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Aus Forum 186/2026

Kein Ende der Hoffnung

Kurd*innen stehen für die Demokratisierung der Region ein

26.05.2026 Die geopolitische Lage im „Na-hen Osten“ spitzt sich weiter zu. Eine Gruppe von Menschenrechtsaktivist*innen war im März in den kurdischen Gebieten der Türkei unterwegs und hat mit der Zivilgesellschaft vor Ort über ihre Perspektiven gesprochen. Während der diesjährigen Türkeireise vom 14. bis 28. März 2026 konnten wir wieder mit unterschiedlichen Akteuren der Zivilgesellschaft und Politik in den kurdischen Gebieten der Türkei sprechen. Dabei trafen wir Vertreter*innen von Gewerkschaften, Frauenvereinen, zivilgesellschaftlichen Plattformen, Anwaltskammern und Ärztekammern, sowie Vertreter*innen der pro-kurdischen DEM-Partei. In unseren Gesprächen lag ein großer Fokus auf den geopolitischen Machtverschiebungen in der Region, von denen alle vier Teile Kurdistans betroffen sind.

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Aus Forum 186/2026

Die Angriffe auf das Gesundheitswesen nehmen zu

Ein Interview mit Christina Wille, Direktorin von „Insecurity Insight“

26.05.2026 Mit einer neuen Website stellt „Insecurity Insight“ Daten zu Angriffen auf das Gesundheitswesen erstmals in Form interaktiver Karten dar und macht sie dadurch besser zugänglich. Christina, wie sammelt und analysiert Ihr Daten zu Angriffen auf das Gesundheitswesen, und welche Rolle spielen diese Erkenntnisse für die humanitäre Hilfe? Insecurity Insight dokumentiert Konfliktgewalt gegen das Gesundheitswesen.

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IPPNW-Forum 186/2026

Nach der Zeitenwende: Rüstung erzeugt Krieg

Ist Rüstungsproduktion ein Weg in die Zukunft?

22.05.2026 Kriegstauglichkeit, sprich: Abschreckung durch Aufrüstung, scheint großen Teilen der politischen und wirtschaftlichen Entscheider derzeit als einzig realistisch Option, um in den eskalierenden Konflikten bei der Neuordnung der Welt zu bestehen. Ist Rüstungsproduktion ein Weg in die Zukunft? Der anhaltende Rüstungsboom radikalisiert eine Problematik, die sich hinter dem gesamten sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Industrie verbirgt. Der Philosoph Günter Anders hat sie treffend als 
„Trennung von Produktion und Gewissen“ bezeichnet, die „Apokalypse-Blindheit“ bewirke.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 3. Mai 2026

Tomahawk-Absage ist gute Nachricht

03.05.2026 „Die Friedensbewegung begrüßt die angekündigte Absage der Mittelstreckenstationierung. Das ist eine gute Nachricht insbesondere für die Menschen in Rhein-Main und Bayern, die durch die Stationierungen zu Zielen möglicher Gegenschläge geworden wären. Die Bundesregierung muss die Chance für einen Ausstieg aus der Hochrüstungsspirale nutzen. Das Ende der Stationierung muss jetzt der Auftakt für Gespräche über Rüstungskontrolle und Abrüstung werden. Die Demonstrationen der Friedensbewegung am 30. Mai in Wiesbaden und Grafenwöhr werden wir dafür nutzen, dieser Forderung Nachdruck zu verleihen“, erklärt Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der Friedensorganisation IPPNW. 

IPPNW-Pressemitteilung vom 26. April 2026

Friedensorganisation fordert Absage an Hochrüstung und Umkehr hin zu Diplomatie

IPPNW-Jahrestreffen in Jena

26.04.2026 Die medizinische Friedensorganisation IPPNW hat auf ihrem Jahrestreffen mit 120 Teilnehmer*innen ein grundsätzliches Umsteuern von der Kriegsvorbereitung hin zu einer Friedensorientierung gefordert. „Die Missachtung internationaler Rechtsstandards hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft. Der russische Angriff auf die Ukraine hält an, ebenso die andauernde Tötung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel. Die völkerrechtswidrigen Militärangriffe der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon sowie die iranischen Gegenangriffe auf die Golfstaaten verschärfen die existentielle globale Krise internationaler Institutionen, allen voran der UN. Die wachsende Anzahl von Kriegen und die Ausbeutung unseres Planeten durch fossile Konzerninteressen und Regierungen aus den Ölstaaten, aus Russland und den USA zerstören unsere Lebensgrundlagen – direkt und indirekt“, heißt es in dem am Wochenende verabschiedeten Leitantrag. 

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News und Kommentar
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Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

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