Suche
Spenden
Menü

Kriegsursachen

Die IPPNW setzt sich für eine friedliche, solidarische und demokratische Gesellschaft ein, die Konflikten resilient begegnen kann. Die Ursachen von Gewaltkonflikten sind vielfältig und setzen häufig bei strukturellen und globalen Missständen an, die es zu beheben gilt. Dazu zählt die mangelnde gesundheitliche Versorgung weiter Teile der Weltbevölkerung. Die Klimakatastrophe verstärkt Konfliktfaktoren wie Nahrungsunsicherheit, Armut und Naturkatastrophen. Eine ungerechte, armutsschaffende Weltwirtschaftsordnung, von der Deutschland mit profitiert, trägt ebenfalls zu Gewaltkonflikten bei. Die IPPNW fordert den Abbau unfairer Handelsabkommen. Wir engagieren uns global für die Durchsetzung der sozialen Menschenrechte auf eine gesunde Umwelt, Nahrung, sauberes Wasser, Wohnen, Gesundheit und Bildung.

Aktuelles zum Thema

Aus Forum 186/2026

Jenseits des Schweigens

Woman Beyond Silence: Interview mit Dr. Tasabih Mohamed

26.05.2026 Der Krieg im Sudan wütet nun schon seit drei Jahren. Die Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften und der paramilitärischen RSF haben zu einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit geführt. Wie geht es den Menschen im Sudan? 

Die Lage im Sudan ist weitaus komplexer, als vielen Beobachter*innen von außen bewusst ist. Was oft als interner Konflikt dargestellt wird, ist in Wirklichkeit stark von regionalen Machtdynamiken und externen Interessen geprägt. Der Krieg zieht sich unter anderem deshalb so lange hin, weil Akteure aus dem Ausland weiterhin Waffen, Ressourcen und politische Unterstützung bereitstellen. Dies hat die Gewalt und das Leid im Sudan verschärft.

lesen

IPPNW-Forum 186/2026

Nach der Zeitenwende: Rüstung erzeugt Krieg

Ist Rüstungsproduktion ein Weg in die Zukunft?

22.05.2026 Kriegstauglichkeit, sprich: Abschreckung durch Aufrüstung, scheint großen Teilen der politischen und wirtschaftlichen Entscheider derzeit als einzig realistisch Option, um in den eskalierenden Konflikten bei der Neuordnung der Welt zu bestehen. Ist Rüstungsproduktion ein Weg in die Zukunft? Der anhaltende Rüstungsboom radikalisiert eine Problematik, die sich hinter dem gesamten sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Industrie verbirgt. Der Philosoph Günter Anders hat sie treffend als 
„Trennung von Produktion und Gewissen“ bezeichnet, die „Apokalypse-Blindheit“ bewirke.

lesen

Bündnispressemitteilung vom 9. April 2026

Über 4.000 Menschen sagen Nein zu Mittelstreckenwaffen!

Volksabstimmung über Mittelstreckenwaffen bei Abstimmung21

09.04.2026 Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ hat bei der Initiative „Abstimmung 21“ eine Frage zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen eingereicht. Die Initiative Abstimmung21 setzt sich für mehr direkt-demokratische Elemente auf Bundeebene ein. Das Thema hat es mit 19 weiteren in die nächste Abstimmungsphase geschafft, die bis zum 15. April läuft.

lesen

Aus Forum 185/2026

Krankenhaus im Kriegsmodus

Von Prof. Dr. Andreas Fisahn

27.02.2026 Die Zeitenwende erfasst alle Bereiche der Gesellschaft: Geld fließt in unvorstellbaren Summen in die Rüstung, doch gleichzeitig wird erklärt, das gespart werden müsse. Die Infrastruktur soll für das Militär fit gemacht werden, während der Personenverkehr der Bahn dahinsiecht. In einem Interview zählte der damalige Gesundheitsminister, Karl Lauterbach, verschiedene Punkte auf, die klar geregelt und eingeübt werden müssten. Dazu gehörte die Regelung der Zuständigkeiten etwa bei der Notwendigkeit der Verteilung einer hohen Zahl an Verletzten auf die Kliniken in Deutschland, Meldewege und Möglichkeiten von Patientenverlegungen im gesamten Bundesgebiet, erweiterte Vorschriften zur Bevorratung nicht nur in Kliniken, Regelungen zum Einsatz und der Verteilung von medizinischem Personal. 

lesen

Aus Forum 183/2025

Erinnerungen schweigen nicht. Wir brauchen sie – jetzt!

Im Gespräch mit Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil

10.09.2025 Die militärische Geschichte eines Krieges ist eine andere Geschichte als die der Menschen, die den Krieg erlitten und als Lebensgeschichte und Erinnerung in sich tragen. Prof. Dr. Annelie Keil forscht darüber, wie Kriegserfahrungen in Menschen nachwirken und was uns friedensfähig machen kann.                                                                                                                                                                             

lesen

Aktion
Aktion
Basisinfos
Basisinfos
Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Navigation