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IPPNW-Regionalgruppe Dortmund

Ständige Kooperationspartnerin: Deutsch-Japanische Gesellschaft
Verantwortlich für diese Website: Dr. Inge Zeller.


Die Regionalgruppe Dortmund trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat. Wir treffen uns um 20:00 Uhr im Literaturcafé Tarantu Babu, Humboldtstraße 44, 44137 Dortmund.

 

 

Offener Brief an die Ratsparteien in Dortmund

Fragen zur Bundestagswahl

Atomkraft - nein danke. Foto: Gemeinfrei

Die IPPNW-Regionalgruppe Dortmund hat sich mit einem offenen Brief an die Bundestagskandidat/innen der fünf Ratsparteien in Dortmund gewandt und sie um eine Stellungnahme gebeten. Die IPPNW-Mitglieder betonen ihre Besorgnis angesichts der zunehmenden atomaren Gefahr und bitten die Kandidat/innen um eine Positionierung zu folgenden Fragen: Abschaltung der belgischen Kernkraftwerke Tihange und Doel - Beendigung der Lieferung von aufbereiteten Brennstoffstäben nach Tihange und Doel aus Gronau und Lingen - den Abzug der US-Atombomben aus dem rheinland-pfälzischen Büchel. Den Brief können Sie hier lesen.

Atomunfall - was tun?

Erfolgreiche Veranstaltung zum Tschernobyl-Tag 2017

Reaktor von Tschernobyl 2013, Foto: Arne Müseler, CC BY-SA 3.0 de

Das war eine tolle Veranstaltung! Viele Leute sind ins Rathaus gekommen. Die Aachener IPPNW-Regionalgruppe hat von ihren Bemühungen erzählt, den Stadtrat zu aktivieren. Viele interessierte Fragen kamen aus dem Publikum. Der Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes hat von den gesetzlichen Möglichkeiten zum Schutz gegen radioaktive Strahlen erzählt, es wurde über die Jodtabletten berichtet und dass wir nur der stochastischen Strahlung ausgesetzt seien, also nur dem radioaktiven Fall-out durch eine radioaktive Wolke. Die Dortmunder Feuerwehr war leider nicht da. Jetzt wollen wir zum Schutz der Bevölkerung mit den Behörden ein Konzept gegen den radioaktiven Fall-out erarbeiten.

Trauer um Margret Ullrich

Nachruf von Rolf Schulz

Foto: privat

In vielen Bereichen hat Margret Ullrich Spuren in Dortmund hinterlassen. Das waren Spuren der Liebe zum Menschen und zur Natur. Sie organisierte jedes Jahr den Hiroshima-Gedenktag in Dortmund, die Tschernobyl-Veranstaltungen und seit dem Februar 2011 auch die Veranstaltungen zu Fukushima zusammen mit Yoko und Horst Schlütermann.

Sie hat Spuren des Widerstandes gegen Atomwaffen, Atomkrieg und Atomenergie in Dortmund gelegt. Das Ziel war, Frieden unter den Menschen und Frieden mit der Natur anzustreben. Das Ziel ist noch nicht erreicht, aber sie hat etwas bewegt auf dem Weg dahin: Der Friedensbaum am Stadthaus, der Gingkobaum, hat inzwischen eine stattliche Höhe erreicht – der Platz von Hiroshima ist seit Jahren ein Ruhepunkt zum Gedenken, nicht nur an die Opfer von Hiroshima. Der Khakibaum, den sie noch 2015 aus Nagasaki als Überlebenssymbol nach Dortmund geholt hat, wird im Rombergpark erwachsen werden können.

Ausstellung "Hibakusha weltweit" in Dortmund

Im August 2016 war die Ausstellung "Hibakusha Weltweit" zu Gast in Dortmund. Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie hier. "Hibakusha Weltweit" kann von lokalen Gruppen bei der IPPNW-Geschäftsstelle in Berlin ausgeliehen werden.

