Wir feiern! Atomwaffen sind verboten

Die Aachener Regionalgruppe der IPPNW ist seit 1982 friedenspolitisch aktiv. In den frühen Jahren waren die Schwerpunkte: Bedrohung durch Atomwaffen, Nachrüstung und die Nähe von NATO-Einrichtungen, wie der AWACS-Stützpunkt und Raketenbasen westlich des Rheins. Die IPPNW-Warnung, „Wir werden Euch nicht helfen können“, konnten wir durch rege Vortragstätigkeit der Bevölkerung verständlich und nachvollziehbar machen. Unsere Lage im Dreiländereck Niederlande-Belgien-Deutschland haben wir zu internationalen Kontakten und Aktivitäten genutzt.

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Aktuelles und Veranstaltungshinweise

Elf Jahre Super-GAU von Fukushima

Mahnwache in Aachen

Fukushimatag Aachen 2022, Foto: Volker SillerAm 11. März 2022, dem elften Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Fukushima hat die IPPNW- Regionalgruppe Aachen bei einer Mahnwache auf dem Aachener Markt mit 250 brennenden Teelichtern das Zeichen für Radioaktivität gestaltet.

Odette Klepper und Yoko Kawasaki beschrieben in ihren Reden die aktuelle Situation in der Präfektur Fukushimaund. Sie erinnerten an das Leid der betroffenen Kinder und Familien und die Sorgen der ansässigen Fischer, die aufgrund der Verklappung radioaktiv verseuchten Wassers in den Pazifik um ihre Existenzgrundlage bangen.

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Jahrestag des Atomwaffenverbots Aachen. Foto: IPPNWJahrestag des Atomwaffenverbots Aachen. Foto: IPPNWAnlässlich des ersten Jahrestages des völkerrechtlichen Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags haben wir, das Aachener Aktionsbündnis „Keine Atomwaffen rund um Aachen“, bestehend aus DFG/VK, VVN/BdA, pax christi und IPPNW, den beiden örtlichen Bundestagsabgeordneten von zwei der drei Regierungsparteien, Frau Ye-One Rhie (SPD) Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages und Herrn Oliver Krischer (Grüne) parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klima 1150 Unterschriften Aachener Bürgerinnen und Bürger unter den "Aachener Appell für eine Klima-und sozial gerechte Welt ohne Atomwaffen, Rüstung und Krieg" überreicht.

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Aachener Appell

Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit

Zwei zusätzliche Aktionen wurden gestartet, um den Aachener Appell bekannter zu machen. Erfolgreich haben wir eine Annoncenaktion in der Aachener Zeitung abgeschlossen. Samstäglich erschienen Erinnerungen, dass Aachen im Zentrum der Atombombenstandorte Büchel, Kleine Brogel und Volkel liegt. Über Wochen veröffentlicht hatten die zwei bis drei Anzeigen pro Woche einen hohen Wiedererkennungswert. Ursprünglich war die Idee aufgrund einer Aktion der Zeitung zur kostenfreien Annoncenplatzierung entstanden. Nach Rückzug der Zeitung für unsere Thematik konnte die Aktion problemlos über Sponsoren durchgeführt werden. Zusätzlich sind wir über die nächsten Wochen an großen innerstädtischen Verkehrsadern präsent und demonstrieren mit unseren Großplakaten für eine atomwaffenfreie Euregio. Das beiliegende Foto entstand an einer Kreuzung, welche nach letzter Verkehrszählung über 26.000 Kraftfahrzeuge pro Tag passieren.

Aachener Appell für eine klima- und sozialgerechte Welt (PDF)

Aktuelles

Arbeitstreffen der Regionalgruppe

  • Unsere Gruppe hat zur Zeit 15 Mitglieder. Wir freuen uns über jeden, der bei uns mitarbeiten und und an unseren regelmäßigen Arbeitstreffen teilnehmen will.

Presseberichte

Vorträge

Internationales Projekt zur Gammastrahlungsmessung in Belgien, Niederlande und Deutschland

Info-Materialien

      Don't nuke the climate:

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