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IPPNW-Regionalgruppe Aachen

IPPNW-ÄrztInnen aus Aachen verteilen Jodtabletten im Aachener Rathaus, Foto: Piraten Aachen

Die Aachener Regionalgruppe der IPPNW ist seit 1982 friedenspolitisch aktiv. In den frühen Jahren waren die Schwerpunkte: Bedrohung durch Atomwaffen, Nachrüstung und die Nähe von NATO-Einrichtungen, wie AWACS-Stützpunkt und Raketenbasen westlich des Rheins. Die IPPNW-Warnung "Wir werden euch nicht helfen können" konnten wir durch rege Vortragstätigkeit der Bevölkerung verständlich und nachvollziehbar machen. Unsere Lage im Dreiländereck Niederlande-Belgien-Deutschland haben wir auch zu internationalen Aktivitäten genutzt.

Seit den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima ist unser Fokus mehr auf diese Gefährdung unserer Lebensgrundlage ausgerichtet. Aufgrund der Wiederinbetriebnahme des schadhaften Atomreaktors TIHANGE 2 und der Laufzeitverlängerung der belgischen Atomkraftwerke insgesamt ist unser Engagement vor Ort, aber auch in Belgien, sprunghaft angestiegen und wir haben mitgeholfen, eine Region wach zu rütteln. Mittlerweile wird die Jodtablettenvorverteilung in Aachen vorbereitet, die städtische Verwaltung setzt sich mit vielen Aspekten der  Bedrohung durch einen Atomunfall auseinander und wir IPPNW Ärztinnen und Ärzte sind eingeladen, Schulen und Kitas über Schutzmöglichkeiten in den ersten Stunden der Nuklearkatastrophe zu beraten. Regelmäßig treffen wir zu Beratungen mit dem Dezernenten für Katastrophenschutz und der Dezernentin für Schulen, sowie der Leitung der Feuerwehr zusammen.

Unsere Gruppe hat zur Zeit 15 Mitglieder. Wir treffen uns regelmäßig zu einem Jour fixe in den Räumen der Kreisstelle der KV Aachen, jeweils am 3. Montag im Monat, 19:30 Uhr. Wir freuen uns über jeden, der bei uns mitarbeiten will. Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Odette Klepper.

Foto: IPPNW-ÄrztInnen aus Aachen verteilen Jodtabletten im Aachener Rathaus, Foto: Piraten Aachen

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