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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Aus Forum 186/2026

Kein Ende der Hoffnung

Kurd*innen stehen für die Demokratisierung der Region ein

26.05.2026 Die geopolitische Lage im „Na-hen Osten“ spitzt sich weiter zu. Eine Gruppe von Menschenrechtsaktivist*innen war im März in den kurdischen Gebieten der Türkei unterwegs und hat mit der Zivilgesellschaft vor Ort über ihre Perspektiven gesprochen. Während der diesjährigen Türkeireise vom 14. bis 28. März 2026 konnten wir wieder mit unterschiedlichen Akteuren der Zivilgesellschaft und Politik in den kurdischen Gebieten der Türkei sprechen. Dabei trafen wir Vertreter*innen von Gewerkschaften, Frauenvereinen, zivilgesellschaftlichen Plattformen, Anwaltskammern und Ärztekammern, sowie Vertreter*innen der pro-kurdischen DEM-Partei. In unseren Gesprächen lag ein großer Fokus auf den geopolitischen Machtverschiebungen in der Region, von denen alle vier Teile Kurdistans betroffen sind.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. April 2026

Militärisch besetzte Zone im Libanon steht friedlicher Lösung entgegen

Geplante Besatzung durch Israel

20.04.2026 Die Friedens- und Gesundheitsorganisation IPPNW kritisiert die geplante israelische Besatzung im Süden Libanons scharf und fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für einen Rückzug ihrer Bodentruppen einzusetzen. Von beiden Konfliktpartnern solle die Bundesregierung die strikte Einhaltung der zehntägigen Waffenruhe im Libanon einfordern.

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Stellungnahme von PSR, IPPNW, and PHR

Aufruf zur Beendigung des Krieges im Iran

07.04.2026 Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran eskaliert seit mehr als einem Monat, wobei sich die Auswirkungen auf die gesamte Region und darüber hinaus ausweiten. Die US-amerikanische IPPNW-Sektion „Physicians for Social Responsibility“ (PSR), „Physicians for Human Rights“ und die internationale IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) erneuern ihren Aufruf zu einer sofortigen Beendigung aller Kampfhandlungen und einer Rückkehr zu Verhandlungen zum Wohle der Gesundheit und Sicherheit unseres Planeten.  

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Offener Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag

Israelisches Gesetz zur Ausweitung der Todesstrafe

Jetzt Druck auf die israelische Regierung und die Knesset ausüben, um diese Gesetzgebung zu stoppen

30.03.2026 Auf Initiative von amnesty international hat die IPPNW gemeinsam mit weiteren Organisationen einen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag versendet. Wir fordern: Stimmen Sie endlich für die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens und zeigen Sie damit, dass Völkerrecht und Menschenrechte für alle Staaten gleichermaßen gelten. Das Gesetz verstößt gegen Vorgaben der Vierten Genfer Konvention, der UN-Antifolterkonvention und des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (Zivilpakt) und widerspricht grundlegend dem Geist der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

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Bericht

Gespräch mit Carsten Wilms, derzeitiger Leiter des Nahostreferats im Auswärtigen Amt

Delegation zum Auswärtigen Amt in Berlin für die Freilassung von Dr. Husam Abu Safiya

21.02.2026 Am Montag, 16. Februar 2026 fand eine Delegation zum Außenministerium statt, um für die Freilassung von Dr. Husam Abu Safiya und der anderen inhaftierten Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Gaza einzutreten. Der Kinderarzt Dr. Hussam Abu Safiya  wurde im Dezember 2024 in Gaza verhaftet, als das israelische Militär das Kamal-Adwan-Krankenhaus stürmte. Abu Safiya ist Leiter des Krankenhauses und eine der bekanntesten Stimmen des zerstörten Gesundheitssektors im besetzten Gazastreifen. 

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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