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Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. März 2010

Deutschland soll Atomwaffenkonvention fordern

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag

12.03.2010 VertreterInnen der "Middle Powers Initiative" (MPI), ein Zusammenschluss von acht internationalen Nichtregierungs-Organisationen, haben gestern in Seoul sogenannte "Mittelmacht"-Staaten aufgerufen, sich bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einzusetzen. Dazu erklärt Xanthe Hall, IPPNW-Abrüstungsexpertin und Vorstandsmitglied in der MPI: "Wir fordern die Bundesregierung auf, einen mutigen Schritt in Richtung atomwaffenfreie Welt zu gehen und die Konvention zu unterstützen. Guido Westerwelle darf es nicht bei seiner Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland belassen. Er muss an einer atomwaffenfreien Welt mitarbeiten."

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Einladung zur Pressekonferenz am 19.3.2010

Für eine Zukunft ohne Atomwaffen

Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York

12.03.2010 Vom 3.-28. Mai 2010 wird in New York über den Nichtverbreitungsvertrag (Englisch: Non-Proliferation Treaty, NPT) verhandelt. Der Vertrag, der von 189 Staaten unterzeichnet wurde, verbietet die Weitergabe bzw. den Erwerb von Atomwaffen. Mit dem Bekenntnis von Barack Obama zu einer Welt ohne Atomwaffen gibt es die historisch einmalige Chance, die Konferenz zu einem Erfolg zu führen. Die deutsche Bundesregierung kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen. Schwarz-gelb bekennt sich im Koalitionsvertrag zur atomaren Abrüstung. Wie könnten konkrete Schritte aussehen? Darüber wollen wir Sie informieren.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 15.2.2010

Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen

Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“

15.02.2010 Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. „Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA heute in Berlin. Außenminister Guido Westerwelle solle sich in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einsetzen. Bei den Verhandlungen über die neue NATO-Strategie müsse der Außenminister sich für einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen stark machen.

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Deutschland soll Atomwaffensperrvertrag stärken!

Kongress für Friedenskultur in der Kulturhauptstadt Essen

21.01.2010 Im Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages statt. 189 Staaten sind daran beteiligt. Die internationale Friedensbewegung setzt sich dafür ein, dass sich die Atomwaffenstaaten zu konkreten Schritten atomarer Abrüstung verpflichten. Das gemeinsame Ziel ist eine Welt ohne Atomwaffen. Deshalb trifft sich die internationale Friedensbewegung Anfang Mai zu einer großen Konferenz
und einer Großdemonstration in New York. Die Friedensbewegung in Deutschland fordert unter anderem, dass die Bundesregierung sich stark macht für den Abzug der letzten US-Atomwaffen aus Deutschland, für den Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen und für ein Nein zu Atomwaffen in der neuen Nato-Strategie.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.1.2010

Sechs Minuten vor Weltuntergang

Abzug der Atomwaffen aus Europa wäre ein Beitrag zum Weltfrieden

15.01.2010 Die Gefahren eines atomaren Weltuntergangs sind nach wie vor groß. Diese Einschätzung teilt die Ärzteorganisation IPPNW mit den Wissenschaftlern des Bulletin of the Atomic Scientists (BAS). Ankündigungen zur Abrüstung würden Taten nicht ersetzen. Die sogenannte Doomsday Clock (zu Deutsch: Atomzeituhr oder Weltuntergangsuhr) war gestern um eine Minute auf sechs Minuten vor Zwölf zurückgestellt worden. Seit 2007 standen die Zeiger auf fünf Minuten vor Weltuntergang.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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