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Artikel zu den Atomwaffen in Indien und Pakistan

Pressemitteilung vom 17. Oktober 2007

US-Indien-Atomabkommen auf Eis gelegt

Unerwartete Wendung

17.10.2007 Laut der internationalen Presse wurde das geplante Nuklearhandelsabkommen zwischen USA und Indien auf Eis gelegt. Die IPPNW begrüßt diese Ankündigung. Dennoch bleibt unklar, ob das Abkommen ganz vom Tisch ist. Die IPPNW hat seit Beginn der Vertragsverhandlungen zwischen Indien und den USA davor gewarnt, dass das Abkommen bestehende Vereinbarungen zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unterminiere und zur atomaren Aufrüstung Indiens beitrage.

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Deutschland soll US-Indien-Nukleardeal ablehnen

IPPNW-Brief an Außenminister Steinmeier

17.08.2007 Der Präsident der internationalen IPPNW Gunnar Westberg schrieb im Namen der Ärzteföderation an den Außenminister Frank-Walter Steinmeier: „Wir bitten die Bundesregierung als verantwortliches Mitglied der Gruppe der nuklearen Lieferländer (NSG) besonders gründlich anzuschauen, wie dieses Abkommen zu den NSG-Leitlinien in Widerspruch steht und das Ziel der Nichtverbreitung unterminiert, das der einzige Grund für die Existenz der Gruppe ist”.

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10.05.2007 Da die Flugzeit einer mit einem Atomsprengkopf bestückten Rakete von Indien nach Pakistan und umgekehrt nur drei bis fünf Minuten beträgt, ist die Gefahr eines aus Versehen ausgelösten Atomkrieges zwischen den Nachbarstaaten sehr hoch.

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Artikel in der Tageszeitung Neues Deutschland, 27.

Ein Milliarden-Dollar-Kuchen

Atomdeal zwischen USA und Indien

28.03.2007 Der indische Rüstungsgegner J. Sri Raman hat in Berlin Politiker, Abgeordnete und Vertreter von NGOs vor den Gefahren des Atomdeals USA-Indien gewarnt. Als Gründer der Vereinigung »Journalisten gegen Atomwaffen« ist er Leitungsmitglied der beiden großen indischen Dachorganisationen »Bewegung gegen Atomwaffen« und der »Koalition für nukleare Abrüstung und Frieden«. 2002 trat er mit dem Buch »Flashpoint: Wie uns die USA, Indien und Pakistan an den Rand eines Nuklearkrieges brachten« hervor.

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Neues Deutschland, 27. März 2007

Knallharte Marktinteressen

Interview zum USA-Indien-Atomdeal

28.03.2007 In dem Interview analysiert die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall die Hintergründe die geplanten Vereinbarungen zwischen USA und Indien. Ihrer Ansicht nach befriedigt der Nukleardeal in erster Linie die kommerziellen Interessen der Atomindustrie und verfolgt nicht - wie von den Vertragspartnern behauptet - das Ziel der Abrüstung. Indiens Atomwaffenprogramm würde durch das geplante Abkommen eher bestärkt.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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