Suche
Spenden
Menü

Atomwaffenverbot

Seit 2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft. Der Vertrag verbietet Staaten, Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren und zu besitzen. Außerdem sind die Weitergabe, die Lagerung und der Einsatz sowie die Drohung des Einsatzes verboten. Der Vertrag verbietet auch, solche Aktivitäten zu unterstützen, zu fördern oder einen anderen Staat dazu zu bewegen. Den Vertragsstaaten ist die Stationierung von Atomwaffen auf eigenem Boden verboten. Im Juni 2022 fand die erste Konferenz der Vertragsstaaten in Wien und im Dezember 2023 die Zweite in New York statt. Die dritte Staatenkonferenz fand vom 3. bis 7. März 2025 in New York statt.

Die IPPNW hat die Kampagne für die Ächtung von Atomwaffen (ICAN) ins Leben gerufen und arbeitet heute eng mit ihr zusammen. Deutschland ist dem Vertrag bisher noch nicht beigetreten. Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist, die Bundesregierung zum Beitritt zu bewegen.

Aktuelles zum Atomwaffenverbot

IPPNW-Pressemitteilung vom 28. Januar 2025

Doomsday Clock rückt vor: 89 Sekunden bis zum Weltuntergang

Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW ruft zu sofortigem Handeln auf

28.01.2025 Am heutigen Dienstag verkürzten die Wissenschafter*innen des Bulletin of the Atomic Scientists erneut die aktuelle Uhrzeit der Doomsday Clock (Weltuntergangsuhr): Sie steht nun auf nur noch 89 Sekunden vor Mitternacht! Die Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW) mahnen, dass die Gefahr eines Atomkriegs nicht länger heruntergeredet und die Notwendigkeit nuklearer Abrüstung nicht länger ignoriert werden darf.

lesen

27.01.2025 In wenigen Wochen, am 23. Februar 2025, findet die vorgezogene Bundestagswahl statt. Wir wollen uns einmischen und die nukleare Abrüstung auf die Tagesordnung setzen. Dazu möchten wir möglichst viele Kandidierende erreichen und sie auf die Gefahren durch Atomwaffen aufmerksam machen. Und wir möchten sie bitten, mit einer Unterschrift unter der ICAN-Abgeordnetenerklärung ihre Bereitschaft zu zeigen, sich für ein Atomwaffenverbot einzusetzen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nutzen Sie die Aktionsseite von ICAN Deutschland, um schnell und einfach Ihre Direktkandidierenden anzuschreiben. Oder gehen Sie zu Wahlkampfveranstaltungen und - ständen und suchen Sie dort das Gespräch mit Ihren Direktkandidierenden. Unsere Argumente, Forderungen und Anknüpfungspunkte helfen Ihnen dabei!

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.1.2025

Vier gute Gründe für das Atomwaffenverbot

4. Jahrestag Inkrafttreten Atomwaffenverbotsvertrag

21.01.2025 Zum Jahrestag des Inkrafttretens des UN-Atomwaffenverbotsvertrags erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW: „Der Jahrestag des Atomwaffenverbotsvertrags ist ein Grund zu feiern. Es ist ermutigend, dass bereits 94 Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet haben. Die IPPNW ruft die Bundesregierung auf, an der nächsten Staatenkonferenz der Vertragsparteien vom 3. bis 7. März in New York erneut als Beobachterin teilzunehmen.“

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Dezember 2024

IPPNW beglückwünscht Friedensnobelpreisträgerorganisation

Hibakusha der Organisation Nihon Hidankyo sind "Pionier*innen der nuklearen Abrüstung"

09.12.2024 Die deutsche Sektion der internationalen ärztlichen Friedensorganisation IPPNW beglückwünscht Nihon Hidankyo, die diesjährige Preisträgerorganisation des Friedensnobelpreises. Am 10. Dezember 2024 erhält die japanische Organisation Nihon Hidankyo in Oslo den Friedensnobelpreis für ihre Bemühungen um eine atomwaffenfreie Welt. Nihon Hidankyo ist der Zusammenschluss der Hibakusha, der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die nun dafür geehrt werden, dass sie seither ihre Lebensgeschichten erzählen und durch diese zeigen, dass Atomwaffen nie wieder eingesetzt werden dürfen.

lesen

Kommentar von Rolf Bader, IPPNW-Landsberg

Verleihung des Friedensnobelpreises 2024 an Nihon Hidankyo

06.12.2024 Am 10. Dezember 2024 erhält die japanische Organisation Nihon Hidankyo den Friedensnobelpreis 2024 in Oslo.  Nihon Hidankyo ist der Zusammenschluss der Hibakusha, der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima. Das Schicksal der Überlebenden wurde lange verschwiegen und ignoriert. Diese Basisbewegung wurde größte repräsentative Hibakusha-Organisation in Japan. Ehemaliger Geschäftsführer der IPPNW Rolf Bader schreibt zur Friedenspreisverleihung.

lesen

Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialien

IPPNW / Atomwaffen A-Z Factsheet
Der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen
Format DIN A4, 2 Seiten

Download

Broschüre: Vertrag zum Verbot von Atomwaffen
Der Text des Atomwaffenverbotsvertrags, beschlossen am 7. Juli 2017.
Format DIN A5, 20 Seiten

Bestellen

Navigation