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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.08.2025

Bundesregierung soll Worten Taten folgen lassen

Netanjahu kündigt Ausweitung des Gazakrieges an

07.08.2025 Anlässlich der Ankündigung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, den gesamten Gazastreifen einzunehmen und die Militärangriffe auszuweiten, fordert die IPPNW die Bundesregierung auf, ihren kritischen Worten gegenüber der israelischen Politik Taten folgen zu lassen. Heute tagt dazu das israelische Sicherheitskabinett. Die Ärzt*innenorganisation appelliert in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul, keine Rüstungsgüter mehr nach Israel zu liefern. Zudem solle sich die Regierung der Forderung anderer europäischer Staaten für eine Aussetzung des EU-Israel Assoziierungsabkommens anschließen, solange Israel den Artikel 2 des Abkommens verletzt. Deutschland solle außerdem dem Beispiel Frankreichs und Großbritanniens folgen, die in Aussicht gestellt haben, Palästina als Staat anerkennen zu wollen.

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Bündnis-Presseinformation

Bundesweite gemeinsame Friedensdemonstrationen gegen Kriege und Hochrüstung

Berlin und Stuttgart am 3. Oktober 2025

07.08.2025 Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“ ruft zu Friedensdemonstrationen gegen Kriege und Hochrüstung am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Das Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, dem u.a. DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Es wird eine bundesweite große Demonstration zeitgleich – um 13:00 Uhr – an zwei Orten in Berlin und Stuttgart durchführen, die die Friedensbewegung in ihrer Breite repräsentiert.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14. Juli 2025

IPPNW fordert: EU-Assoziierungsabkommen mit Israel muss menschenrechtlich überprüft werden

Brief an Außenminister Dr. Johannes Wadephul übermittelt

14.07.2025 Anlässlich der Sitzung des EU-Rats für Auswärtige Angelegenheiten am 15. Juli 2025 fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW Deutschland in einem Brief an Außenminister Dr. Johann Wadephul die Bundesregierung auf, ihre bisherige ablehnende Haltung gegenüber einer Überprüfung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel aufzugeben. Sie solle sich im Rat für eine glaubwürdige Prüfung der menschenrechtlichen Verpflichtungen Israels einsetzen.

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Bericht

Delegation zum Auswärtigen Amt in Berlin für die Freilassung von Dr. Husam Abu Safiya

Gespräch mit Jörg Walendy, Leiter des Nahostreferats im Auswärtigen Amt

27.06.2025 Am Donnerstag, 19. Juni 2025 fand eine Delegation zum Außenministerium statt, um für die Freilassung von Dr. Husam Abu Safiya einzutreten. Die Delegation, bestehend aus Dr. Uwe Trieschmann (IPPNW) und Dr. Khaled Hamad (Koordinator der Europäischen Allianz für die Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen), wurde von Jörg Walendy, dem Leiter des Nahostreferats des Außenministeriums empfangen.

Wir übergaben sowohl die Unterschriften von über 3.700 Unterzeichner*innen einer Online-Petition für die Freilassung von Dr. Abu Safiya und der anderen medizinischen Beschäftigten als auch einen internationalen Aufruf, der von über 500 Ärzt*innen und Angehörigen medizinischer Berufe, Organisationen und Abgeordneten aus fast 40 Ländern unterzeichnet worden war.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23. Juni 2025

Bombardierung des Iran bringt die Welt einem Atomkrieg näher

Militärangriff auf den Iran

23.06.2025 Die Friedensnobelpreisträgerorganisation IPPNW verurteilt die Militärschläge der USA und Israels gegen den Iran aufs Schärfste und fordert einen sofortigen Waffenstillstand, um eine weitere Eskalation und den Verlust von Menschenleben zu verhindern. Die Bundesregierung müsse die Militärschläge verurteilen und sich weiter für eine diplomatische Lösung einsetzen. Die Bombardierungen durch beide Staaten sind völkerrechtswidrig, bedrohen die Zivilbevölkerung und destabilisieren die gesamte Region. Sie stehen den Bemühungen der EU entgegen, den gewaltsamen Konflikt durch Verhandlungen zu deeskalieren.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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