Hibakusha weltweit in Dortmund. Foto: IPPNW Dortmund
Mitglieder der Regionalgruppe mit der Ausstellung in Dortmund. Foto: IPPNW

Der 6. August 2015 in Dortmund

70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima

Die Regionalgruppe Dortmund lud ein

Dieses Mal hat der 6. August eine besondere Bedeutung: 70 Jahre sind  seit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki vergangen. Etwa 200 Menschen nahmen am diesjährigen Mahngang durch die Stadt teil. Der Mahngang führte zum schön geschmückten Hiroshima-Platz, auf dem unser Mitglied Margret Ullrich eine kleine Ansprache hielt. Dort sangen wir gemeinsam das Lied "Nach dieser Erde".

Weiter ging es zum Ginkobaum - einem Baum aus Japan, der den Atombombenabwurf überlebt hat. Dort sprach ein Japaner aus Düsseldorf.

Dann erreichte der Zug das Rathaus. Dort trafen wir uns in einen Saal mit 150 Sitzplätzen. Die Leute standen an den Wänden,weil alle Sitzplätze besetzt waren. Oberbürgermeister Sierau hielt eine kurze Rede, in der er seine Verachtung der Atombombe betonte und auf seine langjährige Mitgliedschaft bei den Mayors for Peace hinwies.

Der japanische Generalkonsul hatte eine Grußbotschaft geschickt, die ich vorlas: Ächtung der Atombombe auf allen Ebenen, keine Herstellung und Verbreitung dieser Waffen - ja, er drückte seine große Abneigung dagegen aus. Leider erwähnte er mit keinem Wort AKWs, die ja für die Atomwaffenproduktion notwendig sind.

Das tat die nächste Rednerin, Yoko Schluetermann, die auf die nach wie vor bestehenden gesundheitlichen Folgen des Atombombenabwurfes hinwies und auch vor dem Wiederhochfahren der AKWs warnte.

Aus dem Buch "Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da" zitierte die Tochter des Autors Shigemi Ideguchi, der den Atombombenabwurf in 500m Entfernung überlebt hatte und der seine Erlebnisse danach in Tagebuchform geschrieben hatte und die jetzt in Buchform beim Verlag Hentrich&Hentrich  herausgekommen sind.

Musik machte das Trio Bucchinate, in dem auch die Enkelin des oben zitierten Buchautors, Rima Ideguchi sowie Fabian Liedtke und Thorsten Lange-Rettich mitspielten. So endete die offizielle Veranstaltung. Wir trafen uns anschließend noch in einer nahen Kneipe und ließen den Tag ausklingen.

 


Kazuo Soda, der den Atombombenabwurf von Nagasaki überlebt hat und 2014 noch zu Gast in Dortmund war, hatte uns einen Brief geschickt, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte.

28. und 29. März 2014 in Berlin

Atommüll ohne Ende – Auf der Suche nach einem besseren Umgang

Debatte und Tagung

11.03.2014 

Was tun mit dem Atommüll, der landauf landab und in jedweder Form an AKW-Standorten, in alten Atomforschungsanlagen, in so genannten Zwischenlagern, oder gar als Wertstoff getarnt in viel zu großen und immer noch wachsenden Mengen rumliegt und nichts als Probleme macht? Darüber diskutiert die Anti-Atom-Bewegung auf einer Tagung am 28. und 29. März in Berlin unter dem Titel: “Atommüll ohne Ende – Auf der Suche nach einem besseren Umgang”. Die Tagung wird von vielen Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen unter dem Dach des Deutscher Naturschutz Ring organisiert und durchgeführt.

9.-20. März 2014 in Dortmund

„Lebenslang“ zeigt die Folgen von Tschernobyl in berührenden Bildern

20.08.2015 

Mit der Ausstellung „lebenslang“ eröffnete das IBB Dortmund in Kooperation mit der IPPNW- Regionalgruppe Dortmund die Reihe der Veranstaltungen im Rahmen der vierten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. Auf großformatigen Fotos dokumentiert Rüdiger Lubricht Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die nach der bisher schwersten technischen Katastrophe der Menschheit im Jahr 1986 zur Welt kamen und lebenslang mit schweren körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen kämpfen müssen. „Diese Fotos zeigen uns deutlich, dass die gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl leider weiterhin noch nicht bewältigt sind“, sagte Bürgermeisterin Birgit Jörder in ihrer Ansprache.

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