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Artikel zu den Atomwaffen in Indien und Pakistan

IPPNW fordert Steinmeier auf, Nuklearhandel mit Indien abzulehnen

USA-Indien-Deal öffnet Büchse der Pandora

04.09.2008 Die deutsche Sektion der internationalen Ärztevereinigung IPPNW fordert von Außenminister Steinmeier, die Zustimmung Deutschlands für den freien Handel mit Atommaterialien und Technologien mit Indien zu verweigern. Diese Entscheidung steht auf der Tagesordnung des zweitägigen Treffens der nuklearen Lieferländer (NSG: Nuclear Suppliers Group), das heute in Wien beginnt.

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22.08.2008 Die Gruppe nuklearer Lieferländer (NSG) konnte bei der zweitägigen Sitzung am 22./23. August 2008 keine Einigung hinsichtlich des US-Indien-Abkommens erreichen.  Mehr als ein Drittel der NSG-Staaten forderte Änderungen an dem von der USA vorgelegten Vertragsentwurf.

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Pressemitteilung von IPPNW und INESAP

Deutschland darf nicht zustimmen

Das nukleare US-Indien Abkommen

10.07.2008 Abolition 2000, ein Zusammenschluss von über 2000 Organisationen aus mehr als 90 Ländern, warnt davor, jetzt unter Druck eine schnelle Entscheidung über das nukleare US-Indien-Abkommen zu treffen. Die Arbeitsgruppe zum US-Indien-Deal des Netzwerks Abolition 2000 ruft deswegen alle Regierungen, die Einfluss auf die Entscheidung haben – und dazu gehört auch Deutschland, dazu auf, aktiv dafür Sorge zu tragen, dass dieses Abkommen nukleare Nichtverbreitungsbemühungen nicht unterminiert und auf keine Weise zum Ausbau des indischen Atomwaffenarsenals beiträgt.

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Hamid Ansari eröffnet den 18. IPPNW-Weltkongress

Rede des indischen Vizepräsidenten

10.03.2008 "Die Pionierarbeit der IPPNW und ihre Bemühungen um Frieden, Gesundheit und Entwicklung brauchen hier nicht erwähnt zu werden; dies alles wurde durch den Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Konferenzen dieser Art helfen dabei, die Ursachen von bewaffneten Konflikten, besser zu verstehen und schaffen ein Bewusstsein für die immensen Konsequenzen für Gesundheit und Umwelt durch einen Atomkrieg."

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Pressemitteilung vom 17. Oktober 2007

US-Indien-Atomabkommen auf Eis gelegt

Unerwartete Wendung

17.10.2007 Laut der internationalen Presse wurde das geplante Nuklearhandelsabkommen zwischen USA und Indien auf Eis gelegt. Die IPPNW begrüßt diese Ankündigung. Dennoch bleibt unklar, ob das Abkommen ganz vom Tisch ist. Die IPPNW hat seit Beginn der Vertragsverhandlungen zwischen Indien und den USA davor gewarnt, dass das Abkommen bestehende Vereinbarungen zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unterminiere und zur atomaren Aufrüstung Indiens beitrage. Außerdem kann es ein Wettrüsten in Südasien auslösen.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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