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Gesundheitsfolgen

Der Einsatz von Atomwaffen hat – ob im Krieg oder als Atomtest – verheerende Folgen für Mensch und Umwelt. Auch die Produktion von Atomwaffen birgt Gefahren für Gesundheit und Umwelt. Uranbergbau, die Herstellung von Plutonium, das Betreiben von Atomreaktoren und -Anlagen und die Anreicherung von Uran führen zu dokumentierten Gesunheitsschäden bei Mitarbeiter*innen und lokaler Bevölkerung. Einen "begrenzten" Atomkrieg gibt es nicht, auch ein nuklearer Austausch zwischen zwei Staaten hätte katastrophale Folgen für die gesamte Welt und das Klima. Temperaturabfall, landwirtschaftlicher Kollaps und weltweite Hungersnöte wären die Folge. Die IPPNW klärt über all diese Folgen auf.

Artikel zu humanitären Folgen und Risiken von Atomwaffen

Presseinformation vom 04.08.04

IPPNW fordert Atomwaffen-Verbot

59. Hiroshima-Gedenktag

04.08.2004 Am Freitag den 6. August, jährt sich zum 59. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. In Gedenken an die über 200.000 Opfer ruft die IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) gemeinsam mit der Organisation Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) zu einem weltweiten Jahr des Gedenkens und der Aktionen für eine atomwaffenfreie Welt auf. Die internationale Abrüstungskampagne hat eine atomwaffen-freie Welt bis zum Jahr 2020 zum Ziel. " Wir sehen es als Pflicht an, die Völker zum Widerstand gegen die fortdauernde nukleare Bedrohung aufzurufen", sagt Prof. Horst-Eberhard Richter, Ehrenvorstandsmitglied der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 07.07.2001

Informationen über Unfälle mit Atomwaffen müssen offen gelegt werden

Deutsche Soldaten durch US-Atomwaffen verstrahlt?

07.07.2001 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Friedensnobelpreisträger 1985 für ihre blockübergreifende Aufklärungsarbeit gegen die Gefahren der Atombewaffnung, fordern vom Verteidigungsminister Scharping vollständige Aufklärung darüber, ob deutsche Soldaten bei der Wartung von US-Atomraketen hohen Dosen radioaktiver Strahlung ausgesetzt gewesen sind. "Der abwiegelnde Kommentar des Ministeriums ist nicht befriedigend. Er erinnert mit der Verschiebung von Verantwortung auf die Amerikaner an die ersten Reaktionen des Hauses Scharping zur Verwendung von Uranmunition in Deutschland. Auch da mussten erste Aussagen später erheblich korrigiert werden", erklärte Dr. Jens-Peter Steffen, Pressesprecher der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 21.04.1999

NATO bestätigt IPPNW: US-Kampfflugzeuge verwenden in Jugoslawien Munition mit abgereichertem Uran-238

Auswärtiges Amt und NATO halten Munition für ungefährlich

21.04.1999 Die Vermutung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW-Presseinformation vom 7. April), daß die NATO in Jugoslawien Geschosse mit abgereichertem Uran einsetzt, hat NATO-Sprecher Giuseppe Marani laut der japanischen Tageszeitung "Mainichi" (Mittwochsausgabe) bestätigt. Marani bestritt zugleich, daß die Uran-Geschosse für unbeteiligte Zivilisten oder die Umwelt eine Gefahr darstellen.

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Pressemitteilung vom 07.04.1999

IPPNW-Ärzte verurteilen die Verwendung radioaktiver Munition

NATO-Krieg in Jugoslawien

07.04.1999 Laut Informationen aus den USA und Großbritannien verwenden die NATO-Streitkräfte in Jugoslawien Waffensysteme mit abgereichertem Uran. A-10 "Warthog"-Bomber beschießen mit 30mm starker radioaktiver Munition ihre Ziele. Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt den Einsatz von Waffen mit radioaktivem Inhalt und erinnert daran, dass die UN solche Waffen als Massenvernichtungswaffen klassifiziert.

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IPPNW-Presseinfo vom 9. August 2010

Gefahr radioaktiver Strahlung drastisch unterschätzt

65. Jahrestag – Spätfolgen der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki

Durch Fehler in der statistischen Auswertung der Daten von Hiroshima und Nagasaki wurde die Gefahr radioaktiver Strahlung über viele Jahre drastisch unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt die IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg) in einem Überblickspapier zu den gesundheitlichen Spätfolgen der Atombombenabwürfe, in dem auch die Diskussion zur Auswertung der Daten aus Japan zusammengefasst wird.

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Materialien

Überleben bedeutet Widerstand leisten. Die Folgen der Atomwaffen-tests - Die Stimmen der Betroffenen
Die 44-seitige Broschüre thematisiert die Folgen der weltweiten Atomwaffentests. Übersichtsartikel zu den einzelnen Atomwaffen-staaten stellen die Auswirkungen in den jeweiligen Testgebieten sowie den lokalen Widerstand dar. Ergänzt werden diese durch Berichte von Überlebenden und Expert*innen, die mit ihren persönlichen Erfahrungen neue Perspektiven für den Kampf um Gerechtigkeit und Aufklärung eröffnen.

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Hibakusha/Survivors

Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffeneinsätzen und Atomtests und lässt Betroffene Wort kommen.

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Faltblatt über die humanitären Folgen der Atomtests auf den Marshallinseln und weltweit sowie über das IPPNW-Projekt “To Survive is to Resist”.

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In diesem Factsheet erfahren Sie, was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird und welche sofortigen, kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen ihre Explosion hat.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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