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Artikel zu den Atomwaffen in Indien und Pakistan

Pressemitteilung vom 16.06.2004

Warnung vor einer gefährlichen atomaren Eskalation

6. Jahrestagung des Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen"

16.06.2004 Die zugespitzte politische Situation und drohende Entwicklungen in Bezug auf Atomwaffen veranlassen die Veranstalter der Tagung von Erfurt aus sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Der Trägerkreis aus über 40 Organisationen wendet sich an Umwelt- und Menschenrechtsbewegungen, an Globalisierungskritiker an Gewerkschaften und Kirchen, an politische Parteien und an Bürgerinnen und Bürger unseres Landes mit der Aufforderung, Atomwaffen wieder zu einem zentralen Thema ihres friedenspolitischen Engagements zu machen.

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Bericht

Über 3 Millionen Menschen drohen zu sterben

Die Folgen eines Atomkrieges zwischen Indien und Pakistan

30.05.2003 Die Atomwaffenmächte Indien und Pakistan stehen sich mit über einer Million Soldaten an der Grenze in Kaschmir gegenüber. Indische Atomraketen können Pakistan innerhalb von drei bis fünf Minuten erreichen und dort das gesamte pakistanische Arsenal zerstören. Umgekehrt gibt es die gleiche Möglichkeit. Weil sich jedes Land durch einen Erstschlag den Sieg ausrechnet, ist die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes sehr hoch.

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Schatten im Stein

Artikel von Arundhati Roy

07.06.2002 Im Moment verschwinden die Diplomaten und Touristen, während die Journalisten aus Europa und Amerika in Scharen kommen. Viele von ihnen sind im Hotel Imperial in Delhi untergebracht. Viele rufen mich an: Warum sind Sie immer noch da? Warum haben Sie die Stadt nicht verlassen? Halten Sie einen Atomkrieg nicht für möglich? Ja, sicher, aber wohin soll ich gehen? Wenn ich weg gehe und wenn alle Freunde, alle Häuser, die Hunde, Eichhörnchen und Vögel, alles, was ich kenne und liebe, verbrannt sind - wie soll ich dann weiterleben? Wen soll ich lieben und wer wird mich lieben? Welche Gesellschaft wird mich willkommen heißen und wird mir erlauben, der Rowdy zu sein, der ich hier zu Hause bin?

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Pressemitteilung vom 30.05.2002

Kein Land besitzt Lizenz zum Massenmord!

Ärzte warnen Indien und Pakistan eindringlich vor den Folgen eines Atomkrieges

30.05.2002 Bei der Vorstellung eines Schreibens an die Führer Indiens und Pakistans unterstrichen Vertreter der IPPNW, dass kein Land der Welt für sich "eine Lizenz zum Massenmord" in Anspruch nehmen könne.

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Appell an indische und pakistanische Staatschefs

Brief von IPPNW-Ko-PräsidentInnen

10.02.2002 Die IPPNW äußert in einem Brief an den pakistanischen Staatschef ihre Sorge über die eskalierende Krise zwischen Indien und Pakistan. "Wir unterstützen die Resolutionen der Vereinten Nationen gegen Terrorismus und das Prinzip, das Terroristen als Kriminelle zu behandeln seien und durch nationale und internationale Gerichte der Gerechtigkeit zugeführt werden müssen", so der Tenor des Briefes an General Pervez Musharraf.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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