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Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

Bündnis-Pressemitteilung vom 7. Juli 2026

Flaggentag der Mayors for Peace

Offener Brief – 30 Jahre IGH-Gutachten zu Atomwaffen

07.07.2026 Am Vortag des Flaggentags der "Mayors for Peace" veröffentlichen 55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

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22.05.2026 Am 22. Mai 2026 endete die 11. Überprüfungskonferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen (NVV). Die Konferenz begann am 27. April 2026 im UN-Hauptquartier in New York. Vier Wochen lang berieten die 191 Vertragsstaaten über die bisherige Umsetzung und die Zukunft des Vertrags und konnten sich dabei nicht einigen. Zum dritten Mal in Folge endet die Überprüfungskonferenz des NVV ohne ein gemeinsames Abschlussdokument. Dieses Scheitern war von vielen Beobachtenden erwartet worden und zeigt die tiefe Krise der nuklearen Ordnung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 4. Februar 2026

New-START-Vertrag läuft aus

IPPNW fordert Verlängerung des Atomwaffenabrüstungsvertrages

04.02.2026 Russland hat sein Angebot erneuert, sich ein weiteres Jahr an die Bestimmungen des zum Donnerstag auslaufenden Atomwaffenabrüstungsvertrags New START zu halten. Die deutsche IPPNW-Sektion fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber den USA und in der NATO dafür einzusetzen, dass Präsident Trump das Angebot aufgreift. Vertreter*innen der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges und der Pugwash-Bewegung haben sich bereits Mitte Januar 2026 in gleichlautenden Briefen an die Präsidenten der USA und Russlands gewandt und ein einjähriges Moratorium zur Verlängerung von New START zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen gefordert, um den letzten noch verbleibenden Rüstungskontrollvertrag zu retten. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14. November 2025

Angriff auf Gesundheitssystem im Sudan

Friedensorganisation verurteilt schwerste Menschenrechtsverletzungen

14.11.2025 Die deutsche IPPNW-Sektion verurteilt aufs Schärfste schwerste Menschenrechtsverletzungen im Sudan – darunter Morde, Hungerblockade, Vergewaltigungen sowie Angriffe auf das Gesundheitssystem. Die Organisation begrüßt die Forderung von Außenminister Johann Wadephul sowie weiterer EU-Außenminister*innen und Regierungsvertreter*innen nach einem Waffenstillstand. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, Rüstungsexporte an die Kriegsparteien im Sudan zu stoppen und humanitäre Hilfe aufzustocken.

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IPPNW Forum 183/2025

IPPNW-Weltkongress in Nagasaki

Nagasaki as the last a-bombed city

10.09.2025 Unter dem Motto „Eine Welt ohne Atomwaffen – Nagasaki als letzte Stadt, die mit einer Atombombe angegriffen wurde“ findet vom 2.-4. Oktober 2025 der 24. IPPNW-Weltkongress in Nagasaki statt: 36 Jahre, nachdem er zuletzt 1989 dort abgehalten wurde. In diesem Jahr jähren sich die US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. Die Folgen der Strahlung der Atombomben beeinträchtigen das Leben der Opfer bis heute. „Die überlebenden Opfer der Bombenangriffe werden immer älter, ihr Durchschnittsalter liegt mittlerweile bei über 85 Jahren“, schreibt der Kongresspräsident Kichiro Matsumoto. Ende März 2024 habe es weniger als 110.000 Überlebende gegeben und eine Analyse zeige, dass in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 8.600 Opfer der Atombomben pro Jahr verstorben seien. Matsumoto denkt, dass dieser Weltkongress die letzte Gelegenheit sein wird, direkt von den Opfern der Atombombe über ihre leidvollen Erfahrungen nach den Bombenabwürfen zu hören.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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