Gedenkveranstaltung für Hiroshima und Nagasaki

An der Weltfriedensglocke in Berlin

Zum 62. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki laden Friedensinitiativen und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zu einer Gedenkveranstaltung an der Weltfriedensglocke im Volkspark Friedrichshain (Großer Teich) ein. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Erinnerung und Mahnung“ steht, beginnt am Montag, den 6. August 2007 um 17 Uhr mit sechs Glockenschlägen durch einen japanischen Gast. Im Zentrum der Gedenkveranstaltung steht die Verlesung einer Grußbotschaft aus Hiroshima und die Rezitation von Gedichten, die Überlebende des Atombombenangriffs verfasst haben. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Berliner Hans-Beimler-Chor. Am Ende wird die Friedensglocke durch alle Anwesenden geläutet.

Die Veranstaltung wird von der Bezirksverordnetenversammlung und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg organisiert sowie vom Deutschen Friedensrat e. V. , der Friedensglockengesellschaft Berlin e. V. , dem Deutsch-Japanischen Friedensforum Berlin e.V. und der Ärzteorganisation IPPNW. „An der Berliner Friedensglocke wollen wir der Opfer gedenken und zugleich auf heute existierende Gefahren aufmerksam machen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich dazu ein. Lassen Sie uns an dieser Glocke den gemeinsamen Wunsch nach Frieden zum Ausdruck bringen“, so die Veranstalter.

Zur Weltfriedensglocke, die im Volkspark Friedrichshain am Ufer des großen Teiches zu finden ist, schreibt der Berliner Senat: „Die Idee der Friedensglocke ging von einem Überlebenden der Atombombenabwürfe aus. Im Jahre 1954 wurde die erste Glocke auf dem Gelände der UN in New York errichtet. Bis 2004 erhielten 19 Städte in 16 Ländern solche Glocken. Am 1. September 1989 fand anlässlich des 50. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges die feierliche Einweihung von zwei Weltfriedensglocken in Berlin und Warschau statt. Zu besonderen Anlässen wird die Glocke im Volkspark Friedrichhain geläutet.“

Durch die US-amerikanischen Atombomben auf Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki (9. August 1945) starben etwa 200.000 Menschen sofort. Etwa eine halbe Million war und ist von den Spätfolgen der radioaktiven Verseuchung betroffen. „Vor 62 Jahren fielen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki die ersten Atombomben. Seitdem sprechen wir vom Beginn des Atomzeitalters, das die Menschheit bis heute bedroht. Noch immer lagern Zehntausende Atomwaffen in den Militärischen Arsenalen und deren Weiterentwicklung und Weitergabe sind nicht gestoppt.“, heißt es in der Einladung zur Gedenkveranstaltung.

Pressekontakt: Sven Hessmann, IPPNW-Pressereferent, Tel: 030/698 074-14, Mob: 0172 32 58 705, E-Mail: hessmann@ippnw.de, www.ippnw.de

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Reden zu den Jahrestagen

Bilder von Gedenkveranstaltungen

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