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Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

Aus IPPNW-Forum 99/100

"Wo ihr seid, fühlen wir uns sicher"

Die Nonviolent Peaceforce

15.07.2006 Mit der schützenden Begleitung einzelner bedrohter Menschenrechts- und Friedensaktivisten u.a. in Südamerika haben die 'Peace Brigades International' weltweite Anerkennung gefunden. Das Konzept der Nonviolent Peaceforce/NP umfasst in gleicher Weise Aktivitäten, die als unparteiische 'Präsenz der internationalen Zivilgesellschaft' in Konfliktregionen gelten, geht aber darüber hinaus und bezieht sich vor allem auf gewaltträchtige Gruppen-Konflikte: NP will als Drittpartei zur Eindämmung und Überwindung von Feindseligkeit und Gewalt zivile Interventionen in größerem Maßstab ermöglichen, und zwar ausschließlich auf Bitten von einheimischen Organisationen.

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Interview aus dem IPPNW-Forum 99/100

Streit schlichten, statt Krieg führen

Das Monitoring-Projekt

15.07.2006 Die "Kooperation für den Frieden", eine Dachorganisation der Friedensbewegung, hat ein "Monitoring-Projekt" für Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention gestartet. Dieses Projekt soll der Öffentlichkeit die Möglichkeiten eines zivilen Umgangs mit Konflikten nahe bringen und den BefürworterInnen der angeblich alternativlosen Aufrüstungs- und Interventionspolitik entgegentreten. Andreas Buro, langjähriger Aktivist und Wortführer der Friedensbewegung ist einer der Initiatoren des Projekts.

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IPPNW-Presseinfo vom 12. Mai 2006

"Militär ist keine Lösung!"

Online-Kampagne gegen Iran-Krieg

12.05.2006 Die IPPNW startet heute in Deutschland eine gemeinsame Kampagne gegen eine weitere Eskalation des Konflikts um das iranische Atomprogramm mit Campact, Netzwerk Friedenskooperative, DFG-VK, und Attac. Eine erste Online-Aktion richtet sich an die Staaten, die derzeit über den Wortlaut einer Resolution des UN-Sicherheitsrats verhandeln. Weitere Aktionen werden folgen.

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IPPNW-Presseinfo vom 3. Mai 2006

Kein Krieg gegen den Iran

Unterschriftenaktion der IPPNW

03.05.2006 Die Rhetorik ist martialisch: Mit der Zerstörung Israels drohen die einen, mit dem Einsatz von Atomwaffen die anderen. Im Konflikt um das vermeintliche iranische Atomprogramm wird auf allen Seiten - nicht nur verbal - aufgerüstet. Eine diplomatische Lösung wird immer schwieriger. Angesichts einer drohenden Blockade im UN-Sicherheitsrat und angesichts der Ankündigung einer durch die USA angeführten "Allianz der Willigen" ruft die IPPNW zur Sammlung von Unterschriften für eine friedliche Beilegung der Krise auf.

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Friedensfilmpreis für Grbavica

Ein sensibler, aufwühlender Film

19.02.2006 Der diesjährige Friedensfilmpreis der Berlinale geht an den Film "Grbavica" von Jasmila Zbaniç. Das Projekt wird von der IPPNW (Schirmherr) und von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt. Die Jury schreibt in ihrer Begründung: "Die Erinnerung hinter sich zu lassen und ihrer Tochter ein "normales" Heranwachsen zu ermöglichen, ist das Ziel einer Mutter im vom Krieg gezeichneten bosnischen Sarajewo. Aber beider Leben ist von einem furchtbaren Geheimnis überschattet, das das Verhältnis von Mutter und Tochter fast zerstört."

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

01.01.2025 Das Positiv-Szenario 2025-2040 „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ der Initiative Sicherheit neu denken beschreibt eine mögliche nachhaltige europäische Konflikt- und Friedensordnung sowie mögliche partnerschaftliche Beziehungen zu den verschiedenen Weltregionen. In der Initiative Sicherheit neu denken arbeitet die IPPNW intensiv mit.

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