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Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

IPPNW-Pressemitteilung vom 9. April 2008

Katastrophale Folgen eines regionalen Atomkriegs

Ernteverlust und Hungersnöte

09.04.2008 Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.

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IPPNW-Presseinformation vom 2. April 2008

IPPNW warnt vor gefährlicher NATO-Strategie

NATO-Gipfel in Bukarest

02.04.2008 Mit großer Sorge verfolgt die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die Beratungen des NATO-Gipfels vom 2. - 4. April in Bukarest. Das im Vorfeld bekannt gewordene Strategiepapier »Towards a Grand Strategy for an Uncertain World« propagiert die Bereitschaft zum atomaren Erstschlag und zu militärischen Interventionen ohne völkerrechtliche Legitimation durch den Weltsicherheitsrat.

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Pressemitteilung vom 12. März 2008

Weltkongress: Therapie gegen atomare Epidemie

Dehli-Deklaration verabschiedet

12.03.2008 Der 18. Weltkongress der IPPNW ist mit der Annahme einer "Delhi-Deklaration" zu Ende gegangen. In dem Dokument bekräftigen 600 Mediziner aus 60 Ländern ihre Entschlossenheit, sich nachdrücklich für eine Welt ohne Kernwaffen einzusetzen. Einen Nuklearkrieg als schlimmste aller vorstellbaren Formen von Krieg zu verhindern, indem die Welt von Atomwaffen befreit wird - das bleibe das wichtigste Ziel der IPPNW.

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Rückfall ins "Kalte Kriegs"-Denken

IPPNW kritisiert Erstschlagsoption der NATO

23.01.2008 Fast unbeachtet von den deutschen Medien hat gestern eine Gruppe von Militärexperten sich für den "präemptiven nuklearen Erstschlag" als Schutz gegen internationalen Terrorismus, politischen Fanatismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgesprochen. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt dies als überkommenes Denken aus den Zeiten des Kalten Krieges.

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Große Mehrheit für vollständige Abrüstung

Umfrage in den USA und Russland

21.11.2007 Eine internationale Umfrage von WorldPublicOpinion.org ergab, dass die BürgerInnen der USA und Russlands in Fragen der Atomwaffenpolitik mehr Abrüstung wünschen. Laut einer Umfrage, die am 9. November veröffentlicht wurde, sprechen sich die Bevölkerungen der USA und Russlands eindeutig (73 bzw. 63%) für eine vollständige atomare Abrüstung unter internationaler Kontrolle aus.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
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