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Artikel zu den US-Atomwaffen

Gastkommentar von Xanthe Hall auf n-tv.de

Die erwartete Abrüstung fällt flach

Obama zur Lage der Nation

13.02.2013 Barack Obama wollte in seiner "Rede zur Lage der Nation" eine Reduzierung der US-Atomwaffen auf 1.000 bis 1.100 ankündigen. Das hatte die New York Times vorab berichtet. Doch die geplante Ankündigung ist aus der Rede verschwunden. Stattdessen wiederholte Obama nur sein Vorhaben, die Verhandlungen mit Russland über Abrüstung fortsetzen zu wollen. Man kann nur vermuten, dass der nordkoreanische Führer Kim Jong Un daran schuld ist. Denn der Atomtest zielte auf Obama - und der amerikanische Präsident hat darauf berechenbar reagiert: mit Stärke. Da passt Abrüstung nicht ins Bild.

05.09.2012 Die US-Atomwaffen bleiben bis auf weiteres in Deutschland. Das wurde laut der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau bereits im Mai 2012 auf dem NATO-Gipfel in Chicago still und heimlich beschlossen. Die Ärzteorganisation IPPNW, Trägerin der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle nun auf, klar Position zu den Modernisierungsplänen und zum Verbleib der Atomwaffen in Deutschland zu beziehen.

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Pressemitteilung der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Zeit, die Atombomben aus Europa abzuziehen

NATO-Gipfel in Chicago

14.05.2012 In knapp einer Woche sitzen die NATO-Mitgliedsstaaten wieder in Chicago zusammen und entscheiden über die Verteidigung Europas – mit oder ohne taktische Atomwaffen. Laut Quellen aus regierungsnahen Kreisen haben die NATO-Minister bereits bei ihrem letzten Treffen in Brüssel entschieden: Die Atomwaffen bleiben auf absehbare Zeit in Europa. Auf der Tagung der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" in Essen am Wochenende bewerteten Atomwaffenexperten die Ergebnisse dieser Debatte zur Überprüfung der Verteidigungs- und Abschreckungsdoktrin der NATO.

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Tagung Friedenskultur.2012

Keine Modernisierung der Atomwaffen in Deutschland

Der Abzug muss auf die Tagesordnung

03.05.2012 Der Konflikt um den Iran und die Raketentests in Indien und Pakistan lenken in diesen Wochen den Blick auf das Thema Atomwaffen. Darüber hinaus treffen sich vom 30. April bis zum 11. Mai bei der UNO in Wien Diplomaten aus aller Welt, um die nächste Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages vorzubereiten und eine Tagesordnung zu beraten. Ende Mai findet in Chicago der NATO-Gipfel statt, bei dem über die zukünftige Atomwaffenstrategie des Militärbündnisses beraten werden soll.

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Pressemitteilung, 26.4.2012

Globales Wettrüsten um militärische Fähigkeiten von Atomwaffen

Atomwaffenexperte zu Besuch in Berlin

26.04.2012 Hans Kristensen, Atomwaffenexperte der Vereinigung „Federation of American Scientists“ warnte während seines Besuches gestern und heute in Berlin vor den Folgen eines globalen Wettrüstens um die  militärischen Fähigkeiten von Atomwaffen. „Alle Atomwaffenstaaten modernisieren ihre Atomwaffen“, sagte Kristensen. „Das Wettrüsten dreht sich nicht mehr um die Zahl der Atomwaffen, sondern um ihre Fähigkeiten“.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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