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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Bündnis-Presseerklärung vom 3. Oktober 2025

35.000 Menschen bei Friedensdemos in Berlin und Stuttgart

Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“ zu den Demonstrationen in Berlin und Stuttgart

03.10.2025 20.000 Menschen in Berlin und 15.000 in Stuttgart haben heute ihr Bekenntnis für Frieden und Diplomatie, gegen Krieg und Hochrüstung auf die Straße getragen. Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“ vereinte erfolgreich eine gewachsene soziale und politische Opposition gegen die Hochrüstungspläne und die Verschuldungspolitik der Bundesregierung. Eine Widerstandsbewegung, die sich gegen den sozialen Kahlschlag wehrt, der mit der hochgefährlichen Aufrüstung der Bundesregierung einhergeht, weil das Geld für marode Schulen, den Öffentlichen Nahverkehr, das Gesundheitswesen, die Kultur sowie Klimaschutz und globale Entwicklung gebraucht wird.

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27. September 2025 in Berlin

All Eyes on Gaza

100.000 demonstrieren bei Gaza-Großkundgebung & Konzert in Berlin

28.09.2025 In Gaza geht der Genozid unvermindert weiter. Die Palästinensische Gemeinde Deutschland, Eye4Palestine, Amnesty International, medico und mehrere Initiator*innen – darunter die IPPNW – organisierten deshalb am 27. September 2025 unter dem Namen „All Eyes on Gaza – Stoppt den Genozid!“ eine Großkundgebung mit Konzert in Berlin. Rund 100.000 Menschen demonstrierten dort und auf der vorangegangenen Demonstration friedlich gegen den Krieg im Gazastreifen. Sie forderten unter anderem den sofortigen Stopp deutscher Waffenexporte an Israel, Zugang für humanitäre Hilfe nach Gaza sowie EU-Sanktionen gegen Israel. Die Zahlen übertrafen die bisher größte Demonstration gegen den Krieg im Gazastreifen, die im Sommer in Berlin mit etwas 50.000 Menschen stattfand. Die Organisatoren appellierten in ihrer Abschlusserklärung erneut an die Bundesregierung: Sie solle sich stärker für die Palästinenser*innen einsetzen und der israelischen Regierung die Unterstützung für den Krieg entziehen. 

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Pressemitteilung vom 17. September 2025

Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!

Petitionsübergabe an Lars Castellucci, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung

17.09.2025 Ein breites Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen überreichte der Bundesregierung 44.255 Unterschriften für die Petition „Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!”. CARE Deutschland e.V., IPPNW Deutschland, medico international, NRC Deutschland, Oxfam Deutschland e.V., pax christi, Deutsche Sektion e.V. und Weltfriedensdienst e.V. initiierten die Petition im August 2024, unterstützt von 34 weiteren Organisationen.

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Aus Forum 183/2025

Innenpolitische Aufrüstung

Das von der türkischen Regierung ausgerufene „Jahr der Familie“ ist ein Angriff auf die Frauenfreiheit

10.09.2025 Die türkische Regierung hat das „Jahr der Familie“ ausgerufen. Damit will sie traditionell-islamische Werte in der Familienpolitik hervorheben. Das kritisieren nicht nur Frauengruppen. Die Regierung ziele darauf ab, Frauen an den Herd zurückzudrängen. Die Instrumentalisierung von Religion und reaktionärem Menschenbild komme einer inneren Aufrüstung gleich – und sei ein zynisches Ablenkungsmanöver angesichts massiver Probleme wie Inflation und Verarmung. Die Rückwärtsentwicklung und Konformisierung geschehe „nicht mit einem Knall, sondern Schritt für Schritt“, betonen die Frauen bei Rosa e.V., der Jineloji-Initiative und beim Dachverband feministischer Frauengruppen TJA. Wo gezielt ein antifeministischer Hebel angesetzt wird, werde die DNA einer Gesellschaft verändert – denn zivilgesellschaftliche Bewegungen sind belegbar erfolgreich und nachhaltig, wenn sie von breiter Frauenteilhabe geprägt sind. 

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Social Media Kampagne

"Wir zeigen Gesicht – Gesundheit für Gaza"

Solidarität statt Schweigen

03.09.2025 Wir unterstützen gemeinsam mit medico, vdää*, gesundheit4palestine und Walk of Care die Aktion „Wir zeigen Gesicht – Gesundheit für Gaza“ von Ärzt*innen und Mitarbeitenden des Gesundheitswesens aus Deutschland. Im Folgenden dokumentieren wir ihren Aufruf.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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