sich neuen Anforderungen

08.12.2000 Die neue Friedensbewegung ist keine laute Protest-Bewegung mehr, sondern eine Pro-Bewegung für die inneren Voraussetzungen für äußeren Frieden, "so Professor Horst-Eberhard Richter zum Auftakt des Kongresses "Kultur des Friedens". Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges als Veranstalter erwarten mehr als 1000 Teilnehmer an der Berliner Technischen Universität.

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Pressemitteilung vom 08.11.00

IPPNW-Kongress Kultur des Friedens, 8.-10. Dezember in Berlin

IPPNW-Ärzte stehen auf für Menschlichkeit und Toleranz

08.11.2000 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beteiligen sich an der Demonstration "Wir stehen auf für Menschlichkeit und Toleranz" am 9. November in Berlin. Mit dem Titel "Zuwendung hilft heilen" fordert die IPPNW einen verbesserten rechtlichen Schutz und fachmedizinische Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge. Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW: „Wer nach einem menschlichen, weltoffenen und toleranten Deutschland ruft, darf nicht gleichzeitig traumatisierte Flüchtlinge abschieben.”

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

01.01.2025 Das Positiv-Szenario 2025-2040 „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ der Initiative Sicherheit neu denken beschreibt eine mögliche nachhaltige europäische Konflikt- und Friedensordnung sowie mögliche partnerschaftliche Beziehungen zu den verschiedenen Weltregionen. In der Initiative Sicherheit neu denken arbeitet die IPPNW intensiv mit.

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