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Artikel zu Israels Atomwaffen

Atomwaffen A-Z

Bundesregierung billigt U-Boot-Deal mit Israel

INS Dolphin der israelischen Marine, 2010. Foto: Ilan Rom, CC 4.024.10.2017 

Die Bundesregierung hat dem umstrittenen Verkauf von drei U-Booten an Israel zugestimmt. An dem U-Boot-Deal war aufgrund von Korruptionsvorwürfen Kritik laut geworden. Die U-Boote der Dolphin-Klasse, die auch mit Atomwaffen bestückt werden können, werden von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel an die israelische Marine geliefert. Die U-Boote sollen ab 2027 eingesetzt werden und ersetzen U-Boote, die ebenfalls aus Deutschland geliefert wurden. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Bundesregierung übernehme etwa ein Drittel der Gesamtkosten für die U-Boote. Der deutsche Anteil belaufe sich dabei über maximal 540 Millionen Euro.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.07.2017

Keine Geschäfte mit Atomwaffenträgersystemen

Deutsch-Israelischer U-Boot-Deal

Dolphin U-Boot in Deutschland vor der Auslieferung nach Israel, Foto: IDF13.07.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die Lieferung von U-Booten an Israel zu stoppen. Experten zufolge können diese U-Boote mit Marschflugkörpern und nuklearen Sprengköpfen ausgestattet werden. “Es ist ein verheerendes politisches Signal, wenn Deutschland kurz nach der historischen Verabschiedung eines UN-Vertrags zum Atomwaffenverbot einen Atomwaffenstaat bei der atomaren Aufrüstung unterstützt“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 02.06.2016

Atomreaktor Dimona stellt eine Gefahr für Gesundheit und Sicherheit dar

Petition am Obersten Gericht in Israel fordert Aufsicht für Atomenergiekommission

Das Kernforschungszentrum Negev, Aufnahme von Oktober 2010, Foto: Wikipedia (bearbeitet)02.06.2016 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für mehr Transparenz im Hinblick auf das israelische Atomprogramm einzusetzen. Mehr als 100 israelische BürgerInnen haben am 25. Mai 2016 eine Petition an das Oberste Gericht in Israel eingereicht. Darin fordern sie eine Gesetzgebung, die die 1952 gegründete israelische Atomenergiekommission (IAEC) erstmalig unter parlamentarische Aufsicht stellt. Das Gericht hat die israelische Regierung jetzt aufgefordert, binnen zwei Monaten (25. Juli 2016) auf die Petition zu antworten.

Atomwaffen A-Z

„Rahav“: Umstrittener „Meeresgott“

Deutsche U-Boote für Israel

Das noch nicht in Dienst gestelle israelische Uboot Rahav bei Vermessungen im Großen Hafen von Wilhelmshaven, 2014, Foto: Ein Dahmer, CC 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en17.01.2016 

„Rahav“, das fünfte von insgesamt sechs in Deutschland hergestellten U-Booten, wurde am 12.1. in Haifa in Betrieb genommen. Auch dieses U-Boot kann durch Marschflugkörper mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden. Die Lieferungen gelten daher in Fachkreisen als höchst umstritten. „Rahav“, hebräisch für „Gott der Meere“, ist das teuerste und größte U-Boot der israelischen Marine. Es wurde in der Howaldtswerke-Deutsche-Werft in Kiel für 2 Milliarden US-Dollar gebaut.

Pressemitteilung vom 10.4.2015

Kriegswaffenexporte in den Nahen Osten beenden

IPPNW und pax christi zur U-Boot-Lieferung nach Israel

Die Bundesregierung will ein weiteres U-Boot an Israel liefern. IPPNW und pax christi protestieren gegen die Lieferung.10.04.2015 

IPPNW und pax christi protestieren gegen die beschlossene Exportgenehmigung eines weiteren U-Boots nach Israel. Nach Medienberichten handelt es sich um das fünfte von insgesamt sechs U-Booten, die Israel versprochen wurden. Sie werden zu einem Drittel mit deutschen Steuergeldern finanziert. Ein solcher Kriegswaffenexport ist kein sicherheitspolitisches Instrument. Er unterstützt einseitig eine israelische Politik, die mit einer jahrzehntelangen Besatzung internationales Recht verletzt.

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Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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