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IPPNW-Pressemitteilung vom 27. Juli 2007

Kinder von Tschernobyl ehren Hiroshima-Opfer

Hiroshima-Konzert

Berlin - Zur Erinnerung an den Atombombenangriff vor 62 Jahren auf Hiroshima gibt der CREDO Kammerchor aus Kiew am Sonntag, den 5. August 2007 um 21 Uhr in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein Requiemkonzert. Der Chor wird unter der Leitung von Bogdan Plish Werke russischer und ukrainischer Komponisten des 17. bis 20. Jahrhunderts vortragen. Der Kammerchor hat in den letzten Jahren erfolgreich an zahlreichen internationalen Festivals teilgenommen. Viele der jungen Sängerinnen und Sängern haben die Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl, das nur rund 100 Kilometer von Kiew entfernt liegt, hautnah miterlebt. Seine spontane Zusage, das Hiroshima-Konzert zu geben, verbindet der CREDO-Kammerchor mit dem Wunsch in die Aufführung die Wärme und die Inspiration eines ehrlichen Gebets zu bringen.

Dies wird unterstrichen durch die Rezitation von Gedichten der Hiroshima-Überlebenden Sadako Kurihara. Die Sängerin und Musikjournalistin Chihoko Nakata trägt die Gedichte auf japanisch vor. Chihoko Nakata kam vier Jahre nach dem Atombombenabwurf mit ihren Eltern in die zerstörte Stadt. Die Erlebnisse ihrer Kindheit und Jugend in Hiroshima prägen ihr Leben bis heute.

Neben einer Ansprache des Pfarrers des Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Martin Germer werden die Grußadressen der Bürgermeister von Hiroshima und Berlin verlesen. Tadatoshi Akiba und Klaus Wowereit erinnern in ihren Grußadressen an die Opfer von Hiroshima und die weltweite Initiative "Mayors for Peace", der auch Berlin angehört. Der Regierende Bürgermeister von Berlin würdigt außerdem den entschiedenen Einsatz der IPPNW zum Schutz des Lebens auf regenerative Energien umzusteigen.

Deutschlandradio Kultur sendet einen Mitschnitt der Veranstaltung am 6. August zwischen 21.30 bis 22.30 Uhr.

Das Benefizkonzert zugunsten der Arbeit der IPPNW wird organisiert von IPPNW-Concerts in Zusammenarbeit mit der Gemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin.

Kontakt:
Dr. Peter Hauber, Tel: 030 802 7527, Fax: 030 802 7617, Funk-Mailbox: 0177 202 4716, E-Mail: ippnw-concerts@t-online.de
Sven Hessmann, IPPNW-Pressereferent, Tel: 030/698 074-14, Mob: 0172 32 58 705, E-Mail: hessmann@ippnw.de
www.ippnw-concerts.de
www.ippnw.de

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Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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