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Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

Artikel aus dem Forum 87/88

Neue Initiative UNCOPAC

Präventive Konfliktbearbeitung bei den UN

15.07.2004 Im Juni 2001 hat der Generalsekretär der VN, Kofi Annan empfohlen, "in Bezug auf die Konfliktprävention eine aktivere Wahrnehmung ihrer Befugnisse nach den Artikeln 10, 11 und 14 der Charta der Vereinten Nationen zu erwägen" und "innovative Mechanismen zu prüfen, wie etwad die Einsetzung eines Nebenorgans oder einer informellen Ad-hoc-Arbeitsgruppe oder eine andere informelle technische Regelung, um Präventionsfälle kontinuierlich zu erörtern." Die vor kurzem aus der Friedensbewegung ins Leben gerufene Initiative Pro Uncopac greift diese Anregung auf und hat einen konkreten Vorschlag für eine Friedens- und Präventionskommission der Vereinten Nationen erarbeitet.

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Pressemitteilung vom 04.05.2003

Friedenskongress sucht die Vernetzung zu einer Kultur des Friedens

IPPNW-Kongress Kultur des Friedens resümiert über vier Tage den Irakkrieg

04.05.2003 Der von mehr als tausend BesucherInnen und 80 namhaften ReferentInnen aus dem In- und Ausland besuchte IPPNW-Kongress "Kultur des Friedens" resümierte über vier Tage den Irakkrieg und seine Einbettung in Globalisierung und militärische Neuordnungsbestrebungen der Welt. Beiträge und Debatten bestärkten die Forderung an die Politik, dass die Antwort Deutschlands und Europas auf die Gefahren kommender Kriege statt in weiterer Militarisierung und Aufrüstung vielmehr in einer resoluten Friedenspolitik mit festen Gewalt- und Kriegspräventionsstrukturen - z.B. verankert in der kommenden europäischen Verfassung - liegen müsse.

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Pressemitteilung vom 10.09.2002

Horst-Eberhard Richter: ohne Umdenken droht Katastrophe

Erster Jahrestag des 11. September 2001

10.09.2002 Horst-Eberhard Richter, Psychoanalytiker, Psychosomatiker und Gründungsmitglied der IPPNW, erkennt zwei zunehmend deutlicher werdende Tendenzen in den Reaktionen auf den 11. 9. 2001.

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Pressemitteilung vom 19.07.2002

Struck für friedliche Mission

Friedens- statt "Kriegs"ministerium

19.07.2002 Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dem fälligen Ministerwechsel im Bundesverteidigungs-ministerium den überfälligen Politikwechsel folgen zu lassen. "Wir fordern die Einrichtung eines Ministerium für Konfliktlösung und Kriegsprävention, ausgestattet mit erfahrenen Diplomaten, Historikern, Friedensforschern, Psychologen und geschulten Mediatoren, die eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen arbeiten", sagt Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorsitzender der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 19.07.2002

Struck für friedliche Mission

Friedens- statt "Kriegs"ministerium

19.07.2002 Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dem fälligen Ministerwechsel im Bundesverteidigungs-ministerium den überfälligen Politikwechsel folgen zu lassen. "Wir fordern die Einrichtung eines Ministerium für Konfliktlösung und Kriegsprävention, ausgestattet mit erfahrenen Diplomaten, Historikern, Friedensforschern, Psychologen und geschulten Mediatoren, die eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen arbeiten", sagt Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorsitzender der IPPNW.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
Online lesen | Im Shop bestellen

IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
Online lesen | Im Shop bestellen

IPPNW-Studie: Peace through Health

01.01.2025 Das Positiv-Szenario 2025-2040 „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ der Initiative Sicherheit neu denken beschreibt eine mögliche nachhaltige europäische Konflikt- und Friedensordnung sowie mögliche partnerschaftliche Beziehungen zu den verschiedenen Weltregionen. In der Initiative Sicherheit neu denken arbeitet die IPPNW intensiv mit.

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