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Uranatlas 2026

Zerstörte Landschaften, neokoloniale Ausbeutung und geopolitische Bedrohungen – Zwischen Abhängigkeiten und dem Ende der Atomkraft

Während sich die verheerenden Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima in diesem Jahr zum 40. beziehungsweise 15. Mal jähren, wird wieder und wieder das falsche Narrativ der sauberen Energiequelle Atomkraft gepredigt. Doch egal in welches Land geblickt wird, die nukleare Verschmutzung und ungelösten Probleme sind allgegenwärtig. Sei es durch die Geiselhaft ukrainischer Atomkraftwerke (AKW) durch Russland und Bedrohungsszenarien weltweit, sei es die Ausbeutung von Menschen und Natur zur Urangewinnung etwa in afrikanischen Ländern und Kanada oder durch den hochgefährlichen Atommüll, der sich auch in Deutschland stapelt.

Doch anstatt die erheblichen Sicherheitsbedenken ernst zu nehmen, ist davon auszugehen, dass die deutsche Bundesregierung sich für den Einstieg des Kreml-Konzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen aussprechen wird. Die europäische Atomindustrie ist und bleibt so zu großen Teilen abhängig von Technik und Uran aus Russland und Kasachstan.

Der Uranatlas, den die Nuclear Free Future Foundation, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Umweltstiftung Greenpeace, .ausgestrahlt und die Ärzt*innenorganisation IPPNW herausgeben, gibt einen umfangreichen Einblick in die Atomrisiken und dokumentiert die Hintergründe und weltweiten Verstrickungen der Uran-Industrie. Neben einer umfangreichen Aktualisierung gibt es unter anderem neue Kapitel zum russischen Staatskonzern Rosatom sowie den AKW-Plänen in der Türkei.

Die aktualisierten Auflage des fundierten Grundlagenwerk über den Rohstoff des Atomzeitalters ist ab 3. März 2026 erhältlich!

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