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Artikel zu Russlands Atomwaffen

Atomwaffen A-Z

Russland testet „Sarmat“ Interkontinentalrakete

02.05.2022 Mitten im Ukraine-Krieg hat das russische Militär eine atomwaffenfähige Langstreckenrakete getestet und mit scharfen Worten des Kremlchefs Wladimir Putin an den Westen begleitet. Am 20. April sei die „Sarmat“-Rakete vom Startplatz Plessezk in der Region Archangelsk abgefeuert worden und habe wie geplant ein mehr als 5000 Kilometer entferntes Ziel auf dem Militärgelände Kura auf der Halbinsel Kamtschatka getroffen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26. April 2022

IPPNW teilt Befürchtungen des Bundeskanzlers hinsichtlich Atomkriegsgefahr

Debatte im Koalitionsschuss über die Lieferung schwerer Waffen

26.04.2022 Heute wird im Koalitionsausschuss über die Lieferungen von schweren Waffen an die Ukraine diskutiert. Die Internationale Ärzt*innenorganisation für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) teilt die Bedenken des Bundeskanzlers, dass die Lieferung schwerer Waffen zu einer weiteren Eskalation der Lage beitragen könnte. Die Warnungen von Olaf Scholz und Personen aus Militärkreisen sowie dem russischen Außenminister Lawrow vor einem Atomkrieg müssten dringend ernst genommen werden.

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Offener Brief von Friedensnobelpreisträger*innen und Weltbürger*innen gegen Krieg und Atomwaffen

Wir lehnen Krieg und Atomwaffen ab

Schließen Sie sich dem weltweiten Aufruf an!

31.03.2022 Wir lehnen Krieg und Atomwaffen ab. Wir rufen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich uns anzuschließen, um unseren Planeten, unser aller Zuhause, vor denen zu schützen, die ihn zu zerstören drohen. Der Einmarsch in die Ukraine hat eine humanitäre Katastrophe für die Menschen dort verursacht. Die ganze Welt steht vor der größten Bedrohung der Geschichte: einem weitflächigen Atomkrieg, der unsere Zivilisation zerstören und enorme ökologische Schäden auf der ganzen Erde anrichten könnte.

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Atomwaffen A-Z

Russischer Atomwaffeneinsatz bei „existentieller Bedrohung“

26.03.2022 Dmitrij Peskow, Sprecher des Kremls, meinte am 22. März 2022, es sei klar, wann Russland seine Atomwaffen einsetzen könnte. Er verwies auf die geltende Doktrin Russlands, in der steht, dass Russland nur im Fall einer „existentiellen Bedrohung“ Atomwaffen einsetzen würde. Auch der frühere Präsident Russlands Dimitrij Medwedew brachte den Atomwaffeneinsatz ein paar Tage später erneut ein. Er meinte, dass auch ohne mit Atomwaffen angegriffen zu werden, könne Russland Atomwaffen einsetzen, wenn das Land in seiner Existenz gefährdet sei. Was genau bedeutet „existentielle Bedrohung“ für Russland?

IPPNW-Pressemitteilung vom 24. März 2022

Ausweitung des Krieges bis hin zum Atomkrieg verhindern

Ein Monat Angriffkrieg – Nato- und EU-Gipfel, G7-Treffen

24.03.2022 Die Friedensnobelpreisträgerorganisation IPPNW fordert die NATO- und EU-Staaten auf, sich für einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine, Hilfslieferungen für Zivilist*innen in der Ukraine und eine Unterstützung der Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland einzusetzen. „Wir appellieren an die Staatengemeinschaft alle Mittel auszuschöpfen, um eine weitere Eskalation in eine Ausweitung des Krieges bis hin zum Atomkrieg zu verhindern. Wir müssen die Dynamik des Krieges stoppen und dürfen Gewalt nicht mit Aufrüstung und Gegengewalt bekämpfen“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Lars Pohlmeier.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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